Am: So, 11. Januar 2026
Wir warten darauf, dass wir entrückt werden, oder? Eigentlich sollten wir auf den warten, der uns entrücken wird: unser Herr Jesus Christus!
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(00:00:00)
Wenn wir an den ersten Thessalonicher Brief denken, dann denken wir an die Entrückung.
Und ja, die Entrückung ist ein wunderbares Ereignis, das wir als Gläubige miterleben dürfen.
Wir warten auf die Entrückung, so wie Paulus davon spricht, wir die Lebenden.
Nun, er ist längst nicht mehr auf der Erde, er ist vor inzwischen auch fast 2000 Jahren,
ist er heimgegangen, heimgerufen worden, wahrscheinlich als Märtyrer.
Aber wir warten auf die Entrückung. Und alles, was mit der Entrückung zusammenhängt, hängt von Christus ab.
Das heißt, wenn wir an die Entrückung denken, dann freuen wir uns über die Person des Herrn Jesus,
weil sie mit ihm zu tun hat. Und dann sehen wir auf ihn.
Dann freuen wir uns nicht einfach, dass wir entrückt werden.
Das muss ja ein wunderbarer Augenblick sein, wenn wir nicht durch den Tod gehen müssen.
Eigentlich muss jeder Mensch sterben, auch wir Gläubigen.
Auch wir sind keine Ausnahme. Warum nicht?
Weil die Bedingung, weil der Grund dafür, dass wir sterben müssen, eben auch bei uns vorhanden ist.
In Römer 5 Vers 12 sagt der Apostel Paulus darum, so wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist (00:01:03)
und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben.
Wir auch. Du hast genauso gesündigt wie ich und wir müssen durch den Tod gehen.
Wir müssen sterben. Bei uns ist das ein durch den Tod gehen, um eben im Paradies zu sein,
um dann in dem ewigen Leben anzukommen, in der Auferstehung.
Aber durch den Tod müssen wir alle gehen, sterben müssen wir alle, weil wir gesündigt haben.
Christus als einziger hat nicht gesündigt. Er ist freiwillig in den Tod gegangen.
Wir aber, wir müssen sterben, weil wir gesündigt haben.
Und wenn er wiederkommen wird, dann gibt es solche, die nicht sterben müssen.
Das ist ein Triumph, ein Triumph des Werkes des Herrn Jesus,
dass es Menschen gibt, die nicht sterben müssen, obwohl sie Sünder waren, obwohl sie gesündigt haben.
Weil das Werk des Herrn Jesus so gewaltig groß ist, dass es über den Tod triumphiert.
Weil der, der nicht sterben musste, aber freiwillig in den Tod gegangen ist,
damit Menschen die Fähigkeit gibt, in seiner Kraft nicht durch den Tod gehen zu müssen, (00:02:03)
wie das bei einem Henoch und auch bei einem Elia schon gewesen ist,
bevor das Erlösungswerk vollbracht worden ist.
Das ist für mich immer wieder ein Geheimnis Gottes,
dass im Paradies Menschen sind oder waren im Alten Testament,
obwohl die Grundlage dafür, dass sie bei Gott in dem Paradies sein konnten,
sein können, noch gar nicht gelegt war, der Erlösungstod des Herrn Jesus.
Verstehst du, was das bedeutet, wenn immer mal wieder im Neuen Testament davon die Rede ist,
dass er sterben musste, dass er kommen musste, dass er diesen Weg gehen musste?
Denn es waren solche schon im Paradies, die darauf warteten,
dass die Grundlage dafür endlich gelegt würde, dass sie im Paradies sein könnten.
So ist eben bei der Entrückung alles mit dem Herrn Jesus verbunden.
Paulus sagt hier in 1. Thessalonicher 4 Vers 14,
denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist,
und das glauben wir, daran halten wir fest, das haben wir im Vertrauen fest verankert,
er ist gestorben, Jesus ist gestorben, das ist der erste Punkt, der mit dem Herrn Jesus verbunden ist, (00:03:03)
und Entrückung gibt es nicht ohne seinen Tod.
Dass er auferstanden ist, Entrückung gibt es nicht ohne seine Auferstehung.
Er ist nicht nur auferweckt worden, er ist Kraft seines unauflöslichen Lebens,
Kraft seiner in ihm wohnenden göttlichen Macht, ist er als Mensch aus den Toten auferstanden.
So wird auch Gott die durch Jesus Entschlafenen mit ihm bringen.
Wenn wir entschlafen, diejenigen, die uns vorangegangen sind, die an den Herrn Jesus glauben,
von denen wir wissen, dass sie heimgegangen sind, sie sind entschlafen, ein wunderbarer Ausdruck,
natürlich sind sie auch gestorben, aber im Neuen Testament wird das immer wieder entschlafen,
sie sind sozusagen eingeschlafen, aber in Jesus.
Sie sind eben nicht einfach gestorben, weggestorben, sondern sie sind eingeschlafen und in Jesus.
Er hat sie heimgerufen, er hat sie an diesen wunderbaren Platz gebracht, um bei ihm zu sein.
Und dann wird Gott sie mit ihm bringen.
Wenn der Herr Jesus hier erscheinen wird, dann wird er nicht alleine kommen, (00:04:02)
sondern wir dürfen mit Jesus sein, mit dem, der hier in Niedrigkeit auf dieser Erde sein Leben geführt hat.
Ihn dürfen wir in wunderbarer Weise begleiten.
