Psalm 19,15


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(00:00:00) Einen guten Tag mit Psalm 19 Vers 15. Da sagt oder schreibt David: "Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser". Ist das nicht eine Bitte, die auch aus unserem Herzen kommen darf, aus unserem Herzen kommen sollte? Wie viel reden wir am Tag? Das fängt schon morgens an, wenn wir vielleicht mit unserem Ehepartner, vielleicht mit unseren Eltern, vielleicht mit unseren Kindern reden. Das geht über den Tag hinaus, wenn wir mit Menschen reden, Nachbarn reden, Freunden reden, Arbeitskollegen, Mitschülern. Lass die Reden meines Mundes, aber auch das Sinnen meines Herzens, was ich in meinem Herzen habe, was ich begehre, was meine Wünsche sind, was ich für Ziele habe, was ich vielleicht während einer langweiligen Schulstunde denke, was ich während einer Routinearbeit, die mir überhaupt keine Freude macht, denke, auch zu Hause, oder wenn deine Kinder plärren, wenn sie schimpfen, wenn sie böse sind, wenn sie ungehorsam sind. Was ist das für ein Sinnen meines Herzens? (00:01:02) Was für Entscheidungen suche ich in meinem Herzen? Was habe ich vor, vielleicht auch in der Dunkelheit der Nacht zu tun? Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein. Ist das, was wir sagen, ist das, was aus unserem Herzen hervorkommt und dann in unseren Taten, in unseren Worten Ausdruck findet. Ist das wirklich wohlgefällig? Ist das mein Ziel? Ist das mein Gebet? Das wollen wir doch heute Morgen in Verbindung mit diesem Vers auch dem Herrn sagen. Herr, ich möchte das reden, was gut ist. Und wenn etwas Schlechtes hervorgekommen ist, dann wollen wir das bekennen. Wenn ich merke, dass in meinem Herzen Dinge bewegt werden, die eigenwillig sind, die einfach nur das fleischliche Begehren sozusagen fördern, dann wollen wir das bekennen und wollen neu uns ausrichten. Das soll wohlgefällig, das soll Freude für den Herrn sein, für unseren Gott, der mein Fels ist, auf dem ich Sicherheit habe. Wenn ich auf ihm ruhe, dann habe ich Sicherheit. Dann soll auch das Reden und mein Denken entsprechend sein. Mein Erlöser, er ist doch für mich gestorben, hat sein Leben für mich in den Tod gegeben. (00:02:05) Er hat mich losgekauft von der Sklaverei Satans. Warum folge ich dann oft noch diesen falschen Gedanken, diesen falschen Begehren? Lass uns das neu ins Herz fassen für den heutigen Tag und die vor uns liegende Zeit. Und das wirklich mit uns in den Tag gehen lassen: Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser.
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