1. Johannes 1,8


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(00:00:00) Einen guten Tag mit 1. Johannes 1 Vers 8. Da schreibt der Apostel, wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns. Kann es das geben, dass ein Mensch sagt, er hätte keine Sünde? Ja, bei Ungläubigen kommt das leider immer wieder vor. Sie behaupten, da ist keine Sünde. Ich habe doch alles getan in einem guten Gewissen, mit einem guten Gewissen, aber doch versucht nicht so zu leben wie manche anderen, die böse sind, die ungläubig sind, die unmoralisch leben und so weiter. Und da sagt der Apostel, wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst. Dann geben wir vor, etwas zu sein, etwas zu tun, was einfach nicht wahr ist. Das ist Selbstbetrug, wir machen uns etwas vor und wir tun so, als ob wir ohne Sünde wären, obwohl wir genau wissen, dass es in dem Leben von jedem Menschen ein falsches Wort gibt, ein böses Wort, eine böse Handlung, eine Sünde, die auch für Menschen sichtbar ist. Ganz abgesehen davon, dass Gottes Urteil über unser Leben so ist, dass wir nur gesündigt (00:01:01) haben, dass wir Sünder sind und wir sind Sünder, weil wir gesündigt haben, weil wir offenbaren in unserem Leben, dass wir eben Gott nicht von Herzen gehorsam sind, weil wir vieles getan haben, völlig in Unabhängigkeit von Gott. Besonders tragisch ist natürlich eine solche Aussage, wenn sie von einem Gläubigen geschieht. Wir haben keine Sünde, dann ist die Wahrheit nicht in uns. Nun, in einem vollen Maß kann das natürlich nur für einen Ungläubigen gelten, die Wahrheit ist nicht uns, damit haben wir gar nichts, haben wir auch kein Leben, da haben wir überhaupt nichts. Aber selbst als Gläubige kann man sich heute so betrügen und dann ist jedenfalls in diesem Punkt die Wahrheit nicht in uns. Ja, wir müssen den Menschen sagen, die um uns her sind, sie sind Sünder und letztendlich, wenn man aufrichtig ist, muss jeder Mensch bekennen, dass er schon mal eine böse Tat, ein böses Wort ausgesprochen oder getan hat. Und dann haben wir auch einen Anknüpfungspunkt, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Bei so viel Sünde in dieser Welt, die unübersehbar ist, muss dann nicht jeder zugeben, ich bin Sünder und ich brauche einen Retter, ich brauche Vergebung der Sünden und das wollen (00:02:02) wir den Menschen sagen, das wollen wir ihnen in Liebe erklären, das ist gerade dafür der Herr Jesus gekommen, dass er am Kreuz von Kolgata gestorben ist. Und wir als Gläubige, wir wollen ein Bewusstsein haben, dass es auch in uns Sünde war, dass wir immer noch eine sündige Natur haben, wie leichtfertig wir sogar oft sündigen, das wollen wir nicht tun, wir wollen mehr zur Ehre des Herrn leben. Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns.
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