Am: Sa, 10. Januar 2026
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(00:00:00)
Herzlich Willkommen mit Psalm 23 Vers 4.
Da sagt David zu Gott,
Auch wenn ich wanderte im Tal des Todesschattens,
fürchte ich nichts Übles, denn Du bist bei mir.
Dein Stecken und Dein Stab, sie trösten mich.
Auch im Leben eines Gläubigen gibt es Todesschatten.
Gibt es Täler, durch die wir hindurch müssen.
Man hat zwar mit Recht gesagt,
es gibt nur einen, der den Tod in seiner vollen Kraft,
in seiner vollen Macht, in seiner vollen Wirklichkeit erdulden musste.
Und das ist so, das ist der Herr Jesus,
der für uns in den Tod gegangen ist,
der am Kreuz von Golgatha für uns gelitten hat.
Aber Todesschatten und das Tal des Todesschattens kennen auch wir.
Und auch Gläubige müssen durch den Tod gehen, unausweichlich.
Römer 5 Vers 12 macht deutlich,
dass wir, weil wir gesündigt haben, weil wir Sünder waren,
weil Sünde an uns ist, eben unweigerlich durch den Tod gehen müssen.
Dass wir nicht auf den Tod warten,
sondern auf das Wiederkommen des Herrn Jesus,
auf die Entrückung, ist eine wunderbare Hoffnung
und ist eine wunderbare Intervention,
ein Eingreifen Gottes in Gnade, (00:01:02)
dass wir gerade nicht durch den Tod gehen müssen.
Aber wenn der Jesus heute und am Morgen noch nicht kommt,
dann werden wieder weitere, werden heimgehen, werden sterben.
Dann wird dieses Tal des Todesschattens
auch wieder für sie und auch für ihre Angehörigen,
für ihre Freunde da sein.
Aber selbst wenn wir durch dieses Tal gehen müssen,
und das müssen wir früher oder später
und letztlich unser ganzes Leben,
dann sagt David, fürchte ich nichts Übles.
Bisher in diesem Vertrauen,
dass er das, obwohl das ein Schatten war,
obwohl das ein Tal war,
dass er das nicht als bedrohlich empfand.
Denn du bist bei mir, sagt er.
Hier wechselt er ja bekanntermaßen die Sprache.
Bisher hat er über den Herrn gesprochen,
mehr wie ein Lehrgedicht.
Jetzt merken wir, dass das ein Gebet ist,
wo er zu seinem Herrn spricht.
Ich fürchte nichts Übles, denn du bist bei mir.
Und das darfst du auch wissen.
Wenn dein Ehepartner schwer krank ist,
wenn ein Kind von dir schwer krank ist,
dann ist er bei dir.
Er ist bei ihm oder bei ihr, aber er ist auch bei dir.
Du darfst das wissen. Du bist bei mir.
Das kannst du nicht fühlen. (00:02:01)
Das kannst du nicht sehen. Das kannst du nicht hören.
Aber er sagt dir das zu. Und dann ist das auch so.
Dann darfst du wissen, er ist bei dir.
Er lässt dich nicht allein, sondern er stärkt dich.
Er gibt dir das, was du nötig hast.
Ja, dein Stecken und dein Stab,
sie trösten mich.
Sein Wort und der Geist Gottes,
das Wort Gottes und der Geist Gottes,
sie sind diejenigen, die dir diesen Trost ausrichten.
Der Geist Gottes, der das Wort Gottes lebendig macht
und dir hilft,
dir beisteht in diesen schwierigen Umständen.
Wollen wir das neu auch mit David sagen.
Auch wenn ich wanderte im Tal des Todesschattens,
fürchte ich nichts Übles,
denn du bist bei mir,
dein Stecken und dein Stab,
sie trösten mich.