Klagelieder 3,40


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(00:00:00) Einen guten Morgen mit Klagelieder 3 Vers 40. Da lesen wir, prüfen und erforschen wir unsere Wege und lasst uns zu dem Herrn umkehren. Haben wir das nicht nötig, das, was Jeremia in diesen Klageliedern ausdrückt? Gott hatte Jerusalem geschlagen. Gott hatte Jerusalem zerstören lassen durch Nebukadnezar, einen Feind, durch diesen Babylonier, der das erste Weltreich gebildet hat. Das heißt, Gott hat ihm dieses Weltreich übergeben. Gott hatte Gericht geübt über Israel, weil sie nicht zu ihm, zu Gott, umgekehrt sind, weil sie sich im Eigenwillen von Gott abgewendet haben, weil sie sich dem Götzendienst verschrieben haben, weil sie geistlich-moralische Hurerei betrieben haben und auch buchstäbliche. Und weil sie nie gehört haben, weil sie immer weitergemacht haben, trotz der vielen Warnungen, ist Gott eingeschritten und hat dieses Gericht geübt. Und jetzt ruft Jeremia, sein Volk, auf. Lasst uns doch prüfen und erforschen, was wir da getan haben. Lasst uns einen Blick richten auf unseren Weg und zwar in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes. (00:01:02) Und dann lasst uns zu dem Herrn umkehren. Müssen wir nicht zugeben, dass der Zustand des Volkes Gottes heute genau der ist, der diesem zerstörten Jerusalem gleicht? Ja, wenn man sozusagen vorbildlich die Geschichte sich anschaut, dann spricht dieser Angriff Gottes durch Nebukadnezar auf Jerusalem dem, was Gott im Mittelalter und davor getan hat mit der Kirche, mit der Versammlung, mit der Gemeinde Gottes. Und dann hat er sie zurückgeführt, so wie er durch Kyros, diesen Herrscher Persiens, auch das Volk Israel einen Überrest aus Juda hat zurückkehren lassen. Und doch müssen wir zugeben, dass in der heutigen Zeit der Zustand der Versammlung Gottes eigentlich dem gleicht, der schon einmal früher da gewesen ist. Wie viel Verwirrung gibt es? Wie viel Weltförmigkeit gibt es? Wie finden wir immer wieder, dass Gottes Gedanken über die Versammlung Gottes nicht mehr beherzigt werden? Dass man seinen eigenen Überlegungen, seinen eigenen Wünschen mehr folgt als dem Wort Gottes. (00:02:02) Dass in Unabhängigkeit gelebt wird, dass die Einheit des Geistes nicht mehr bewahrt wird. Dass man solche aufnimmt, die an anderer Stelle weggegangen sind und meint, sie leben ja nicht in Sünde. Und man übersieht, dass die Einheit, die Gott geschaffen hat in der Versammlung, ein so wertvolles Gut ist, dass wir sie bewahren sollen, eben diese Einheit des Geistes. Prüfen und erforschen wir unsere Wege, prüfen wir, was in unserem eigenen Leben weltförmig ist, wo wir geistliche Hurerei betreiben, wo wir in moralischer Hinsicht uns von Gott wegwenden, im Ungehorsam zu ihm leben, wo wir praktischerweise Götzendienst ausüben. Lasst uns prüfen und erforschen. Prüfen und erforschen wir unsere Wege. Und lasst uns zu dem Herrn umkehren. Es reicht nicht zu prüfen. Wir müssen auch umkehren. Wir müssen auch bereit sein, den Weg wieder zurück zu gehen zu Gottes Wort. Dann wird er uns segnen können.
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