Am: So, 30. November 2025
Was gibt es Schöneres, als an jedem ersten Tag der Woche daran zu denken, was die beiden Teile des Gedächtnismahls wirklich bedeuten. Sie weisen auf Christus hin.
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(00:00:00)
Wenn wir an den ersten Korintherbrief denken, da finden wir in verschiedener Hinsicht den
Herrn Jesus vorgestellt.
Ich bleibe einmal bei 1.
Korinther 11, wo der Apostel Paulus davon spricht, wie der Herr Jesus das Gedächtnismal,
das sogenannte Abendmahl, eingesetzt hat.
Denn ich habe von dem Herrn empfangen, da finden wir den Herrn Jesus in seiner Autorität
vorgestellt, der Offenbarungen geben kann und der Offenbarungen gegeben hat.
Der Autorität ist in dem Leben der Gläubigen, der Versammlung in Korinth, leider war er
das viel zu wenig, in dem Leben von uns persönlich, in dem Leben von unseren Zusammenkünften.
Ist der Jesus wirklich diese Autorität?
Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der
Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm.
Der Apostel schildert uns jetzt in was für einem Kontext, in was für einer Situation
der Herr Jesus dieses Gedächtnismal eingerichtet hat, in der Nacht, in der er überliefert
wurde.
Überlegen wir das.
Das war die Nacht, wo Judas Iskariot, dieser Jünger, den er selbst erwählt hatte, den (00:01:04)
er für seine Jüngerschaft ausgewählt hat, nicht, dass der Judas irgendwann ein neues
Leben gehabt hätte, hatte er nie.
Der Jesus wusste von Anfang an, Johannes 6, dass er ein Teufel sein würde.
Aber diesen Mann, den er bewusst erwählt hat, für drei Jahre bei sich zu sein und
sogar in einem Posten, in einer Aufgabe, die besonders vertrauenswürdig war, nämlich,
dass er die Kasse trug.
Dieser Mann würde ihn verraten, würde ihn überliefern an die Juden.
Die Juden wiederum würden den Herrn Jesus überliefern an Pilatus, den Römer.
Und der wiederum würde den Herrn Jesus überliefern an seine Scheche, an diejenigen, die ihn an
das Kreuznageln, eine Dornenkrone aufsetzen und darauf schlagen würden und ihn kreuzigen
würden.
Das bedenken wir.
Das war die Nacht.
Die Nacht, wo der Herr Jesus malträtiert wurde, wo er gewaltsam, mit Brutalität, mit
Hass, mit Spott behaftet an das Kreuz gehen würde. (00:02:01)
Da nahm er Brot und als er gedankt hatte, brach er es und sprach, dies ist mein Leib,
der für euch ist.
Dies tut zu meinem Gedächtnis.
Jesus zeigt uns jetzt, dass dieses Brot, dieses Brot, das er genommen hat, ein Symbol ist,
ein Hinweis ist auf ihn selbst, der seinen Leib für sie geben würde, für uns geben
würde.
Jesus zeigt hier, dass in dem Brot er als Person zu sehen ist.
Wir wissen aus 1. Korinther 11, dass dieses Brot auch spricht von der Versammlung, von
einem wunderbaren Ergebnis seines Werkes.
Aber hier steht vor uns, dies ist mein Leib.
Jesus zeigt, dass woran ihr jetzt Anteil haben dürft, woran ihr durch das Brotbrechen denken
dürft, womit ihr praktische Gemeinschaft pflegt, das ist mit mir, und zwar mit mir
als dem Gestorbenen, der sein Leben, der sein Leib in den Tod gegeben hat.
Lasst uns daran immer denken, wenn wir zusammen sind zum Brotbrechen, was das für den Herrn
Jesus gewesen ist.
Und das stellt er uns gerade im Blick auf dieses Mal vor. (00:03:04)
Das ist mein Leib, das ist meine Person, das ist meine Hingabe, das ist meine Liebe für
euch.
Das sagt er uns damit.
Und dann fügt er hinzu, dies tut zu meinem Gedächtnis.
Ich frage mich, wie oft wir wirklich an den Herrn Jesus anbetend, andächtig denken.
Wir dürfen das nicht beschränken auf dieses Mal, wenn wir dann zum Brotbrechen zusammen
sind, wenn wir gerade von dem Brot essen, diese wenigen Sekunden, sondern der Herr möchte
doch, dass wir immer wieder an ihn denken, aber er hat eben dieses eine Mal eingerichtet,
damit wir in besonderer Weise an ihn, an seine Leiden, an seine Hingabe denken.
