Am: Do, 3. Juli 2025
Es ist schon traurig, wenn man (geistlich) nicht mehr richtig sehen kann. Aber wenn man dann auch nicht mehr (auf Gottes Wort) hört, geht es weiter bergab. Wie gut, wenn wir uns die Ohren öffnen und reinigen lassen. Dann ist Hoffnung vorhanden.
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Hallo zu Folge 2. In diesem Podcast geht es um die weiteren Sinnesorgane, das Hören, Schmecken und das Riechen in Anlehnung an die Geschichte in 1. Mose 27 mit Isaac und Jakob.
Das dritte was wir in der Geschichte finden ist das Hören.
Isaac erkannte die Stimme seines Sohnes Jakob, 1. Mose 27 Vers 22.
Wenn bei manchen älteren Menschen das Hören nicht mehr richtig funktioniert, so war es bei Isaac anders.
Dieses Sinnesorgan funktionierte bei ihm im Alter auch noch gut, aber leider hat es nicht gereicht und er wurde trotzdem fehlgeleitet.
Das Ohr ist mit eines der kompliziertesten Instrumente des Körpers und neben dem Auge mit das Wichtigste bei der Aufnahme.
Als der Jesus hier auf dieser Erde war, hat er selbst etwas zu diesem Thema gesagt und zwar wie wir hören und zweitens was wir hören sollen.
Das erste Lukas 8 Vers 18, gebt nun acht, wie ihr hört.
Da können wir von Menschen aus der Bibel lernen, wie zum Beispiel von einer Maria von Bethanien, die aufmerksam und als Lernende zuhörte. (00:01:08)
Es geht nicht darum, unser Wissen stumpf zu erweitern, sondern das Ziel muss immer die Praxis sein.
Gott erwartet von uns, dass wir in unserem Leben seine Gedanken, die wir hören dürfen, umsetzen.
Das ist dann ein gehorchendes Hören.
Jakobus 1 Vers 22, seid aber Täter des Wortes und nicht alleine Hörer.
Sprüche 25 spricht noch von einem hörenden Ohr.
Wir können auch hören und doch nicht hören, wenn wir die Worte durch unsere Ohren durchziehen lassen.
Aber Gott möchte, dass wir hörende Ohren haben.
Wir können die Bibel und das Wort Gottes auch nicht gleichgültig hören oder lesen, sondern wir sollen uns bewusst sein, dass es Gottes Wort ist, dass er zu uns reden möchte.
Und das bedeutet, respektvoll mit dem Wort Gottes umzugehen.
Jesaja 66 Vers 2, wo er uns sagt, dass er auf den blicken will, der da auch zittert vor seinem Wort.
Nun gibt es auch solche, die das Wort Gottes kritisch hören, in einer Haltung sind, etwas auf Fehler zu warten und Widersprüche in der Bibel zu entdecken. (00:02:12)
Aber es ist nicht unsere Sache, die Bibel zu beurteilen, sondern die Bibel beurteilt den Menschen.
Und da soll unsere Haltung eine korrekturbereite Haltung sein.
Man kann auch rebellisch hören und Dinge angeblich finden, die nicht mehr in unsere Zeit passen.
Aber auch da ermuntert uns die Bibel, dass wir untergeordnet sein sollen unter das Wort Gottes, um es in Einfachheit aufzunehmen.
Dann möchte Gott auch nicht, dass wir vergessliche Hörer sind.
Jakobus 1 Vers 25, dabei geht es nicht darum, dass wir nicht etwas zu behalten können, sondern etwas nicht tun zu wollen.
Gott möchte, dass das Wort Gottes in unserem praktischen Leben nachhaltig, er möchte, dass wir nachhaltig hören.
Aber auch können unsere Herzen so hart sein, dass das Wort Gottes, was wir hören, von unserem Herzensboden wieder abprallt und nicht in unser Herzen fällt. (00:03:03)
Deswegen möchte Gott, dass wir ein weiches Herz haben, wo der Samen des Wortes Gottes hineinfallen kann.
Das Zweite, was der Jesus dazu gesagt hat, finden wir in Markus 4 Vers 24.
Und er sprach zu ihnen, gebt acht, was ihr hört.
Gerade in den letzten Tagen der Christenheit ist es entscheidend, was wir hören.
Die Bibel lehrt uns, dass man in diesen Tagen die Wahrheit eben nicht mehr hören will.
Vergleiche 2. Timotheus 4 Vers 3 bis 4.
Die Wahrheit ist alt. Alles, was neu ist, ist nicht die Wahrheit.
Die Wahrheit tut oft weh, ist aber heilsam und bringt ein glückliches Herz.
Die Bibel warnt uns aber auch vor dem Schmutz und Dreck der Medien.
Eine interessante Stelle in Jesaja 33 ist sich, wer sein Ohr verstopft und nicht vom Bluttaten zu hören und seine Augen verschließt, um Böses zu sehen, der wird auf Höhen wohnen.
