Ich brauche = ich will keine Kinder ...


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(00:00:00) Innerhalb kürzerer Zeit sind mehrere Artikel in Medien erschienen über die Frage von Kindern und Ehepaaren Eltern. Und es ist bemerkenswert, dass dieses Thema doch irgendwie die Gesellschaft beschäftigt. Ein Artikel zum Beispiel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lautete, Vater werden könnte ich mir besser vorstellen als Mutter sein. Es geht dabei um die Entscheidung, um die feste Entscheidung, keine Kinder haben zu wollen. Ein anderer Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung war, zwei Kinder sind das Familienideal. Man will also auf keinen Fall mehr als zwei Kinder haben, um irgendwie überleben zu können, wie man meint. Nun, worum geht es? Es geht um die Frage, dass Menschen heute viel freier als früher entscheiden, ob sie und wenn ja, wie viele Kinder sie haben wollen. Da sind zum Beispiel Frauen, die sich fest entschieden haben, keine Kinder haben zu wollen. Ich könnte eine gute Mutter sein, aber ich will es nicht, sagt eine, nachzulesen in diesem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und dabei stellen die Autoren oder die Autorinnen fest, dass der Verzicht auf Kinder heute nicht (00:01:05) mehr eine Frage von Angst sein muss. Auch nicht mehr abhängt von der Frage, dass man irgendwie unfähig ist, Kinder zu haben oder dass man irgendwie mangelnde Verantwortung haben möchte, sondern einfach, man möchte das Recht auf eine eigene Meinung haben, man möchte selber bestimmen können und man bestimmt heute selber, weil es eben möglich ist, auch auf medizinische Art und Weise, ich will keine Kinder, ich bekomme keine Kinder. Viele sagen, ich bin ein freiheitsliebender Mensch und als freiheitsliebender Mensch möchte ich die Freiheit selber genießen und möchte selber bestimmen, wann ich was tun möchte. Es ist interessant, dass in Deutschland ungefähr jede fünfte Frau kinderlos bleibt. Die Geburtenrate ist ja inzwischen bei 1,35 Kindern angekommen pro Frau, die eben Kinder bekommen könnte. Damit ist völlig klar, dass die Menschheit sich nicht mehr sozusagen generationsmäßig ersetzt, sondern dass sie schrumpft. Wir wissen, dass es in bestimmten Bereichen, vermutlich sind das auch in bestimmten Kulturbereichen, (00:02:05) auch Religionsbereichen, wie bei Muslimen ist das noch eine andere Situation, aber in der westlichen Welt, in der westlichen Gesellschaft ist einfach festzustellen, dass es immer weniger Kinder gibt, dass es eine immer größere Zahl von Kinderlosigkeit gibt. Was sind die Gründe für solche Frauen, die das selber bestimmen wollen? Der häufigste Wunsch ist, nach einer Umfrage 82 Prozent das Leben selbstbewusst, die Freizeit selbstbewusst gestalten zu können. Das zweite ist, mit 80 Prozent die größere Möglichkeit der Selbstverwirklichung. Und der dritte Punkt, nicht Verantwortung für die Erziehung eines Kindes tragen zu wollen. 73 Prozent. Man kann damit sagen, dass eigentlich das, was oftmals als Vorurteil herabgewertet wird, nämlich dass die kinderfreie Frau egoistisch ist, letztlich bestätigt wird. Es gibt Frauen, die wollten weder in der Vergangenheit, noch in der Gegenwart, noch in der Zukunft (00:03:04) den Wunsch haben, oder haben den, wie sie meinen, Kinder haben zu wollen. Sie verstehen nicht, dass wenn ihre Eltern mit diesem Leben aufgewachsen wären, mit diesen Überzeugungen, mit diesen Idealen, wie sie die finden, diesen Freiheitsidealen, es sie gar nicht gegeben hätte. Dass sie selbst gar kein Leben gehabt hätten, das zeigt eben diesen Egoismus, mit dem man heute zu tun hat. Es gibt noch einen vierten Grund. Jede zweite Frau gibt an, aus ökologischen Gründen keine Kinder haben zu wollen. Es gibt ja so Ökobilanzen, dass jedes zusätzliche Kind negativ für die Ökologie dieser Erde ist. Da sieht man, wie der Teufel wirklich es schafft, in uns Menschen Ideale hervorzurufen, die vollkommenen Widerspruch zu dem eigentlichen ursprünglichen Charakterwesen, jetzt nicht negativ gemeint, Instinkt eines Menschen hat. Und da gibt es noch fünftens als fünften Grund, dass natürlich ein Leben kinderlos (00:04:01) finanziell viel attraktiver ist und sich mehr lohnt. Ja, es ist so, dass wenn man Vater ist, wenn man Mutter ist, hier geht es speziell um Frauen, dass es dann viele nervige, sogenannt nervige Elterngespräche gibt. Und das ist wirklich etwas, was natürlich auch aufreibend sein kann, auch die Sorgen, die man hat um die Kinder. Aber für uns als Christen, und darum geht es uns ja, dass diese Gesellschaft unter der Herrschaft des Teufels steht, ist ja völlig klar, aber wie sehen wir Christen das? Es gibt ja einige prägnante Bibelfersen, die jedem bekannt sein dürften. 