Am: So, 28. Dezember 2025
Der Philipperbrief stellt uns die Person Christi in herrlicher Weise in jedem Kapitel vor. Es lohnt sich, dieser Spur zu folgen.
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Der Philippabrief ist ein wunderbares Dokument, wenn es um die Person des Herrn Jesus geht.
In jedem Kapitel finden wir einen Hinweis auf den Herrn Jesus.
Natürlich schon in der Einleitung, in dem Hinweis, den Paulus gibt, ganz am Anfang.
Paulus und Timotheus, Knechte Christi Jesu.
Aber dann finden wir in Vers 21, Kapitel 1 Vers 21,
Denn das Leben ist für mich Christus.
Wunderbar, dass der Herr Jesus der Lebensinhalt von Paulus war.
Und Paulus stellt sich hier eben nicht als Apostel vor,
sondern er ist ein Diener Jesu Christi, genauso wie wir Diener Christi Jesu sind.
Das heißt, er ist wie ein Vorbild für uns.
Und er zeigt uns hier, dass für ihn Christus der Lebensinhalt ist.
Nicht, dass Christus sein Leben ist, das ist natürlich auch wahr.
Und das ist auch für jeden wahr, der den Herrn Jesus als Retter angenommen hat.
Er hat das ewige Leben, er hat Christus als Leben.
Aber für Paulus stellte sich der Inhalt seines Lebens dar, das ist Christus.
Wenn er über die weitere Zukunft nachdenken dachte, dann sagt er,
das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn.
Ob ich lebe, das ist Christus. Ob ich sterbe, dann bin ich bei Christus. (00:01:04)
Egal, ob ich noch hier weiter dienen und leben darf oder ob ich im Himmel bin.
Immer ist Christus der Mittelpunkt meines Lebens.
Und das wollen wir uns auch fragen.
Das wollen wir mitnehmen für unser Leben,
dass der Herr Jesus der Inhalt unseres Lebens ist.
Ist das so?
Wenn du in die vergangene Woche schaust, war Christus das Leben?
War das der Inhalt deines Lebens oder war das dein Beruf?
Natürlich müssen wir arbeiten, ob zu Hause oder außerhalb des Hauses.
Aber haben wir das für den Herrn Christus getan?
War unser Leben geprägt dadurch, dass der Herr Jesus für uns der Arbeitgeber war,
der über meinem irdischen Arbeitgeber stand?
War es Christus, für den ich gelebt habe?
War es Christus, der mein Leben gekennzeichnet hat?
War es ein Leben, wo ich gerne wie er gelebt habe?
Christus mein Leben.
Wenn das der Fall ist, dann wird auch Kapitel 2 für uns lebendig.
Denn wie kann Christus mein Leben sein, wenn er nicht mein Vorbild ist?
Und in Kapitel 2 finden wir den Herrn Jesus als Vorbild. (00:02:02)
Epheser 2 Vers 5.
Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war,
der da ein Gestalt Gottes war, es nicht für einen raubachtete Gott gleich zu sein,
sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm,
indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist
und in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte,
indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz.
Da sehen wir, dass der Herr Jesus das Vorbild ist,
nicht in dem, was er getan hat, denn keiner von uns ist Gott, wie er das ist und war,
und keiner von uns ist Mensch geworden und hat sich als Mensch erniedrigt.
Wir sind nichts, wie das im Galaterbrief heißt.
Aber wie Paulus hier schreibt, diese Gesinnung sei in euch.
Das heißt, die Gesinnung des Herrn Jesus, die er in dem, was er tat, zeigte,
diese Gesinnung darf auch unser, ja soll unser Vorbild sein.
Wir können nicht das tun, was er getan hat.
Wir können uns nicht erniedrigen, da wir nichts sind.
Aber wir können mit dieser Gesinnung der Demut, der Niedriggesinntheit,
können wir seinen Fußstapfen folgen. (00:03:02)
Wie jemand gesagt hat, auf diesem Weg, auf dieser Straße, die er gegangen ist,
nach ganz unten, da wirst du keinen Stau erleben.
Auf unseren Autobahnen, da gibt es manchen Stau.
Aber auf dem Weg nach unten, auf dem Weg der Demut, wo man immer kleiner wird.
Der Herr Jesus musste nicht kleiner werden.
Er war vollkommen demütig.
Ich bin von Herzen demütig und sanftmütig, konnte er sagen.
Wir sind das nicht. Wir müssen das mehr und mehr lernen.
Und dadurch werden wir vor Gott immer kleiner,
wenn wir diesem Beispiel des Herrn Jesus mehr und mehr folgen.
Auf wen siehst du, wenn du auf dieser Erde lebst?
Möchtest du Menschen als Vorbild haben, die vielleicht groß sind in den Augen von Menschen?
Oder wollen wir wirklich demütig sein? Wollen wir nicht sein?
