Am: So, 7. Juni 2026
Im zweiten christlichen Gleichnis lernen wir, dass es zu jedem Zeitpunkt in der heutigen Zeit Christen gab, die bekehrt waren, und solche, die es nicht waren. Entscheidend ist, zu welcher Gruppe DU gehörst!
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Wir kommen jetzt zu dem zweiten christlichen Gleichnis in dieser langen prophetischen Rede,
die uns Matthäus in Matthäus 24 bis 25 mitgeteilt hat.
Wir haben gesehen, dass in dem ersten Gleichnis dieser christlichen Zeit, Jesus hatte ja zunächst
die jüdische Zeitrechnung gezeigt, hat uns davon gesprochen, was in der Drangsalzzeit
in diesen sieben Jahren und besonders in der zweiten Hälfte der 70.
Jahrwoche für die Juden passieren wird und dann hat er in dem ersten christlichen Gleichnis
gezeigt, dass wir gesehen werden als Knechte Gottes, als Knechte, die eine Aufgabe auf
dieser Erde haben und dass es darauf ankommt, diese Aufgabe zu tun, bis der Herr Jesus kommt.
Denn das ist in allen drei christlichen Gleichnissen der Fall, dass der Jesus kommt, dass das Kommen
des Herrn Jesus, natürlich nicht die Entrückung, die ist hier jetzt nicht besonders Gegenstand,
die finden wir in Johannes 14 und in 1. Thessalonicher 4, aber dass das Kommen des Herrn Jesus als
der Endpunkt der christlichen Zeit vorgestellt wird.
Und da finden wir, dass es ein treuer Knecht ist, der mit dem, ein guter Knecht, der mit dem (00:01:01)
beschäftigt ist, was der Herr ihm sagt.
Aber dann wird gezeigt, dass dieser Knecht böse wird.
Es ist bemerkenswert, wir haben das gesehen, dass es derselbe Knecht zu sein scheint, weil die ganze
christliche Zeit unter diesem Gesichtspunkt gesehen wird.
Und da sehen wir, dass der Geist Gottes uns zeigt, am Anfang gibt es Treue und diese Treue ist ganz
schnell, sehr schnell, eigentlich schon praktisch mit dem Ende des ersten Jahrhunderts, ist die in
Bosheit, in Böses umgeschlagen und deshalb wird er ein böser Knecht genannt, der dann unter das
Gericht Gottes kommt.
So wird das mit der Christenheit sein.
Die Christenheit wird unter das Gericht kommen, mit dem Kommen des Herrn Jesus.
Da wird nur noch eine leere Hülle sein, die in der Kirche zu sehen sein wird, die als Prostituierte
bezeichnet wird.
Jetzt kommt ein zweites Gleichnis, das der Jesus nennt.
Dann wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen nehmen, Namen und
Ausgingen dem Bräutigam entgegen.
Jetzt sehen wir, dass die christliche Zeit mit einem Zeugnis verbunden wird.
Da sind Jungfrauen, die Lampen haben.
Die christliche Zeit ist eine Zeit des Zeugnisses, des Bezeugens. (00:02:05)
Und es sind Jungfrauen, das heißt solche, die das Bekenntnis haben, nicht zu dieser Welt zu gehören,
sondern von dieser Welt unberührt zu sein.
Zehn, das macht deutlich, dass sie unter Verantwortung stehen.
Das Reich der Himmel, das macht deutlich, es geht um den Bereich, in dem der Herr anerkannt wird,
wenigstens äußerlich.
Es ist das letzte Gleichnis dieser zehn Gleichnisse vom Reich der Himmel und es wird in der Zukunftsform
beschrieben, weil es sozusagen uns jetzt bis an das Ende bringt.
Sie gingen aus, sie gingen aus, aus dieser Welt heraus, um Zeugen für den Herrn Jesus zu sein.
Sie gingen dem Bräutigam entgegen, weil sie sich natürlich auf das Wiederkommen dieses Bräutigams,
der Herrn Jesus, gefreut haben und eben darauf warteten, dass er wiederkommt.
Hier ist nicht von der Braut die Rede, dieses Vorrecht, dass wir auch heute die Brautchristi sein dürfen,
wie das gerade in Offenbarung 21 uns vorgestellt wird.
Das ist nicht Gegenstand, weil es hier um Verantwortung geht und deshalb werden wir unter dem Bild (00:03:03)
einen von Jungfrauen gesehen.
