Am: So, 21. Juni 2026
Am Ende seiner langen prophetischen Rede spricht der Herr von den Nationen. Auch hier gibt es zwei Gruppen, Schafe und Böcke. Der Herr erklärt die Unterschiede und spricht von ewigem Segen, aber auch von ewiger Strafe. Ein sehr ernster Augenblick, weil die Hölle eigentlich für den Teufel und seine Engel bereitet worden ist.
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Mit Matthäus 25 Vers 31 kommen wir jetzt zu dem letzten Teil dieser großen prophetischen
Rede, wie Matthäus sie in Matthäus 24 und 25 vorstellt.
Im ersten Teil ging es um die Juden und ihre traurige, schwierige Zukunft, aber dann auch
die herrlichen Ergebnisse des Wiederkommens des Herrn für diejenigen, die wirklich zu
dem gläubigen Überrest gehören.
Dann finden wir in dem christlichen Teil drei Gleichnisse, die alle drei über das Kommen
des Herrn Jesus sprechen und von der Verantwortung sprechen, die wir als Gläubige haben.
In einer Zeit, die sich von einer Guten in eine Böse verändert hat, in einer Zeit,
die zu jeder Zeit Gute und Böse enthalten hat, in einer Zeit, wo jeder ganz persönlich
Verantwortung ist und sich nicht hinter der Gruppe, hinter der Mehrzahl verstecken kann.
Und jetzt in Vers 31 bis Vers 46 finden wir, dass uns dort vorgestellt wird, dass es auch
einen Segen für die Nationen geben wird, dass auch die Nationen einmal, wir wissen,
durch Israel, und das wird auch hier in diesen Versen ausgedrückt, durch jüdische Sendboten
angesprochen werden und auch eine herrliche Zukunft haben oder auch eine furchtbare Zukunft. (00:01:05)
Der Jesus leitet das ein, wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit
und alle Engel mit ihm.
Der Jesus wird wiederkommen.
Er wird nicht nur zur Entrückung kommen, um uns in den Himmel zu holen, das wird für
diese Welt nicht sichtbar sein.
Erste Korinther, 1. Thessalonicher 4 und Johannes 14 zeigen das.
Er wird kommen auf den Wolken und wird uns in Empfang nehmen.
Aber dann wird er nach der siebenjährigen Periode der Drangsal und besonders nach den
zweiten dreieinhalb Jahren der großen Drangsal, wird er wiederkommen.
Wird er aus dem Himmel kommen, das hatten wir schon in Kapitel 24 Vers 29, dass dort,
wie das dann in Vers 30 heißt, das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen
wird und er, der Sohn des Menschen, wird kommen, sie werden ihn kommen sehen auf den Wolken
des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit.
Und nach Sachaia 14 wird er dann auf dem Ölberg stehen.
Und dann wird er hier auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen.
Er kommt mit den Engeln. (00:02:01)
Wir wissen aus den Thessalonicher Briefen, dass er sogar mit uns kommen wird.
Offenbarung 19 macht das deutlich, dass wir an seiner Seite sein werden.
Er wird mit uns kommen, aber auch mit den Engeln, mit den machtvollen Engeln.
Und dann wird er auf dem Thron sitzen.
Jetzt sitzt er mit seinem Vater auf dessen Thron.
Aber dann wird er hier einen Thron der Herrlichkeit haben, der, so könnte man das sagen, in
Jerusalem aufgestellt wird, wo er richten wird, wo er urteilen wird.
Und dann heißt es in Vers 32 und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden und er wird
sie voneinander scheiden, so wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.
Da wird der Jesus hier sitzen und da werden die Nationen, eine nach der anderen, werden
zu ihm kommen.
Und da wird er solche auf seiner rechten Seite stellen, die Schafe sind und solche auf seine
linke, die als Böcke bezeichnet.
Und er wird die Schafe zu seiner rechten stellen und die Böcke aber zu seiner linken.
