Ein paar Gedanken anlässlich der Glamour-Hochzeit von Jeff Bezos und Lauren Sánchez


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(00:00:00) Diese Hochzeit hat diese Woche die Schlagzeilen beherrscht. Jeff Bezos mit Lauren Sanchez. Was ist das eigentlich, was diesen Glamour ausgemacht hat? Jeder sieht, dass beide etliche Beziehungen vorher hatten. Wir wissen von Jeff Bezos, dass er ab 1993 mit Mackenzie Bezos verheiratet war und mit ihr vier Kinder hat. Eine adoptierte Tochter und auch drei Söhne. Aber dann 2019 haben sie bekannt gegeben, sich scheiden zu lassen. Das ging einher mit einer ziemlichen Krise, weil anscheinend irgendwie von Seiten einer Zeitschrift auch gedroht wurde. Irgendwas ist davon zu lesen, Privatfotos zu veröffentlichen, auch über eine außereheliche Affäre zu berichten. Das ist der eine, einer der reichsten Männer, der jetzt eben seit dem 27. Juni in Venedig mit Lauren Sanchez verheiratet ist. Auf der anderen (00:01:02) Seite Lauren Sanchez, die 2001 mit einem American Football Spieler verheiratet war, Tony Gonzalez, einen gemeinsamen Sohn hat, dann 2005 einen Hollywood Agenten Patrick Whitesell geheiratet hat, einen weiteren Sohn, eine Tochter und jetzt eine dritte Ehe. Ob es außereheliche Beziehungen darüber hinaus gab, wissen wir natürlich nicht. Aber es ist doch bemerkenswert, was ist der Sinn einer Ehe, wenn so viele verschiedene Ehen schon stattgefunden haben? Hat Gott uns nicht in seinem Wort gezeigt, dass die Ehe geehrt sein soll in allem, Hebräer 13 Vers 4, das Ehebett unbefleckt sein soll? Wir müssen uns das doch selber fragen. Was für einen Sinn ergibt eine zweite, eine dritte Ehe? Gottes Wort ist ja zu diesem Thema ziemlich klar, dass es eine zweite, dritte Ehe überhaupt nicht geben kann. Jesus spricht in Matthäus 19 davon, dass es einen Grund gibt für eine (00:02:01) Ehescheidung und da sagt er in Matthäus 19 in Vers 9, ich sage euch aber, wer irgendeine Frau entlässt, nicht wegen Hurerei und eine andere heiratet, begeht Ehebruch und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch. Also nur Hurerei, nur ein außerehelicher Geschlechtsverkehr in einer Ehe ist überhaupt ein Grund, den Gott annehmen kann, dass eine Ehe aufgelöst wird von Seiten des, ich nenne das Opfers und das sind ja auch oft Opfer und eine zweite Ehe eingegangen werden kann. In 1. Korinther 7 gibt es noch einen zweiten Grund, nämlich dann, wenn beide ungläubig waren bei der Heirat, dann einer gläubig geworden ist und der ungläubige Partner nicht bei dem Gläubigen bleiben möchte. Also das sind aus Gottes Wort die einzigen beiden Gründe, um eine Ehe zu beenden, aber nicht andere Gründe wie, ach es gefällt mir nicht mehr so gut, wir verstehen uns nicht mehr so gut und was es auch gibt. Selbst Dinge, die verkehrt sind in einer Ehe, nehmen wir physische oder psychische (00:03:04) Gewalt, die ja sehr schwerwiegend sind und die sicherlich in bestimmten Fällen es nötig machen, dass man sich räumlich trennt, aber dafür gibt Gottes Wort keine Möglichkeit, sich scheiden zu lassen. Das sind die einzigen beiden und dann eine zweite Ehe. Was ist der Sinn einer dritten Ehe? Das müssen wir uns als Gläubige fragen, bei Ungläubigen können wir sowas nicht erwarten, aber dass dann solche Personen im Mittelpunkt stehen, du kannst dich ja selber mal fragen, wie viel Zeit du verwandt hast, um Fotos, um Berichte zu lesen von dieser Venedig-Hochzeit und jetzt beschäftige mich in diesem Podcast auch noch damit. Wir wollen uns fragen, was ist der Sinn einer Ehe? Der Sinn einer Ehe für uns als Christen ist doch, dass wir etwas widerspiegeln von dieser herrlichen Beziehung, die Christus und seine Versammlung betrifft. Der Apostel Paulus sagt in Epheser 5 Vers 25 zu uns Männern, ihr Männer liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat. Das heißt, eine solche Hingabe, die bei dem (00:04:05) Herrn