Am: So, 7. Dezember 2025
Was für eine Person ist unser Herr! Er war der Reiche, der alles besaß. Aber um unsertwillen ist Er unendlich arm geworden.
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Den Herrn Jesus finden wir in jedem Buch des Wortes Gottes und natürlich erst recht im
Neuen Testament.
Und auch der zweite Korintherbrief spricht in einer Fülle von Versen über die Person
des Herrn Jesus in ganz unterschiedlicher Weise.
Sehr bemerkenswert ist, dass die beiden Kapitel 8 und 9, die vom materiellen Geben in der
Versammlung inmitten der Gläubigen geprägt sind, wo der Apostel ausführlich Mitteilungen
macht, Anweisungen gibt, Belehrungen gibt über die Frage, wie wir geben, was wir geben,
wo wir geben, wem wir geben, dass dort auch in den beiden Kapiteln in besonderer Weise
die Herrlichkeit des Herrn Jesus uns vorgestellt wird.
Und ich nehme in 2.
Korinther 8 diesen beeindruckenden Vers 9, denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus
Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich
würdet.
Wir kennen die Gnade unseres Herrn Jesus Christus.
Was für eine Gnade, der uns hier als Vorbild hingestellt wird, in einem Handeln, das wir (00:01:02)
nicht nachmachen können, aber in einer Gesinnung, die uns zeigt, wie auch unsere Gesinnung sein
soll.
Der Jesus in seiner Gesinnung, derjenige, der Herr Jesus Christus ist.
Er ist Jesus, er ist derjenige, durch den es Errettung gibt, der Herr schenkt Errettung
durch ihn.
Jesus, Jehoshua, der Herr ist Rettung, ist derjenige, der Rettung hier auf dieser Erde
gebracht hat, der in Niedrigkeit sein Leben hier auf dieser Erde geführt hat, der uns
gezeigt hat, was es bedeutet, wirklich Christ zu sein und derjenige ist zugleich der Christus,
derjenige, der verherrlicht zur Rechten Gottes ist, der das Werk vollbracht hat und von Gott
empfangen worden ist, nicht nur als der hohe Priester, sondern er ist empfangen worden
als derjenige, der das ganze Wohlgefallen des Vaters besitzt und er hat ihm einen Platz
zu seiner Rechten gegeben, um deutlich zu machen, dass sein Herz, das Herz Gottes, das
Herz des Vaters überfließt, wenn er Christus sieht, diese ganze Wohlannehmlichkeit, der (00:02:01)
ganze Wohlgeruch seiner Person kommt darin zum Ausdruck und dann heißt er aber Herr Jesus
Christus.
Das ist keiner von uns.
Keiner von uns kann Rettung in dieser Weise bringen, keiner von uns hat in sich selbst
das Wohlgefallen des Vaters, er allein und keiner von uns ist Herr, wie er das ist, der
Autorität besitzt, der über allem steht, dem Gott einen Platz der Autorität gegeben
hat, den er zum Herrn gemacht hat, obwohl Christus hier auf dieser Erde schon der Herr
war, aber als derjenige, der bereit war zu sterben, war er bereit, auch diese Herrlichkeit
in den Tod zu geben, aufzugeben und Gott, der Vater, hat sie ihm wiedergegeben, der
Herr Jesus Christus und was ist seine Gnade, seine Zuwendung, seine unverdiente Liebe uns
gegenüber, sie ist, dass er da er reich war, der Herr Jesus, er kam, von uns ist keiner
gekommen, wir sind alle geboren worden, aber er kam, er ist nicht einfach nur geboren worden,
sondern er ist gekommen, weil er vorher war, weil er ewig existierte, weil er eine ewige
Existenz hat und er ist gekommen und das macht eben deutlich, dass er vorher existiert hat, (00:03:01)
dass er der ewige ist und bevor er gekommen ist, war er der reiche, war er derjenige,
der Gott ist und Gott war, der bestimmt hat, der geschaffen hat, der alles für sich selbst
geschaffen hat, er ist reich, er war reich in den Beziehungen mit dem Vater und mit dem
Heiligen Geist, er war reich als der Allmächtige, er war reich als der Höchste, der über allem
steht, er war reich als der Allmächtige, der die Macht hat, ins Dasein zu rufen und aus
dem Dasein wieder wegzurufen, er ist der Allgegenwärtige, der zugleich an jedem Ort sein konnte, er ist
der Allwissende, der alles weiß, was in dem menschlichen Herzen ist, das kann nicht mal
ein Engel sehen, aber er kann das, der Ewige, er war reich, er war über allem stehend, er
war in der Herrlichkeit, er war in der äußeren Herrlichkeit, die er besaß und derer er sich
entäußert hat und deshalb lesen wir hier, da er reich war, um euretwillen arm wurde,
das ist die Gnade, dass damit wir gerettet werden konnten, damit wir Erlösung haben
konnten, damit wir überhaupt eine Zukunft bekommen konnten, ist er, der er der reiche
gewesen ist, ist er arm geworden, hat er die Begrenztheit des Menschseins auf sich genommen, (00:04:04)
natürlich nicht die Sündhaftigkeit, die bei uns vorhanden ist als Erben von Adam,
das war bei ihm absolut nicht der Fall, weil er nicht durch einen Mann, nicht durch einen
Menschen gezeugt worden ist, sondern durch Gott, durch Gott den Heiligen Geist, aber
er hat die Begrenztheit des Menschseins auf sich genommen, zum Beispiel, dass er nicht
allgegenwärtig ist als Mensch, als der ewige Gott, und er hat ja nicht aufgehört Gott
zu sein, ist er an allen Orten gleichzeitig, aber als Mensch kann er nur an einem Ort sein,
er war bereit, die Begrenztheit mit dem Menschsein auf sich zu nehmen, was zum Beispiel Hunger
betrifft, was Müdigkeit betrifft, was Durst betrifft, das hat er auf sich genommen.