Und dann wird der König zu denen, zu seiner rechten, sagen, das sind eben die Schafe.
Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist, von Grundlegung (00:03:02)
der Welt an.
Wunderbarer Segen, den er Nationen geben wird, solche, die er als Schafe bezeichnet.
Und Schafe sind solche, die zu ihm gehören, die zu seiner Herde gehören, wie er das in
Johannes 10 mehrfach deutlich gemacht hat.
Und er sagt zu ihnen, kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich.
Er führt sie ein, er schenkt ihnen das Reich, in dem er herrschen wird auf dieser Erde und
das ihnen bereitet ist, von Grundlegung der Welt an.
Wir wissen, dass wir einen noch höheren Segen haben, dass wir sogar vor Grundlegung der
Welt erwählt worden sind und auch zu dem gesellt worden sind und werden, der vor Grundlegung
der Welt erkannt worden ist, als das Lamm, das hier auf dieser Erde das Werk Gottes
vollbringen sollte.
Und jetzt begründet er Jesus das.
Denn ich war hungrig und ihr gab mir zu essen, ich war durstig und ihr gab mir zu trinken,
ich war Fremdling und ihr nahmt mich auf, nackt und ihr bekleidetet mich, ich war krank
und ihr besuchtet mich, ich war im Gefängnis und ihr kam zu mir.
Er zeigt ihnen, dass sie in wirklicher Weise sich ihm zugewandt hatten, dass sie ihm geholfen (00:04:04)
haben, dass sie sich auf seine Seite gestellt haben, dass sie ihn nicht allein gelassen
haben.
Und dann heißen Vers 37, dann werden die Gerechten ihm antworten.
Das können wir verstehen.
Eine solche Ehrerweisung, eine solche Gnade, eine solche Zuwendung, ein solcher Segen,
das ist ja bemerkenswert.
Und sie werden sagen, Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig
und gaben dir zu trinken?
Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf oder nackt und bekleideten
sich?
Wann aber sahen wir dich krank und im Gefängnis und kamen zu dir?
Sie werden sagen, wir kennen dich doch gar nicht persönlich, wir haben dich doch nicht
gesehen, du bist doch gerade erst aus dem Himmel gekommen, wo haben wir denn an deiner
Seite gestanden?
Du bist doch jetzt in Macht und Herrlichkeit, wo konnten wir dir denn im Gefängnis, da
wo du hungrig und durstig warst, zur Seite stehen?
Und der König, interessant, er wird ja eben König genannt, auch schon in Vers 34, für
uns wird der Jesus nie König genannt, er ist nicht unser König.
Wir sind zu einem Königtum gemacht worden, aber er ist nicht unser König, er ist unser (00:05:02)
Retter, er ist unser Herr.
Aber für sie, sowohl für das Volk Israel, als auch für die Gläubigen aus den Nationen
wird er König genannt.
Und der König wird antworten und zu ihnen sagen, wahrlich, ich sage euch, insofern ihr
es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.
Mit anderen Worten, der Jesus bezieht sich hier auf diese Drangsalzzeit, wo von den Juden,
wir haben das gesehen, in Matthäus 24, Sendboten in die ganze Welt gesandt werden, 24 Vers
13, Vers 14, und dieses Evangelium des Reiches wird auf dem ganzen Erdboden gepredigt werden,
von allen Nationen zum Zeugnis.
Das heißt, diese gläubigen Juden, die werden ganz schnell dann Evangelisten, Missionare
aussenden, die die ganze Welt missionieren werden, das ist besonders, denn bis heute
können wir nicht sagen, dass alle Nationen, alle Völker, alle Stämme das Evangelium
gehört haben.
Das wird dann aber in dieser sehr, sehr kurzen Zeit von sieben Jahren, wird das geschehen.
Da werden die Juden so treu sein, diese Gläubigen, dass sie über den ganzen Erdboden hetzen (00:06:03)
werden, den ganzen Erdkreis, um die Gute Botschaft weiterzugeben.
