1. Korinther 13,1


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(00:00:00) Gottes Segen mit 1. Korinther 13 Vers 1. Da sagt der Apostel Paulus, wenn ich mit den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber nicht Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel. Der Apostel Paulus zeigt in 1. Korinther 12, dass der Herr Jesus, das Gott, der heilige Geist diesen wunderbaren einen Leib gebildet hat, die Versammlung Gottes, dass er sie bewirkt hat. Das ist nicht irgendwie ein zufälliges Ergebnis. Das ist nicht ein Ergebnis von Menschen, die sich bekehrt haben und sich zueinander wenden, sondern das ist Gottes Werk. Und in diesem einen Leib, in dieser Versammlung Gottes gibt es viele Glieder, die alle eine bestimmte Aufgabe haben. Wunderbar, dass Gott jedem eine Aufgabe gegeben hat. In 1. Korinther 14 zeigt der Apostel dann später, dass ein besonderer Platz zur Ausübung dieser Aufgaben, dieser Gaben, die Gott gegeben hat, das Zusammenkommen zur Auferbauung ist. Das, was am Sonntagnachmittag oder in manchen Orten auch als zweite Stunde Sonntagvormittags geschieht. Da möchte Gott, dass diese Gaben, jedenfalls von Männern, ausgeübt werden. (00:01:01) Und dann zeigt er dazwischen 1. Korinther 13, was das Motiv sein soll. Das Motiv, das uns antreiben soll, diese Gaben auszuüben. Und das ist Liebe. Und der Apostel zeigt, dass wenn es nicht Liebe ist, dann ist es alles nutzlos. Dann mag es zwar sein, dass ich in der erhabensten Weise bestimmte Gaben ausüben kann. Aber wenn das ohne Liebe ist, dann bin ich ein tönendes Erz geworden, eine schallende Zimbel. Und damit kannst du keine schöne Musik machen. Das ist nicht das, was wohl lautet. Das ist nicht das, was zielführend ist. Das ist zwar Lärm. Da machst du viel Lärm, aber um nichts. Und das ist vielleicht das Problem, was in meinem, was in unserem Leben oft der Fall ist. Da kann man die erhabensten Dinge tun. Sprachen der Menschen. Das ist ja auch bis heute im charismatischen Bereich, ja, wo man mit allen möglichen Sprachen, vor allen Dingen unverständlichen Sprachen lallen, dann meint, das wäre etwas Erhabenes. Aber das ist tönendes Erz und schallende Zimbel. (00:02:01) Erstens, dass es diese Sprachenreden, diese Gabe heute gar nicht mehr gibt. Und zweitens, wenn keiner anwesend ist. Damals, als die Sprachen noch da waren, diese Sprachengabe, das sind ja echte Sprachen gewesen. Aber da war keiner anwesend, der sie sprach. Was für ein Unfug. Selbst hypothetisch, wenn das eine Sprache der Engel wäre, die es gar nicht gibt, gibt keine Sprache der Engel. Aber wenn es das gäbe. Aber das wäre nicht aus Liebe. Dann ist das das Erhabenste, was man sich vorstellen kann, aber völlig nutzlos. Und wir wollen uns fragen, tue ich aus Liebe, aus Liebe zu dem Herrn, aus Liebe zu meinen Mitgeschwistern das, was ich tue? Oder tue ich das aus Egoismus? Oder tue ich das um meine Gabe, um etwas darzustellen? Wollen wir uns das fragen? Jeder für sich und wir auch gemeinsam. Wenn ich mit den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber nicht Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel.
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