Am: Mo, 16. Februar 2026
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Ich wünsche dir einen guten Morgen mit 1. Thessalonicher 5 Vers 22.
Da schreibt der Apostel Paulus, von jeder Art des Bösen haltet euch fern.
Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt auch für unser Glaubensleben, eine wichtige Ermahnung,
eine wichtige Erinnerung.
Wie leicht übersehen wir, mit wie viel Bösem wir zu tun haben.
Wir leben in einer Welt, die nichts anderes will und die nichts anderes kann, als Böses hervorzubringen.
Im besten Fall ist es nur nicht böse, aber etwas Gutes, etwas moralisch Gutes kann diese
Welt nicht hervorbringen.
Nicht, dass sie immer nur Böses tut und sagt, aber der Charakter dieser Welt ist, dass sie
unter der Herrschaft des Teufels steht und vor diesem Hintergrund kann sie nicht etwas
hervorbringen, was zur Ehre des Herrn ist, was Gott verherrlicht und dessen sollten wir
uns bewusst sein.
Und leider müssen wir zugeben, dass der Anknüpfungspunkt in unserem Leben, in uns selbst, nämlich
das sündige Fleisch, eben auch nichts Gutes hervorbringt.
Ja, wir müssen nicht sündigen, absolut nicht.
Wir haben ein neues Leben geschenkt bekommen, das dem Herrn gefallen möchte, das den Herrn (00:01:04)
verehren möchte.
Aber diese sündige Natur in uns, diese alte Natur, sie ist da und wir können sie auch
nicht töten.
Was wir können und was wir tun sollen, ist uns für das halten, was wir in Gottes Augen
seit unserer Bekehrung sind, mit Christus gestorben.
Und ein Gestorbener, der kann nicht sündigen, der will nicht sündigen.
Und für einen Gestorbenen kann dann auch die alte Natur, diese sündige Natur, nichts
mehr an Bösem hervorbringen.
Denn wenn er sich für das hält, was er ist, gestorben, dann kann er nicht mehr angetrieben
werden, etwas Böses zu tun.
Aber leider sind wir eben oftmals praktischerweise nicht in diesem Zustand.
Und da kommen die Verlockungen dieser Welt.
Das können geistige sein, das können moralische sein, das können Dinge sein, wo Orte uns
irgendwie anschauen und wir an Orte gehen wollen, die durch Sünde geprägt sind.
Aber eben unser Fleisch, unsere sündige Natur will auch nichts anderes als zu sündigen.
Da gibt es Süchte, von aller Art des Bösen haltet euch fern.
Da gibt es Bilder, die wir uns anschauen wollen, dass wir, das heißt unser sündiges Fleisch, (00:02:05)
von jeder Art des Bösen haltet euch fern.
Da gibt es Ansprachen, die wir haben, die uns so aufregen, dass wir dann auch mit gleicher
Münze heimzahlen wollen.
Von jeder Art des Bösen haltet euch fern.
Da wollen wir Dinge tun, die eben nicht nach der Norm des Wortes Gottes sind.
Von jeder Art des Bösen haltet euch fern.
Lasst uns das an diesem Tag und über diesen Tag hinaus noch einmal bedenken, dass wir
nur so Gott ehren können, wenn wir das beherzigen.
Von jeder Art des Bösen haltet euch fern.