Und diese Nationen, die haben das gesehen, und sie haben gesehen, dass diese Sendboten
eben verworfen wurden, dass sie getötet wurden.
Wahrlich, insofern, er ist einem der geringsten dieser meiner Brüder, das sind die Juden,
der Jesus ist der Bruder der Juden, sie sind seine Brüder, er identifiziert sich mit ihnen,
und sie sind eben, als diese Emissäre, sind die unterwegs gewesen und sind dann verworfen
worden, sind in Gefängnisse geworfen worden, sind zum Teil sogar getötet worden.
Und diese, wahrscheinlich wenigen aus den Nationen, die haben gesagt, wir lassen sie
da nicht verhungern, wir lassen sie nicht verdursten, wir gehen zu ihnen, wir helfen
ihnen, wir geben ihnen Kleidung, wir besuchen sie, wir helfen ihnen im Gefängnis, soweit
das möglich ist, wir geben ihnen einen Becher Wasser, und der Herr wird das wertschätzen.
Das zeigt uns, dass diese Nationen Leben hatten, denn auf die Seite der Verworfenen sich zu
stellen, das ist jetzt nicht, dass auf einmal Werksgerechtigkeit erretten könnte, sondern (00:07:02)
es zeigt, dass diejenigen, die das tun, ein neues Leben haben, dass sie sich bekehrt haben,
dass sie sich zu Gott gewandt haben, dass sie sich als Sünder anerkannt haben und deshalb
eben helfen und zur Seite stehen. Dem Geringsten, das ist, das dem Herrn Jesus zu tun. Der Jesus
macht sich so eins mit denen, die hier als Juden über diese Erde als Missionare gegangen sind.
Wir wollen das anwenden, das ist nicht die Botschaft dieses Abschlusses, wir wollen das
anwenden, wo wir uns heute auf die Seite derer stellen, die verworfen sind in dieser Welt,
um des Zeugnisses, um des Evangeliums des Herrn Jesus willen. Da wird Gott das anerkennen. Daran
sehen auch unsere Brüder, dass wir Leben haben, wenn wir das wirklich von Herzen tun. Sind wir
dazu bereit? Wir wollen uns nicht auf solche Seiten stellen, die verworfen sind, weil sie
falsche Lehre oder böse Moral bringen. Aber wenn jemand wirklich um des Herrn willen leidet,
dann wollen wir ihm zur Seite stehen, wollen wir ihm helfen, wollen wir ihm nicht nur Wasser geben,
sondern wollen wir ihm mehr als Wasser geben, wollen wir ihm materielle Unterstützung geben.
Dann heißt es in Vers 41, dann wird er auch zu denen zur Linken sagen, das sind die Böcke, (00:08:01)
geht von mir Verfluchte in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinem Engel bereitet ist. Hier
wird ein Gericht ausgesprochen und die Frage ist, kommen diejenigen, die unter dieses Gericht kommen,
noch einmal vor den großen weißen Thron in Offenbarung 20 oder ist das das Endgericht?