Denn diese sagen wir euch im Wort des Herrn.
Im Wort des Herrn. Das ist ein Wort, das Paulus von dem Herrn Jesus Christus,
von dem Herrn, der alle Autorität besitzt, bekommen hat.
Auch das ist, diese Offenbarung ist durch ihn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn,
bis er nicht nur als Jesus, als dieser niedrige Mensch, sondern als der Herr über alles,
der Herr der Schöpfung, der Herr von allen Menschen, der Herr aller Engel, der Herr des ganzen Universums,
bis zu seiner Ankunft, bis er hier auf dieser Erde gegenwärtig sein wird,
dass wir den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.
Herr Paulus, wir, die Lebenden, er hat wirklich nicht einfach irrsinnig daran geglaubt,
sondern er hat im Glauben daran festgehalten, dass der Jesus wiederkommt
und dass er das zugesagt hat. Ich komme bald. Und so hat er auf ihn gewartet.
Tun wir das auch? Ist das wirklich eine gegenwärtige Erwartung? (00:05:01)
Wir dürfen heute mit den Gläubigen zusammenkommen, um den Tod des Herrn Jesus zu verkündigen.
Tun wir das in dem Bewusstsein, dass wir seine Tod verkündigen, bis er kommt,
dass wir ihn erwarten dürfen, dass er kommen wird? Wir warten auf ihn.
Aber wir, die wir dann leben, und wir warten darauf, dass er heute kommt, dass er morgen kommt.
Nein, wir warten darauf, dass er jetzt kommt. Wir wollen ihn erwarten.
Wir wollen nicht daran denken, wir könnten ja noch heimgehen. Ja, das kann sein.
Wir wissen das nicht. Die Wege Gottes, sein Regieren, das Handeln ist über uns
und das muss er uns nicht erklären.
Aber wir wollen diese Erwartungshaltung des Apostels haben.
Er kommt und wir, die Lebenden, wir warten darauf.
Dann werden wir, denen, die heimgegangen sind, nicht zuvor kommen.
Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels,
mit der Posaune Gottes vom Himmel herabkommen.
Wunderbare Tatsache. Der Jesus schickt nicht jemanden.
Er wird nicht irgendjemanden, einen Engel oder was schicken, sondern er wird selbst kommen.
Der Herr selbst wird kommen in großer Macht, obwohl diese Macht nicht gesehen werden wird.
Diese Autorität werden nur die erleben, die zu ihm gehören, die an ihn glauben, die auf ihn warten. (00:06:06)
Er wird herabkommen und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.
Ja, das sind solche, die gestorben sind in Christus, die nicht einfach als Menschen gestorben sind,
die schon gar nicht als Ungläubige gestorben sind, denn die werden liegen bleiben.
Aber solche, die in Christus gestorben sind, die eine Verbindung haben mit ihm,
die eingehüllt sind in ihm, auch in ihrem Tod und deshalb im Paradies sind,
die werden zuerst auferstehen. Danach werden wir die Lebenden.
Ein zweites Mal wir die Lebenden. Wartest du darauf?
Ist das wirklich deine Erwartung, dass der Jesus kommen wird, dass er dich heimholen wird,
dass Christus, in Christus, dass Christus uns die übrig bleiben wird,
dass wir mit ihnen entrückt werden, in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft.
Er wird auf uns warten. Er kommt selbst. Er kommt nicht auf die Erde in diesem Augenblick.
Das wird er erst bei der Erscheinung tun, aber er kommt in den Wolken.
Er wird in den Wolken von uns gesehen werden. Er wird uns abholen.
Er wird uns gewissermaßen jedem Einzelnen die Hand reichen und uns dann in den Himmel holen. (00:07:05)
Das wird nur ein Augenblick sein.
Diese Verwandlung, diese Auferstehung, diese Himmelfahrt, wenn ich das so sagen darf,
diese Entrückung, das Wegreißen aus der Erde, ein Augenblick, ein wunderbarer Augenblick,
wo wir ihn sehen werden, der für uns gestorben ist, wo wir ihm von Angesicht zu Angesicht begegnen werden.
Das erste Mal nicht im Himmel, sondern in den Wolken.
Da werden wir ihn sehen. Da wird er uns entgegen kommen,
weil er uns nicht einfach sozusagen erwarten wird vom Himmel aus,
sondern er kommt uns entgegen, viel näher als nah ist und wird uns mitnehmen.
Und so werden wir alle Zeit bei dem Herrn sein.
Dann werden wir da sein, wo er ist. Nein, wir werden bei ihm sein.
Wir werden nicht an einem Ort allein sein. Das werden wir natürlich im Himmel, im Haus des Vaters,
sondern wir werden da sein, wo er ist. Wir werden bei ihm sein.
Wir werden bei dem sein, der sein Leben für uns gegeben hat.
Wollen wir mehr auf ihn sehen? Wollen wir mehr ihn vor Herzen haben, schon hier auf dieser Erde?
Dann wird uns dieser Augenblick umso größer, umso erwartungsvoller. (00:08:01)
Dann werden wir umso sehnsüchtiger auf diesen Augenblick warten und doch die Zeit hier auf dieser Erde auskaufen.
Er ist vor unseren Herzen. Er ist der Große. Er ist der, den wir erwarten.
Er ist der Retter. Er ist der, der gestorben ist und auferstanden ist.
Er ist der, der wiederkommt. Er ist der Kommende.