Jesus in den Tod gegangen ist, da wollen wir uns fragen, ist eine solche Hingabe bei uns vorhanden? Einer Frau wird gesagt, ihr Frauen ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn, denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Versammlung ist. Er ist das Leibesheiland. Das heißt, so wie die Versammlung dem Herrn Jesus untergeordnet ist, so sollt ihr euch als Frauen euren eigenen Ehemännern unterordnen. Aber im Unterschied zu Christus, dem sich die Versammlung unterordnet, der absolut vollkommen ist, absolut perfekt, ist das bei uns Ehemännern eben nicht so und trotzdem sollt ihr euch euren eigenen Ehemännern unterordnen, auch wenn wir eben als Ehemänner nicht vollkommen sind. Das heißt, wir sollen in unvollkommenen Beziehungen, sollen wir gerade das zeigen, sollen wir das offenbaren, was Christus offenbart hat. Denn Christus hat uns geliebt. Nun, die Versammlung wird nie als unvollkommen in diesem Zusammenhang dargestellt und doch ist klar, dass der (00:05:04) Herr Jesus wusste, was für einen Weg, Lebensweg wir gehen würden. Insofern muss uns das beeindrucken, dass der Herr Jesus sich so hingegeben hat und dass wir in diesen unvollkommenen Verhältnissen etwas widerspiegeln dürfen von dieser Beziehung. Davon spricht der Apostel Paulus, ab Vers 31. Deswegen wird ein Mensch den Vater und die Mutter verlassen und seiner Frau anhangen und die zwei werden ein Fleisch sein. Dieses Geheimnis ist groß. Ich sage es aber in Bezug auf Christus und auf die Versammlung. Das heißt, hier sehen wir, dass wirklich die Beziehung von Christus und die Versammlung uns kennzeichnen sollen. Wir können natürlich auch nach 1. Korinther 7 gehen und sehen, dass uns dort etwas über das Miteinander von Ehemann, Ehefrau gezeigt wird, dass es gewisse Pflichten gibt, Verantwortlichkeiten und dass deshalb eben ein Unterschied gemacht wird zwischen einem Single, der ganz für den Herrn leben kann und einem Ehemann, einer Ehefrau, die natürlich füreinander da sein sollen und auch dürfen und das ist ja auch ein (00:06:01) Geschenk, aber das ist eben auch mit Lasten, auch mit Belastungen verbunden. Nehmen wir mal an, wenn eine Krankheit da ist oder wenn Gott Kinder schenkt und damit Sorgen verbunden sind. Also das ist der Gedanke Gottes im Blick auf die Ehe und wenn man sich ein bisschen mal in Gottes Wort umschaut, das ist sehr interessant, meine ich. Erstens, über Hochzeit wird nicht sehr oft gesprochen. Bei der Hochzeit finden wir in Matthäus 22 diese Hochzeit, die der König seinem Sohn machte und wir sehen mit was für einem Ernst das verbunden ist. Da geht es eigentlich gar nicht um die Eheschließung, aber anlässlich einer Hochzeit wird mit großem Ernst auf die Konsequenzen für uns Menschen hingewiesen. Wir finden die Hochzeit in Kana, wo der Herr Jesus dieses Wunder tut, wo er aus Wasser Wein macht und da finden wir ein herrliches Bild des tausendjährigen Reiches. Das heißt, wir dürfen in unserer Ehe heute schon etwas vorwegnehmen von diesem Segen des tausendjährigen Reiches. (00:07:04) Dann finden wir in Offenbarung 19 die Hochzeit des Lammes und da sehen wir, dass unsere Beziehung eben gerade zu dem Herrn Jesus durch diese Hochzeit dargestellt wird und das dürfen wir auch heute schon praktizieren. Das darf heute schon unser Leben bestimmen. Ansonsten ist beim Heiraten oft mit einer Heiratsgabe, im Alten Testament das verbunden, da wird die verlangt. Dann werden etliche Ermahnungen, ich habe über Matthäus 19 gesprochen, Matthäus 5 auch, wer irgendeine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch. Das heißt, es werden Grenzen gesetzt über die Eheschließung. Gerade diese Grenzen, die in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr praktiziert werden, die nicht mehr eingehalten werden und deshalb zeigt uns die Eheschließung wirklich einen gewissen Ernst. Ich möchte überhaupt