Römer 4,7


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(00:00:00) Ich wünsche dir Gottes Gnade mit Römer 4 versieben. Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind. Was für ein wunderbares Bewusstsein, dass wir Sündenvergebung haben, haben können. Und es beeindruckt mich ungemein, dass jemand im Alten Testament, der das volle Bewusstsein von Sündenvergebung niemals haben konnte, das ausgedrückt hat, David. Warum konnte David dieses Bewusstsein nicht haben? Weil die Grundlage für die Sündenvergebung noch nicht gelegt worden war. Wir haben ein vollbrachtes Erlösungswerk. Wir kennen den Herrn Jesus, der am Kreuz von Golgatha für uns gestorben ist. Wir wissen, dass er aus den Toten auferweckt worden ist, weil es ausreichend Zeugen dafür gibt. Wir wissen, dass er von Gott angenommen worden ist in diesem Werk, dass Gott ihn verherrlicht hat, dass die Herrlichkeit des Vaters ihn auferweckt hat und dass er ihn zu seine Rechten gesetzt hat, wo er jetzt thront in der Herrlichkeit. Das heißt, wir wissen, dass unsere Sünden vergeben worden sind. Das konnte David nicht wissen. Zur Zeit Davids, da gab es noch nicht mal ein Tempel, aber sagen wir in der Wüstenwanderung (00:01:03) und später, als dann der Tempel da war, da wurde an dem Sühnungstag, 3. Mose 16, da wurden für ein Jahr, für das vergangene Jahr wurden die Sünden vergeben, aber eigentlich auf eine irdische Art und Weise, durch ein irdisches Opfer. Das ist ja nicht, wie wir sagen können, ein echtes, ein vor Gott gültiges Opfer gewesen. Aber einen Tag danach und man hatte wieder gesündigt und da musste man wieder ein Jahr warten und wenn man vorher starb, da gab es Unsicherheit. Und trotzdem war sich David bewusst: Glückselig, die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind. Dieses Bewusstsein hatte er nicht zu allen Tagen. Wir lesen manche Psalmen, wo er wirklich in dieser Angst lebte, dass Gott seinen Geist von ihm wegnehmen würde. Das brauchen wir nicht, diese Angst zu haben, weil wir wissen, dass der Heilige Geist in Ewigkeit bei uns bleibt. Und wir dürfen auf dem vollbrachten Werk des Herrn Jesus dieses Bewusstsein haben, unsere Sünden sind vergeben, sie sind bedeckt, zugedeckt, aber nicht einfach mit irgendeiner menschlichen Decke, sondern mit der Decke des Todes des Herrn Jesus. (00:02:03) Bedecken, das ist ja das hebräische Wort für sühnen. Der Herr Jesus hat Sühnung getan, hat Sühnung vollbracht und jetzt ist eine Decke darauf. Das heißt, Gott sieht die Sünden nicht mehr. Wie er das an anderer Stelle sagt, Psalm 103, sie sind so weit von ihm entfernt wie der Osten vom Westen. Das heißt unendlich, diese Sünden sind in das tiefste der Meere gelegt worden, sagt ein Prophet. Ein anderer Prophet sagt, er hat sie hinter seinen Rücken geworfen. Da ist nichts mehr von unseren Sünden, wir dürfen glücklich leben. Du brauchst keine Angst mehr zu haben, deine Sünden sind vergeben, wenn du dem Herrn Jesus, wenn du Gott deine Sünden bekannt hast. Wollen wir in diesem Glück auch unser Leben heute führen. Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind.
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