1. Mose 1 Vers 27. Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn, Mann und Frau, männlich und weiblich schuf er sie. Also Gott hat den Menschen unterschiedlich geschaffen. Er hat eben nicht Mann und Mann zusammengefügt, auch nicht Frau und Frau, sondern eben männlich und weiblich, damit sie eine Ehe eingehen können. Und dann heißt es in Vers 28, Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen, Seid fruchtbar und mehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan, und so weiter. (00:05:01) Seid fruchtbar und mehrt euch. Das heißt, Gott hat den Menschen ganz klar den Auftrag gegeben, fruchtbar zu sein und sich zu mehren. Und da wir alle Geschöpfe Gottes sind, sind wir nicht frei, darüber zu entscheiden. Das ist der Mensch, unabhängig von Gott, der entscheidet frei, wie er meint frei, wie wir wissen, überhaupt nicht frei, sondern er steht unter der Herrschaft des Teufels. Der will das eben so, dass die Menschheit zugrunde geht. Das ist sein Aspekt, und der Mensch merkt gar nicht, dass eben das, was er Freiheit nennt, letztlich nur Sklaverei, Sklaverei unter der Herrschaft eines anderen ist, des Teufels. Aber wir als Christen ist uns das bewusst, Gott hat uns diesen Auftrag gegeben. Natürlich hat er nicht gesagt, dass Adam und Eva als Ehepaar die ganze Welt bevölkern sollen, aber er hat doch klar gemacht, dass sie fruchtbar sein sollen und sich mehren sollen. Da gibt es überhaupt kein Vertun. Und das ist auch eine Aufgabe, der wir als Christen uns stellen wollen. Dass Tiere dann natürlich kein Ersatz sind, ist ja, denke ich mal, völlig klar für jeden, (00:06:02) der das ein bisschen mit Gottes Wort nachdenkt. In diesem Artikel ist von einer Person die Rede, dass ihr heutiger Lebenstraum ist, ihren langjährigen Partner zu heiraten, Gottes Wort nennt das Horerei, ohne verheiratet zu sein, ohne zusammen zu leben, zusammen alt zu werden, anstatt Kinder möchte sie lieber zwei Katzen. Auch interessant. Was sagt Gottes Wort dazu? Auch dazu sagt es etwas. Es sagt nicht, dass man keine Tiere haben kann, aber wir lesen in 1. Mose 2 Vers 18, Gott der Herr sprach, es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei, ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. Und dann bildete Gott der Herr aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels, brachte sie zu den Menschen. Der Mensch gab ihnen Namen und dann heißt es, Vers 20b, aber für Adam fand er keine Hilfe, die ihm entsprach. Es ist also völlig klar, dass Tiere niemals ein Menschenersatz sein können, dass Tiere eben nicht irgendwie so eine Vorstufe von Menschen sind, dass Tiere nicht eine Art Menschen sind, sondern dass Tiere kein Ersatz für Menschen sind. (00:07:01) Und das, nix gegen Katzen, ja, oder doch, aber dass das natürlich niemals irgendwie Kinder ersetzen könnte, dass sozial auf einer Stufe stehen kann, das macht Gottes Wort klar und das wollen viele Menschen, interessanterweise gerade solche, die gegen Gottes Wort sind, die wollen uns weismachen, wie wichtig es Tiere ist, dass man auf keinen Fall Tierfleisch essen kann, man muss vegan leben, weil das ja schlimm ist, an Tieren so zu handeln. Oftmals haben sie kein Problem mit Abtreibung, das, was Gottes Wort nicht nur Tötung, sondern Mord nennt, das ist dann für sie kein Problem, aber Tiere, das ist einfach, und Gott sagt eindeutig, nein, Tiere sind kein Menschenersatz. Aber das, was eben als Gründe angegeben wird, keine Kinder haben zu wollen, das nennt Gottes Wort im Neuen Testament durch den Apostel Paulus, dass es prägendes Merkmal der letzten Tage, die schwere Zeiten sind, sein würde, 2. Timotheus 3 Vers 2, denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, freiheitsliebend nennt (00:08:01) man das heute, ja, ich