niemandem Angst machen. Im Gegenteil, eine Ehe ist etwas Wunderbares. Man sagt manchmal, das ist ein Stück Himmel auf Erde. Dann, wenn der Ehemann sich verhält wie Christus und wie oft (00:08:05) versagen wir, wie viel versagen wir. Wenn eine Ehefrau sich verhält, wie die Versammlung sich verhalten sollte in der Unterordnung und wie viel Versagen gibt es auch da, sowohl bei den Gläubigen, den Erlösten, der Gemeinde, der Versammlung Gottes, als auch bei Frauen. Und dann dieses Miteinander, das ist ja nicht eine einseitige Beziehung, sondern das ist ein wunderbares Miteinander. Sind wir wirklich solche, die das praktizieren? Das ist eben doch ein großer Ernst bei dieser Schönheit. Also es gibt wunderbare Dinge in einer Ehe, aber Gottes Wort verbindet das doch oft mit einem großen Ernst, mit einer großen Verantwortung und der wollen wir uns auch stellen in unseren Beziehungen. Jetzt ist natürlich, wenn es um diese Hochzeit des Jahres vielleicht geht, kommt natürlich noch etwas anders hinzu. Wir haben es mit Menschen zu tun, die außerordentlich reich sind und da sieht man eben in dieser reichen Gesellschaft und viele Christen, viele von uns sind alles andere als arm, da ist Reichtum durchaus etwas, was (00:09:05) gefährlich ist. Was sagt der Apostel Paulus in 1. Timotheus 6 Vers 9? Wer reich werden will, wer auf Reichtum setzt, der ist in einer großen Gefahr und wer von uns wollte sich davon ausschließen, dann heißt es weiterhin Vers 10, denn die Geldliebe ist eine Wurzel. Alles Bösen, der nachstrebend einige von dem Glauben abgeirrt sind und sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben. Das müssen wir bedenken, dass das in der Tat die Folgen von Reichtum sind, von reich werden wollen und wir wollen uns fragen, inwiefern wir dadurch geprägt sind. Bei diesen Glamour-Personen ist es kein Wunder, dass da alle möglichen Affären sind. Ich sage noch mal, was ergibt eine solche Ehe für einen Sinn? (00:10:01) Gottes Wort sagt, eine Ehe, so wie Christus eine Ehe hat mit der Versammlung, so sollen wir eine Ehe eingehen. Eine zweite Ehe ist nicht nach Gottes Gedanken und wer diesen Fehler begangen hat, wer diesen Weg gegangen ist, der weiß das auch und der fühlt das auch, der spürt das auch und solche, die durch das Versagen, durch die Sünde von anderen dahin gekommen sind, die spüren auch diese Folgen, die eben durch die Beziehungen, wenn Kinder da sind, die dann auch natürlich mit dem früheren Vater-Mutter noch Beziehungen haben, das führt zu Herausforderungen, die eben gerade mit verqueren, ehelichen Überlegungen und auch Praktiken verbunden sind. Deshalb lasst uns nie im Blick auf Reichtum versuchen, mit irgendwelchen Dingen unser Leben zu bestimmen. Wir brauchen einen Unterhalt, wir brauchen Geld, um leben zu können, aber (00:11:02) lasst uns nicht das Augemerk darauf richten, sonst werden auch unsere Ehen, auch unsere Familien, auch das Leben in den örtlichen Versammlungen wird nur herausfordernd und schwierig und noch schwieriger als es schon ist. Ist das nicht vielleicht auch ein Grund für den seichten, für diesen traurigen, für diesen weltlichen geistlichen Zustand in den örtlichen Zusammenkommen, weil eben die Prioritäten in unserem Leben falsch gesetzt sind. So wie wir das in dieser Gesellschaft sehen, so ist das doch in jeden Fall abgefärbter, abgewandelter Form leider auch in meinem, in unserem Leben oft der Fall. Also wir schließen daraus, die Ehe ist ein wunderbares Geschenk Gottes, wenn wir es nach Gottes Gedanken auch praktizieren. Gott gibt uns Auskommen und mehr als das, das dürfen wir dankbar aus seiner Hand nehmen. Wenn wir unser Augenmerk, unser Herz nicht darauf richten, sondern wirklich dem Herrn gefallen wollen, dann werden wir das auch in der rechten Weise benutzen zu seiner Verherrlichung und zum Segen für Menschen.
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