Jetzt gibt es die Unterscheidungen fest.
Zwei, fünf von ihnen aber waren töricht und fünf klug.
Und jetzt kommt der Unterschied zu dem ersten Gleichnis.
Während bei dem ersten Gleichnis die Zeit eine Rolle spielt.
Am Anfang Treue, durch die Apostel zum Beispiel, und dann sehr schnell Untreue.
Wie das in der heutigen Zeit ist, finden wir hier, dass der Herr Jesus deutlich macht,
dass es zu jeder Zeit von Anfang an bis zum Ende solche gibt, die treu sind.
Fünf kluge Jungfrauen und solche, die töricht sind, die kein Leben aus Gott haben,
die ein Zeugnis haben, gläubig zu sein, zu Christus zu gehören, in Wirklichkeit es aber nicht sind.
Das sind sogenannte Namenschristen.
Das heißt, der Herr will uns darauf vorbereiten, seine Jünger damals,
dass es zu jeder Zeit sowohl als auch gibt eine gemischte Sache.
Sehr schnell finden wir das, spätestens als Simon der Zauberer Apostelgeschichte 8 hinzukam,
war das christliche Bekenntnis verseucht, war das christliche Bekenntnis gemischt.
Und genau das finden wir hier. Fünf töricht, fünf klug. (00:04:01)
Das Entscheidende ist, wozu gehörst du?
Gehörst du zu den klugen Jungfrauen, die wahres Leben aus Gott haben?
Wir sehen gleich, dass auch sie versagt haben.
Aber es geht darum, echt zu sein.
Oder bist du nur ein Namenschrist, der sagt, ja, ich gehöre auch dazu.
Ich habe Jesus in mein Herz aufgenommen und ich freue mich dabei zu sein.
Das reicht nicht, zu sagen, Jesus ist in mein Herz gekommen.
Nein, man muss Buße getan haben.
Man muss seine Sünden bekannt haben.
Man muss das Werk des Herrn Jesus im Glauben für sich in Anspruch genommen haben.
Jetzt wird die Unterscheidung erklärt,
denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich.
Die Klugen aber nahmen Öl mit in den Gefäßen, zusammen mit ihren Lampen.
Das heißt, die einen hatten Öl, die anderen hatten kein Öl.
Das Öl ist ein Gottes Wort, zum Beispiel Zacharia 4, ein Hinweis auf den Heiligen Geist.
Das heißt, die einen waren durch den Geist Gottes gezeugt.
Die anderen hatten kein Leben aus Gott.
In ihnen wohnt nicht der Heilige Geist.
Wir finden, dass der Heilige Geist nach z.B.
Epheser 1 nach 2. Korinther 1 in jedem Gläubigen wohnt.
Auch Ömer 5 macht das deutlich,
dass die Liebe Gottes in unser Herzen ausgegossen worden ist (00:05:01)
durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.
Das heißt, Gläubige besitzen den Heiligen Geist nicht aus eigener Anstrengung,
sondern weil Gott sein Werk der neuen Geburt, das Werk,
das er in einem Menschen begonnen hat, vollendet und versiegelt,
indem er uns den Heiligen Geist gibt.
Und die Törichten, die sagen, wir sind Christen,
aber die sind eben nicht von neuem geboren.
Die haben den Heiligen Geist nicht als ein Siegel des Werkes Gottes.
Sie sagen das nur.
Die Gläubigen dagegen dürfen wir mit Dankbarkeit annehmen, haben das.
Du brauchst jetzt nicht zu suchen, habe ich schon den Heiligen Geist oder nicht?
Wenn du den Herrn Jesus als Retter angenommen hast,
wenn du sein Werk für dich in Anspruch nimmst, dass er für dich gestorben ist,
dann bist du versiegelt und dann darfst du wissen,
dass der Geist Gottes in dir wohnt.
Du fühlst da nichts, du siehst da nichts, du kannst da nichts antasten.
Gott sagt uns das zu.
Jetzt lesen wir aber in Vers 5, als aber der Bräutigam noch ausblieb.
Denn bis heute ist der Bräutigam noch nicht gekommen.
Bis heute ist der Jesus noch nicht zurückgekommen.
Bis heute warten wir noch.
Hoffentlich denken wir daran, dass der Jesus wiederkommt und erwarten ihn.
Aber er ist eben noch nicht gekommen.
Und dann heißt es, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
Nicht nur die Törichten, nicht nur die Namenschristen, (00:06:02)
sondern auch die Gläubigen, auch sie sind eingeschlafen.