Wenn der Jesus hier von der Hölle spricht, dann liegt es nahe, dass hier das endgültige Gericht
über sie gesprochen wird. Denn derjenige, der auf dem großen weißen Thron sitzt, der sitzt auch hier
auf dem Thron der Herrlichkeit. Das ist derselbe. Und er offenbart hier, er entlarvt hier, er macht
völlig deutlich, warum sie verloren sind, warum sie verworfen werden. Und in diese Hölle geworfen
werden in das ewige Feuer, das Gott nie für Menschen gedacht hatte. Das hat er bereitet,
weil der Teufel von ihm abgefallen ist und er für ihn einen ewigen Aufenthaltshort geschaffen hat
und für seine Engel, die mit ihm gefallen sind. Aber dann werden auch Menschen hineinkommen. Das
ist das ewige Gericht, die Hölle. Furchtbar, sich das vorzustellen. Viele meinen, das wäre ja nicht
möglich, weil Gott Liebe ist. Aber sie übersehen, dass Gott Licht und Liebe ist, Liebe und Licht ist (00:09:03)
und dass Gott nicht einen seiner Wesenszüge einfach übergehen kann. Ja, er ist Liebe,
deshalb verkündet er das Evangelium. Deshalb hat er dann hier rückblickend, für uns heute noch
zukünftig, auch diese jüdischen Missionare herumgeschickt, damit sie die gute Botschaft
weitersagen, damit Menschen sich noch bekehren. Aber diese Nationen haben nicht gewollt. Sie haben
sich gegen ihn gewandt, sie haben Nein gesagt und deshalb werden sie hier verflucht. Denn ich war
hungrig und ihr gab mir nichts zu essen. Ich war durstig und ihr gab mir nichts zu trinken. Ich
war Fremdling, ihr nahmt mich nicht auf. Nackt und ihr bekleidetet mich nicht. Krank und im
Gefängnis und ihr besuchtet mich nicht. Da zeigt er, was sie getan haben, nämlich was sie nicht
getan haben. Sie haben sich nicht auf die Seite dieser Verworfenen, sie haben sich nicht auf die
Seite seiner Missionare gestellt. Damit haben sie offenbar gemacht, dass sie kein Leben aus Gott
besitzen. Dann werden auch sie Vers 44 antworten und sagen, Herr, warum sahen wir dich hungrig oder
durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient?
Du bist doch gerade erst gekommen. Das kann doch gar nicht wahr sein, was du sagst. Das stimmt doch (00:10:02)
nicht. Vers 45, dann wird er ihnen antworten und sagen, wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es
einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es auch mir nicht getan. Furchtbar. Der Jesus
macht ganz deutlich, wer sich nicht zu den Seinen stellt, wer nicht den Seinen hilft, der offenbart
damit, dass er nicht zu ihnen gehört, sondern dass er zu dem Reich des Teufels gehört, zu dem Reich
der Finsternis und deshalb verloren ist. Gehst du noch heute zu denen, die den Jesus ablehnen? Jetzt
hast du noch die Möglichkeit umzukehren. Du weißt nicht, ob du den heutigen Tag noch vollenden
wirst. Er kann für dich persönlich heute zu Ende sein. Krankheit, Hunger, Unfall, was auch immer
sein mag. Er kann aber auch dadurch zu Ende sein, dass der Jesus zur Entrückung kommt und dann kann
keiner, der das Evangelium gehört hat, noch umkehren. Dann ist es für ewig zu spät. Willst du das
wirklich riskieren? Und diese werden vers 46 hingehen in die ewige Pein, ewige Hölle, ewige
Strafe, ewiges Leid, ewige Trauer. Das will doch niemand. Der Herr ist gekommen, um dich davon zu (00:11:02)
erretten. Nimm doch sein Werk an und nimm ihn als Retter an. Diese werden hingehen in die ewige Pein,
aber der Herr schließt damit nicht den Abschnitt ab. Die Gerechten aber, sind wir denn Gerechte?
Sind das die Nationen Gerechte? Ja, das sind sie. Nicht in sich selbst, sondern weil sie den Herrn
als Retter angenommen haben, beweisen sie durch das neue Leben, dass sie gerecht handeln und
deshalb Gerechte sind. Nicht sie selbst haben sich das erworben, sondern es ist das Ergebnis
des Werkes des Herrn. Die Gerechten aber in das ewige Leben. Sie werden in dem tausendjährigen
Reich dieses wunderbare ewige Leben in vollkommener Weise genießen. Wir haben heute dieses ewige Leben
schon in uns, aber wir werden den vollen Genuss haben, wenn er Jesus wiederkommt. Wunderbare Zeit,
aber nur für diejenigen, die ihn angenommen haben. Hast du das getan?