Wenn wir uns viel mit Dingen, mit Medien, was wir lesen und hören können, beschäftigen, dann zieht das uns in der Regel eben nach unten. (00:04:01)
Und die Bibel, die gibt uns hier eine Warnung, uns nicht zu viel mit diesen Dingen zu beschäftigen.
Das, was ich regelmäßig höre, das prägt mich.
Deswegen ist es auch ein guter Tipp, Möglichkeiten und Gelegenheiten aufzusuchen, wo Gottes Wort gepredigt und verkündigt.
Der Jesus warnte seine Jünger genau darauf zu achten, was sie hören.
Denn sie sollten dann auch das anvertraute Gut selbst weitergeben.
Das vierte, was wir in der Geschichte finden, ist das Schmecken.
Isaak aß von dem vermeintlichen Wildbrett und trank den Wein ohne Verdacht zu hegen.
Der Geschmackste des Menschen ist eher einfach strukturiert und ein Zusammenspiel verschiedener Aspekte von Geruch, Temperatur, Beschaffenheit und auch Schmerz.
Die Nase trägt einen sehr großen Anteil an Geschmack bei.
An Zunge und Gaumen und Kehldeckel sitzen Geschmacksknospen bei einem Erwachsenen zwischen 2000 und 5000.
Bei Isaak hat der Geschmack anscheinend schon noch etwas funktioniert, aber er hat etwas vorgesetzt bekommen, wo er ja nicht den Unterschied zwischen Wildbrett und Ziegenböckchen wahrnehmen konnte. (00:05:06)
Das erste Mal, wo in der Bibel etwas lecker erscheint, war im Garten Eden, wo Adam und Eva dann von der verbotenen Frucht genommen haben.
Als Gott danach zu Adam und Eva in den Garten kam und sie gesucht hatte, da muss ihnen wohl Speiübel gewesen sein.
Wir lernen, dass wir nicht alles essen können im Geistlichen und dass es fatale Folgen haben kann, wenn wir etwas Falsches essen.
Es ist also entscheidend, was wir essen. Wozu? Damit wir geistlich wachsen.
Wenn ein Kind geboren wird und wir es zwei, drei Jahre später wieder einmal sehen, erwarten wir, dass es gewachsen ist.
Das ist das Normale. Und Gottes Wort nennt uns auch verschiedene Wachstumsstufen, vergleiche einmal 1.Johannes 2 Vers 13 bis 14.
Und das Ziel des Wachstums ist Christus. Das ist die Zielrichtung, dass wir hinwachsen zu ihm, dem Hauptding.
Und by the way, ein gesunder Christ hat Hunger nach der Bibel. (00:06:04)
Das letzte Sinnesorgan, was wir in der Geschichte finden, ist das Riechen.
Er roch den Geruch des Feldes und dieser Geruch war für ihn der Geruch seines Sohnes Esau.
Da Jakob die Kleider Esaus anhatte, roch Esaak den Geruch des Feldes und ordnete es Esau zu.
Was wir als erstes lernen können, ist, dass uns das prägt, wo wir uns aufhalten.
Als einfaches Beispiel, wenn wir im Schwimmbad waren, dann riecht man nachher oft nach Chlor.
Wenn man mal an einem Feuer gesessen hat, riecht man nach Rauch.
Oder wenn jemand einen Holzberuf hat, in der Holzwerkstatt arbeitet, dann riecht er oft nach Holz.
Das, wo wir uns aufhalten, da werden wir automatisch von geprägt.
Also achten wir gut darauf, wo und mit wem wir Umgang haben, auch unsere Kinder.
Auch in der Bibel finden wir die Begriffe Gestank und Wohlgrund.
Gott hatte sein Volk in das verheißene Land gebracht und ihnen deutlich mitgeteilt, wie und wo sie Opferdienst ausüben konnten, (00:07:03)
sodass es zum Wohlgeruch für ihn war.
Doch leider machten sie oft ihr eigenes Ding und opferten unter jedem möglichen Baum und Strauch und so weiter.
Lies mal Hesekiel 20 Vers 28.
Dieses eigenwillige Verhalten war ein mieser Geruch für die Nase Gottes den ganzen Tag.
Lies mal Jesaja 65 Vers 3.
Aber dann gab es einen Augenblick.
Da lebte hier auf dieser Erde Gottes Sohn.
Und das war für Gott sozusagen ein Fest, eine Freude für seine Nase, ein lieblicher Geruch, an dem er Freude hatte.
Alles, was er in seinem Leben und in seinem Verhalten gezeigt hatte, war ein lieblicher Geruch für Gott.
Und selbst der Moment, in dem er in den Tod gegangen ist, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.
Wie sehr hat sich Gott über dieses Leben hier auf dieser Erde und für dieses Dahingeben an dem Kreuz von Golgatha gefreut. (00:08:04)
Möge mein und dein Leben auch ein Wohlgeruch für Gott sein.
Die fünf Sinne des Menschen.
Vielleicht geben diese kurzen Gedankensplitter eine Anregung, über das eine oder andere nochmal nachzudenken.