Und wir müssen zugeben,
vielleicht diese Schläfrigkeit auch heute wieder uns erfasst,
dass wir nicht auf den Herrn Jesus warten, dass wir nicht Treuezeugen sind,
dass wir nicht von dem Herrn Jesus zeugen.
Dann heißt es in Vers 6, um Mitternacht aber erhob sich ein lauter Ruf.
Siehe, der Bräutigam geht aus ihm entgegen.
Um Mitternacht, das ist die Zeit vielleicht im 19.
Jahrhundert, wo ein Bewusstsein wiedergekommen ist.
Wir sind Gläubige und wir müssen als Gläubige leben.
Und der Herr Jesus kommt wieder.
Er hat uns gesagt, dass er zur Entrückung wiederkommt.
Da ist dieses Verlangen nach dem Herrn Jesus erwacht.
Es heißt ja nicht, siehe, der Bräutigam kommt, sondern siehe, der Bräutigam,
der Herr Jesus in seiner Herrlichkeit, in seinen vielfältigen Herrlichkeiten
trat wieder vor die Augen, vor die Herzensaugen der Christen.
Und sie erwarten den Herrn Jesus, geht aus ihm entgegen.
Sie mussten neu herausgehen aus dieser Welt.
Sie sind eingeschlafen.
Haben sie wieder gemeinsame Sache mit dieser Welt gemacht?
Sie haben sich gar nicht mehr getrennt.
Sie haben nicht in Absonderung von dieser Welt gelebt.
Sie waren mitten in dieser Welt.
Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen.
Das ist interessant. (00:07:01)
Nicht nur die Weisen, nicht nur die Klugen, sondern auch die Thürichten.
Es war eine weltweite
Bewegung, die da stattgefunden hat im 19.
Jahrhundert, so dass wirklich viele, viele Christen auf einmal sich aufgemacht
haben und gesagt haben, der Bräutigam kommt.
Wir müssen jetzt, wir müssen uns bereit machen.
Wir müssen ihm entgegenlaufen.
Dann heißt es in Vers 8, die Thürichten aber sprachen zu den Klugen,
gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen.
Wir dürfen das jetzt nicht falsch verstehen.
Ein Gleichnis ist nicht das, dass man in jedem Punkt das eins zu eins auslegen darf.
Die Thürichten, das heißt die Ungläubigen, die Mitläufer, die Namenschristen,
die sagen jetzt nicht, wir brauchen auch Leben aus Gott,
sondern sie merken, dass ihnen etwas fehlt und sie meinen,
sie könnten einfach jetzt mitmachen.
Sie könnten das von anderen borgen.
Und da ist deshalb die Antwort der Klugen.
Keineswegs, damit es nicht etwa für uns und für euch nicht ausreiche.
Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst.
Das heißt eben nicht, dass wenn ich jetzt anderen das Evangelium verkünde,
dann reicht das nicht mehr für mich oder so.
Wir können unser Heil nicht jemandem anders schenken.
Er muss sich selbst bekehren. (00:08:01)
Und dafür hat Gott eine Zeit gegeben.
Er hat den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach das Gericht.
Und da finden wir, dass Gott den Menschen befiehlt, Buße zu tun.
Er lässt durch uns, die wir Gesandte an Christi statt sind, das Heil verkünden.
Aber wer es nicht annimmt, wer meint, er müsste nur mitlaufen,
er könnte das von anderen borgen, der hat es eben nicht.
Der geht eben verloren.
Als sie aber hingingen, um zu kaufen, aber das ist jetzt eben nicht gemeint
in diesem Gleichnis, jetzt haben sie doch noch erkannt,
wir müssen uns bekehren und wollen sich bekehren.
Sondern als sie hingingen,
als sie eben immer noch nicht ernst gemacht hatten, diese Christen,
da kam der Bräutigam und die, die bereit waren,
gingen mit ihm ein zur Hochzeit und die Tür wurde verschlossen.
Wunderbarer Zeitpunkt.
Der Jesus kommt wieder.
Er wird uns zu sich nehmen.
Er kommt wieder, um uns in den Himmel einzuführen.
Und da wird dann die Hochzeit des Lammes stattfinden,
wie das in Offenbarung 91 uns vorgestellt wird.
Aber dann dieser ernste Augenblick, die Tür wurde verschlossen.
