Prediger 12,1


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(00:00:00) Ich wünsche dir einen guten Tag mit Prediger 12 Vers 1, da lesen wir, dass Salomo sagt, Gedenke deines Schöpfers in den Tagen deiner Jugendzeit, ehe die Tage des Übels kommen und die Jahre herannahmen, von denen du sagen wirst, ich habe kein Gefallen an ihnen. Salomo schreibt hier in diesem Buch der Prediger letztlich im Blick auf Dinge, die unter der Sonne sind. Er bezieht nicht einmal die Dinge über der Sonne, die göttlichen Dinge mit ein und trotzdem kann man sogar, wenn man nur diesen Blickwinkel hat, zu der Schlussfolgerung kommen, dass man sich bekehren muss. Das ist das Großartige, dass Gott nicht erwartet, dass wir die Dinge alle, die auch unsichtbar sind, die über der Sonne sind, dass man sie mit einbezieht, um zur Bekehrung kommen zu können. Schon wenn man ein Bewusstsein hat, was hier auf der Erde los ist, wird man zu dem Schluss kommen, ich brauche Errettung. Das ist nicht ein geistlicher Tiefgang, den Salomo an dieser Stelle in dem Buch des Predigers offenbart. Es offenbart, dass er ein Leben geführt hat in einer längeren Zeit, einen längeren Zeitraum, wo er eben nicht Gott einbezogen hat, wo er eigentlich nur auf die Dinge hier (00:01:04) auf dieser Erde geachtet hat und doch selbst das kann Gott benutzen, um uns zur Bekehrung zu führen. Und das, was man sofort erkennt, wenn man hier lebt auf der Erde, unter der Sonne ist, dass man geschaffen worden ist, dass das nicht irgendwie selbst entstanden sein kann, nein, dass wir Geschöpfe sind, alles diese wunderbaren Dinge, wenn man die Tierwelt ansieht, wenn man die Pflanzenwelt ansieht und ich habe noch nicht an Gott gedacht, dann muss ich feststellen, dass so etwas gibt es nicht, dass es von selbst entsteht. Viel, viel einfachere Dinge in unserem Leben haben alle ihren Schöpfer. Da muss auch diese Komplexität einen Schöpfer haben und deshalb gedenke deines Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit. Jetzt macht Salomo deutlich, warte nicht so lang, bis du gar nicht mehr denken kannst, bis du gar nicht mehr umkehren kannst, bis die Tage des Übels kommen und die Tage, Jahre herannahmen, von denen du sagen wirst, ich habe keinen Gefallen an ihnen und wo du mit dem Niedergang in deinem Leben beschäftigt bist, wo du mit den Wehwehchen beschäftigt (00:02:01) bist, wo du mit den körperlichen Beschwerden beschäftigt bist, auch mit den Schmerzen, nutze die Zeit der Jugend, nutze die Zeit, wo du jung bist, um zu sehen, dass es einen Schöpfer gibt und dass du diesem Schöpfer gegenüber verantwortlich bist und dass du ihm nicht weglaufen kannst. Ja, vermeintlich kannst du die Augen zumachen wie ein Kind und denken, da gibt es ja nichts anderes, da gibt es ja keinen Schöpfer, aber irgendwann wirst du die Augen öffnen und dann? Und dann ist es zu spät? Und dann hast du dich nicht bekehrt und bist ewig in der Hölle, bist ewig in der Verdammnis? Ach, gedenke heute deines Schöpfers und bekehre dich zu ihm, zu diesem Heiland-Gott, der seinen Sohn gesandt hat, um dich zu erretten. Gedenke deines Schöpfers in den Tagen deiner Jugendzeit, ehe die Tage des Übels kommen und die Jahre herannahmen, von denen du sagen wirst, ich habe keinen Gefallen an ihnen.
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