Dann heißt das überhaupt nicht, dass du verschwindest.
Du darfst deinen Dienst tun, wie Paulus seinen Dienst getan hat.
Du darfst in deinem Leben mit Christus leben, wie Paulus das auch getan hat.
Aber dann sind wir demütig.
Dann sind wir solche, die diese Gesinnung haben, nicht groß sein zu wollen,
nicht in Erscheinung treten zu wollen, (00:04:01)
nicht vor den Augen der Menschen sein zu wollen,
sondern wirklich einfach wie er zu leben.
Dann redet man nicht von sich.
Dann sagt man nicht, was man alles erlebt, was man alles getan hat,
wie man mit dem und mit jenem gehandelt hat,
sondern dann ist man einfach jemand, der für Christus und mit Christus sein Leben führt.
Und dieses Vorbild des Herrn Jesus werden wir nur tun können,
wenn wir auf das richtige Ziel schauen.
Und auch dieses Ziel, auch das ist Christus.
Im Kapitel 3 Vers 13.
Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben.
Von Christus Jesus ergriffen war er.
Aber dass er es ergriffen hätte, nein.
Denn er war noch auf der Erde.
Er hatte das Ziel noch nicht erreicht.
Eins aber tue ich, vergessen was dahinten.
Ich schaue nicht auf das, was ich schon erreicht habe.
Ich schaue nicht auf das, was ich verwirklichen konnte.
Vergessen was dahinten und mich ausstrecken nach dem, was vorn ist.
Jage ich das Ziel anschauend hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus.
Christus Jesus ist das Ziel, wenn man auf ihn in der Herrlichkeit schaut. (00:05:04)
Wenn man von hier verglichen mit einer Wüste nach oben schaut,
nach vorne schaut auf das Ziel und das ist für uns oben,
dann werden wir auch in der Lage sein dem Herrn Jesus nachzufolgen.
Wir brauchen diese Kraftquelle.
Wir brauchen diesen Blick auf Christus in der Herrlichkeit.
Dann werden wir auch in der Lage sein seinem Beispiel zu folgen.
Wenn wir seinem Beispiel folgen, dann wird er auch der Lebensinhalt sein.
Wo schaust du hin? Was ist dein Ziel?
Ist dein Ziel hier viel Geld zu erwerben?
Ist dein Ziel hier eine große Familie zu haben?
Ist dein Ziel hier in deinem Dienst anerkannt zu sein?
Ist dein Ziel hier zu dienen?
Dann lass uns unser Ziel Christus setzen.
Er ist der Kampfpreis der Berufung.
Auf ihn laufen wir zu.
Ihn wollen wir vor uns haben.
Er ist das, was wir wirklich anstreben.
Wenn wir denn wie Paulus leben wollen.
Wenn denn wirklich der Herr Jesus unser Alles ist.
Und dieses Ziel anschauend, wenn wir dieses Ziel nur erreichen,
wenn wir das verwirklichen, was Paulus in Kapitel 4 Vers 13 sagt.
Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.
Wenn ich nicht versuche in eigener Kraftanstrengung mein Leben zu führen. (00:06:03)
Wenn ich nicht versuche auf mich selbst zu sehen.
Wenn ich nicht versuche in eigener Weisheit, mit eigenen Gedanken,
mit eigener Überlegung mein Leben zu führen, sondern einfach Christus.
Wenn Christus vor mir ist, wenn Christus diejenige Person ist,
auf die ich mich stütze, dann werde ich dazu in der Lage sein.
Meinst du noch, du hättest schon einiges erreicht?
Meinst du noch, du hättest schon ein wenig Kraft auch,
ein wenig Erfahrung, auf die du dich stützen kannst?
Dann hast du noch nicht gelernt, alles vermag ich in dem.
Alles. Jeden einzelnen Schritt. Jede einzelne Überlegung.
Jeden einzelnen Dienst. Jede einzelne Tat.
Jeden einzelnen Schritt. Jeden einzelnen Gedanken.
Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.
Wenn das so ist, dann würde ich das wieder zu dem Herrn Jesus Christus führen,
als Lebensinhalt. Wenn ich alles durch ihn kann,
dann möchte ich auch, dass er mein Leben prägt.
Und dann möchte ich ihm nachfolgen. Dann möchte ich seinem Beispiel folgen.
Und dann werde ich auf das Ziel schauen, auf Christus.
Für Paulus, er war auch nicht vollkommen in praktischer Hinsicht, (00:07:01)
aber für Paulus war Christus alles.
Für Paulus war Christus alles.
Was ist der Herr Jesus für dich?
Das wollen wir uns gerade an so einem ersten Tag der Woche fragen,
wo wir eine Antwort geben auf seine Liebe, auf seine Hingabe,
wo wir zu seinem Gedächtnis zusammenkommen wollen.
Da wollen wir fragen, ist Christus wirklich alles für uns?