Klagelieder 3,55.57


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(00:00:00) Einen gesegneten ersten Tag der Woche mit Klagelieder 3 Verse 55 bis 57. Da lesen wir, Ich habe deinen Namen angerufen, du hast meine Stimme gehört, du sprachst, fürchte dich nicht. Das Buch der Klagelieder, die Klagelieder Jeremias, sind eine Niederschrift von Jeremia angesichts der Zerstörung Jerusalems. Und er klagt, er weint über das, was mit Jerusalem geschieht. Und wir dürfen diese Klagelieder Jeremias beziehen auf die Leiden des Herrn Jesus angesichts dessen, was bei dem Volk Israel gewesen ist, dass dieses Volk total versagt hat und der Herr Jesus sich mit diesem Volk eins macht. Und dass er sozusagen die Leiden dieses Volkes, dass er das Gericht Gottes über dieses Volk zu seinem eigenen macht. Das macht deutlich, dass die Klagelieder nicht von den sühnenden Leiden des Herrn Jesus sprechen. In diese sühnenden Leiden ist er allein gegangen. Diese sühnenden Leiden kann auch niemand anderes empfinden. Da kann auch niemand irgendwie ähnliche Empfindungen haben. Also wo immer es um Leiden des Überrestes geht, (00:01:03) wo immer es um Leiden geht, in denen der Herr Jesus sich mit den Leiden seines Überrestes eins macht, da kann es nicht um die sühnenden Leiden gehen, weil die allein von dem Herrn Jesus getragen wurden. Auch wenn es in den Psalmen so ist. Aber es sind doch Leiden, die der Überrest hat und mit denen sich der Jesus eins macht und die er auf sich genommen hat während seines Lebens hier auf der Erde und ganz besonders auch am Kreuz, wo er eben den Platz dieses Überrestes eingenommen hat. Wo Gott diesen Überrest in der Zukunft einmal richten muss und der Herr Jesus diese Leiden vorweggenommen hat. Ich habe deinen Namen angerufen. Das wird der Überrest tun. Er wird ihn anrufen. Du hast meine Stimme gehört. Das wird der Überrest bewusst sagen. Du hörst meine Stimmen, auch wenn ich das manchmal nicht weiß, auch wenn ich das manchmal nicht empfinde, das nicht fühlen kann, auch wenn das anders aussieht, aber du hast meine Stimme gehört. Und dann ist die Antwort Gottes, fürchte dich nicht, so wird er zu dem Überrest sagen. (00:02:01) Und das dürfen wir angesichts dieses ersten Tages der Woche auch sagen, wo wir besonders zusammenkommen zum Gedächtnis des Herrn. Ja, er hat den Namen seines Vaters angerufen. Wie hat er in den Leiden immer festgehalten an dem Vater, hat nie den Vater aufgegeben. Selbst als es dann in diese einmaligen drei Stunden der Finsternis ging, hat er gesagt, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Hat dieses Vertrauen zu Gott nie aufgegeben. Gott hat seine Stimme gehört. Und vielleicht bist auch du in schwierigen Umständen, dann darfst du sagen, dann darfst du das für dich in Anspruch nehmen. Fürchte dich nicht. Wollen wir das neu aus diesen Klageliedern lernen und im Blick auf den Herr Jesus auch im Blick auf unser Leben anwenden. Ich habe deinen Namen angerufen, du hast meine Stimme gehört, du sprachst, fürchte dich nicht.
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