Ebenso auch den Kelch nach dem Mal und sprach, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut,
dies tut, so oft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis.
Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut.
Das Blut des Herrn Jesus, das geflossen ist, das meint, dass er sein Leben in den Tod gegeben
hat, das meint, dass er gestorben ist.
Während also das Brot besonders von ihm als Person redet, der er sich hingegeben hat, (00:04:04)
spricht das Blut ganz besonders von dem Werk, diesem Sühnungswerk, das er vollbracht hat,
wo er gestorben ist, um Sühnung zu tun, um uns zu versöhnen, wo wirklich die Vergebung
der Sünden bewirkt worden ist, das Leben, das hingegeben wurde.
Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.
Damit ist nicht gemeint, irgendwie materielles Blut, sondern damit ist gemeint, dass der
Jesus sein Leben in den Tod gegeben hat, dass er gestorben ist, dass er für uns sein Leben
hingegeben hat, dass er dort dieses Sühnungswerk vollbracht hat auf Golgatha, dass dadurch
alles gut gemacht worden ist, dass Gott keine Ansprüche mehr hat im Blick auf den, der
an den Herrn Jesus glaubt, dass Gott in jeder Hinsicht zufriedengestellt worden ist, dass
er sogar verherrlicht worden ist und jetzt Menschen in Christus sehen kann, das Wohlgefallen,
das er an Christus hat, das gleiche Wohlgefallen ist, das er auch an uns hat, weil wir in ihm
sind und das ist Sühnung, das ist dieses Sühnungsblut und ja, es ist das Blut des (00:05:01)
neuen Bundes und das macht deutlich, dass auch auf dieser Grundlage das Volk Israel
einmal eben wieder angenommen werden wird von Gott, dass er sein Volk auf der Basis
dieses Werkes zu seinem Volk erklären kann, sie sind heute Loame, nicht sein Volk, nicht
mein Volk, aber das wird sich ändern, wenn die Versammlung, wenn wir die Gläubigen der
heutigen Zeit entrückt sein werden.
Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, ja und daran sollen wir denken, wenn wir davon
trinken zu seinem Gedächtnis, ist der Herr Jesus wirklich vor unseren Herzen, wenn wir
von diesem Kelch trinken und von diesem Brot essen zu seinem Gedächtnis, denn so oft ihr
dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt, wir denken
an seinen Tod, dieser Tod, den er erlitten hat, das ist ja unfassbar, er, der er das Leben
ist, der er, der er als einziger nicht verdient hat, sterben zu müssen, der er sogar das
Recht hatte, leben zu können, leben zu dürfen, er hat sein Leben in den Tod gegeben, daran
wollen wir denken, wenn wir dieses Mal vor uns haben, das spricht von Christus, egal (00:06:06)
was wir anschauen, es ist Christus, das Brot, der Kelch, beides spricht von Christus, vielleicht
sogar, dass beides getrennt ist voneinander, Leib und Blut, das uns noch einmal auf den
Tod des Herrn Jesus hinweist, wir stehen andächtig vor ihm, wir wollen mehr an den Herrn Jesus
denken, wir wollen ihn mehr bewundern und wollen dann auch in unserem Leben eine Antwort
geben auf diese wunderbare Liebe, auf diese wunderbare Hingabe, die der Jesus an dem Kreuz
von Golgatha gezeigt hat, wollen das zum Anlass nehmen, wenn wir von dem Brot essen und von
dem Kelch trinken, dass dann auch unser Leben wirklich entsprechend eine Weihe ist für
ihn, dass wir, wenn wir an diese Nacht denken, wo er überliefert wurde, wo man ihn schmählich
behandelt hat, bei uns das Gegenteil auslöst, dass diese Nacht bei uns Liebe, Hingabe, gehorsam,
Weihe für ihn auslöst und dass wir dadurch wirklich ihn verherrlichen, er hat Gott verherrlicht,
jetzt dürfen wir ihn verherrlichen, wenn wir an ihn denken, mehr an ihn denken, nicht (00:07:04)
nur an diesem ersten Tag der Woche, nicht nur bei dem Gedächtnismal, sondern in unserem
ganzen Leben an ihn denken.