Allwissenheit Gottes, er war bereit als Mensch nicht diese Allwissenheit zu haben, der Jesus
sagte in Markus 13, von der Stunde seines Kommens, das weiß nicht einmal der Sohn,
ist er nicht der ewige Sohn Gottes, der alles weiß, das ist er, und das können wir natürlich
nicht erfassen, dieses Geheimnis, aber er war bereit, arm zu werden, also diese Allwissenheit (00:05:06)
als Mensch dem Vater zu überlassen, um in völliger Abhängigkeit von ihm hier zu handeln.
Die Allmacht Gottes, die er als der ewige Sohn natürlich besitzt, aber als Mensch ist
er nicht allmächtig, da hat er, bevor er ein Wunder getan hat, zu dem Vater gebetet,
ist er nicht Gott geblieben, das ist er, aber wir sehen hier, dass er wirklich vollkommen
das Menschsein angenommen hat, der Reiche, der um unser Willen arm geworden ist, damit
ihr durch seine Armut reich würdet.
Ja, unser Reichtum ist natürlich nicht allwissend, allgegenwärtig, allmächtig zu sein, aber
was für einen Reichtum in Christus hat Gott uns geschenkt, Gott wollte, dass wir in Christus
vor ihm stehen, wir haben eben gesehen, Christus ist er allein, aber in ihm sind wir jetzt
vor Gott, dem Vater, in seiner Wohlannehmlichkeit sind wir auch wohlannehmlich für Gott, und
so dürfen wir in dieser wunderbaren Weise verbunden sein mit dem, der diese Rettung
geschenkt hat, der alles in sich selbst birgt und durch sein Werk auch dann für sich als (00:06:06)
Mensch erworben hat.
Was für einen Reichtum, den wir haben durften, dadurch, dass er arm wurde, arm, indem er
sogar gestorben ist, der ewige Gott kann nicht sterben, aber Christus ist gestorben, er war
bereit, am Kreuz von Golgatha für uns sein Leben in den Tod zu geben, was für ein Reichtum
durch seine Armut, wir können nur staunen, wir fallen in unseren Herzen vor ihm nieder
für das, was er dort gezeigt hat, diese Gesinnung, die bei ihm mehr ist als eine Gesinnung, weil
er es auch vollkommen in die Tat umgesetzt hat, und deshalb können wir mit 2. Korinther
9, Vers 15 sprechen, Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe, ja das ist einfach
gewaltig, dass wir hier eine Gabe vor uns haben, die unaussprechlich groß ist, dass
Gott den Sohn gegeben hat, dass er nicht nur freiwillig arm geworden ist, sondern dass
Gott ihn gegeben hat, dass er ihn uns gegeben hat, die wir Sünder waren, die wir Verlorene
waren, die wir kein Recht an gar nichts hatten, denen hat er seinen Sohn gegeben, eine unaussprechlich (00:07:02)
große, eine unaussprechlich schöne, eine unaussprechlich großartige Gabe, eine unaussprechlich
weise Gabe, eine unaussprechlich tiefe Gabe, eben bis in den Tod, wir fallen wenigstens
in unseren Herzen vor dem Herrn Jesus nieder, vor Gott, der ihn gegeben hat, und wir dürfen
diese Herrlichkeit des Herrn Jesus, diese großartige, diese einzigartige, diese unvergleichliche
Gabe sehen und wollen Gott dafür anbeten, wollen ihm die Ehre geben, wollen den Herrn
Jesus ehren, wollen vor ihm niederfallen, wollen jetzt auch an diesem ersten Tag der
Woche bedenken, dass er das alles getan hat, nicht nur um Gott zu verherrlichen, aber in
erster Linie um Gott zu verherrlichen, aber auch um uns zu erlösen, um uns dieses Werk
der Errettung zu schenken, um uns mit sich selbst zu verbinden, untrennbar, ewig mit
sich selbst zu verbinden, worüber wir nur staunen können angesichts des Zustandes,
in dem wir waren, angesichts des geistlichen Zustandes, in dem wir heute oft noch sind (00:08:02)
und uns bewegen und wo wir doch so versagend sind, so durch Niedergang geprägt sind, aber
dürfen wir diese unaussprechliche Gabe loben, den, der diese Gabe ist und den, der diese
Gabe gegeben hat.