will meine Freiheit, ich will mich nicht bestimmen lassen, ich will meine Freiheit nicht einschränken lassen, dadurch, dass ich Kinder habe, geldliebend, ja, man will eben finanziell es leichter haben, als wenn man Kinder hätte. Selbstsüchtig, geldliebend, prallerisch, hochmütig, lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar. Ist das nicht letztlich eine Undankbarkeit? Ich habe Eltern gehabt, die haben mir ein Leben ermöglicht, dass ich jetzt in sogenannter Freiheit, freiheitsliebend, selbstbestimmt leben kann, aber etwas zurückzugeben, nicht nur an die Eltern, sondern auch dadurch, dass man selber aufgezogen worden ist, dass andere sich Zeit genommen haben für mich, dass andere Mittel eingesetzt haben, da ist Undankbarkeit vorhanden, unheilig, ohne natürliche Liebe. Natürliche Liebe ist, dass eine Mutter Mutterinstinkte hat, dass eine Mutter Mutterliebe hat, ja, schon im Gottes Wort heißt es, könnte eine Mutter ihr Kind vergessen, kann sie nicht, und das ist ja das, was diese Menschen ablehnen, sie wollen eben nicht das, was ihnen gesagt (00:09:05) wird, dass das richtige Leben eigentlich damit beginnt, dass man Kinder hat, nein, bedeutet Mutter sein, dass ich meine Persönlichkeit aufgeben muss, man will keine Kinder, obwohl viele einem sagen, das ist die echte Freude, und wer Kinder hat, der weiß, das ist ein Geschenk Gottes, das ist etwas, was Gott uns gibt für dieses Leben, und dazu ist man nicht bereit. Und wir wollen uns sagen, dass wir als Christen auch dieser Entwicklung, dieser Tendenz in der Gesellschaft folgen. Wie ich gesagt habe, dieser zweite Artikel, der mir auch unter die Augen gekommen ist, zwei Kinder sind das Familienideal, nicht mehr, oder für andere, heute früher war es bei christlichen Familien waren das sechs Kinder, heute sagt man vier Kinder, das reicht vollkommen, vier Kinder sind ja auch eine ganze Menge, und dann möchte ich einfach mein Leben leben, da möchte ich nicht die ganze Zeit, ich möchte nicht mein ganzes Leben von Kindern geprägt haben, wenn ich alt werde, dann ist das die Freiheit, das ist jetzt nicht in dem Ausmaß, wie keine Kinder haben zu wollen, aber wenn wir selber (00:10:02) bestimmen, wie viele Kinder, natürlich gibt es Eltern, die mehr als ausgelastet sind mit vier Kindern oder mit fünf Kindern oder auch mit zwei Kindern, das ist nicht der Punkt, wir müssen auch eine Verantwortung haben vor dem Herrn und unseren Kindern, dass wir wirklich die Kraft haben, aber oftmals ist das auch nichts anderes als Egoismus zu sagen, das reicht mir, mehr möchte ich nicht, dann ist meine Freiheit einfach zu lange eingeschränkt, ich möchte auch mal wirklich schöne Urlaube machen und so weiter, natürlich dürfen wir einen schönen Urlaub machen, natürlich dürfen wir die Zeit genießen und natürlich gibt es eine Zeit nach den Kindern, das ist ja bei jeder Familie so, aber lasst uns überlegen, inwiefern diese Ideale einer gottlosen Gesellschaft, die eben nicht nach Gottes Wort denkt, auch in mein Herz, in mein Leben übergegangen ist und dazu führt, dass ich meine, dass ich freiheitsliebend, scheinbar freiheitsliebend leben kann. Natürlich, nochmal, die andere Seite gibt es auch, man sieht Familien, die einfach schlicht überfordert sind und wo man sich fragt, wie das mit den Kindern gut gehen soll, wie die (00:11:03) da wirklich aufgezogen werden sollen in der Zucht und Ermahnung des Herrn. Ja, wir wollen uns dafür Zeit nehmen, das darf für uns nicht nervige Elterngespräche sein, sondern das muss uns ein Herzensanliegen sein, aber auch da können wir uns überschätzen und können sagen, ja, ich möchte das auch so wie er oder jener oder sie oder jene und da merken wir gar nicht, dass wir uns und unsere Kräfte maßlos überschätzen, das gibt es auch, aber das ist eben der seltenere Fall. Der meiste Fall ist doch, häufigerer Fall ist doch, dass wir einfach eine Freiheit wollen und da zeigt uns Gott, dass wir, solange wir auf der Erde leben, in Abhängigkeit von ihm leben und dass er uns in seinem Wort klare Rahmenbedingungen gibt und da wollen wir uns fragen, ob wir diesen Rahmenbedingungen wirklich von Herzen und mit Freude und mit Dankbarkeit noch nachkommen.
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