Da gibt es einen Augenblick, wo es zu spät ist, wo man nicht mehr kommen kann.
Diejenigen, die das Evangelium gehört haben und diese Jungfrauen,
die sich ja Christen nennen, die kannten das Evangelium. (00:09:01)
Sie haben aber nicht geglaubt.
Sie haben den Jesus nicht als Retter angenommen.
Und dann ist es zu spät, ewig zu spät.
Später aber kommen auch die übrigen, heißt es in Vers 11,
die übrigen Jungfrauen und sagen, Herr, Herr, tu uns auf.
Er beantwortete und sprach wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.
Ja, aber sie rufen doch Herr, Herr.
Da ist doch irgendetwas.
Nein, das ist eben nur ein äußeres Bekenntnis.
Haben sie sich nicht als Christen bezeichnet?
Haben sie nicht gesagt, ich tue auch das Gute wie ihr.
Ich will auch Jesus ehren.
Ich will auch Jesus nachfolgen.
Der ist auch mein Herr.
Sie rufen, Herr, Herr, tu uns auf.
Aber es ist zu spät.
Das ist ja so eine Begebenheit, die dann zum Anlass genommen worden ist,
Petrus an die Tür des Himmels zu stellen.
Das ist ja absurd.
Da ist kein Mensch, der irgendwie einlässt.
Das ist Christus und Christus allein der Herr, der diese Autorität besitzt.
Und dann merken sie, ihnen fehlt etwas.
Da stehen sie vor dem großen weißen Thron, Offenbarung 20.
Und dann, dann ist es zu spät.
Da kann man Herr, Herr rufen und der Herr sagt, ich kenne euch.
Ich habe nie eine Beziehung zu euch gehabt.
Ich habe euch nie gekannt.
Und deshalb sagt der Jesus wacht also,
denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde. (00:10:04)
Ja, der Herr Jesus hat hier deutlich gemacht,
es gibt zu jeder Zeit wahre Christen und Namens Christen,
die nicht wirklich bekehrt sind.
Und das musst du jetzt bedenken.
Das gilt für dein Leben. Hast du dich bekehrt?
Bist du wirklich ein eine kluge Jungfrau, die nicht nur den Namen trägt,
sondern auch wirklich klug ist?
Dann bist du bekehrt.
Dann reicht es auch für dich.
Und das ist nicht so gerade eben, sondern weil der Jesus sein Leben gegeben hat,
weil er für dich gestorben ist, deshalb reicht es.
Deshalb bist du dann ein Kind Gottes und wirst in den Himmel kommen.
Aber wenn du nur ein Mitläufer bist, wenn du nur Jungfrau dem Namen nach bist,
wenn du sagst Christ sein, das heißt für mich das, was ich möchte,
dann ist es zu spät.
Dann wird es einen Augenblick geben, wo es für immer zu spät ist.
Heute kannst du dich noch bekehren.
Dann kommt der Augenblick, wo die Tür verschlossen ist.
Und dann die Tür kann für dich verschlossen sein.
Heute durch einen Unfall, durch eine schwere Krankheit, durch den Tod.
Die Tür kann verschlossen werden, dadurch dass der Jesus wiederkommt.
Die Tür kann verschlossen werden, weil er dir so oft das Evangelium hat verkünden lassen
und du Nein gesagt hast, vielleicht kindgläubige Eltern.
Dann ist es ewig zu spät. (00:11:01)
Gehörst du zu den Klugen?
Es ist nicht nur die Endzeit.
Es ist zu jeder Zeit.
Und wir wissen nicht, ob der Jesus heute wiederkommt.
Aber er kommt wieder. Und dann?
Aber auch wir als solche, die wir uns bekehrt haben wollen, bedenken,
wir sollen Jungfrauen sein.
Wir sollen solche sein, die abgesondert von dieser Welt leben,
die nichts mit dieser Welt zu tun haben wollen,
die unter der Herrschaft des Teufels steht.
Deshalb wählen wir nicht, weil wir nicht zu dieser Welt gehören,
die für Christus leben.
Jungfrauen sind für den da, für den sie sozusagen
erworben worden sind.
Sind wir wirklich für Christus da?
Ist unser Leben für Christus?
Sind wir solche, die den Herrn Jesus erwarten?
Sind wir solche, die wirklich auf ihn warten und dadurch auch ihr Leben geprägt ist,
die so ihr Leben für ihn führen?
Das wollen auch wir praktischerweise aus diesem Gleichnis lernen.