1. Petrus 1,8


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(00:00:00) Herzlich Willkommen mit 1. Petrus 1 Vers 8. Da lesen wir u.a. Jesus Christus, den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt. Die Gläubigen, an die sich Petrus wendet, kamen aus dem Judentum. Und sie lebten einer Zeit relativ nahe, nachdem der Herr Jesus hier auf dieser Erde gelebt hat, nachdem der Herr Jesus gestorben war. Und doch waren es Gläubige, die den Herrn Jesus nicht von Angesicht zu Angesicht gesehen hatten. Sie waren solche, die ihn nicht gesehen hatten. Sie waren solche, die ihn jetzt nicht mehr sehen konnten. Und doch waren sie geprägt gerade durch diese Person. Jesus Christus, den ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, liebt, an welchen glaubend, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude vorlockt. Ist das nicht auch unser Kennzeichen? Es sollte unser Kennzeichen sein. Dem Grunde nach, dem Fundament nach, der Stellung nach ist das so. Aber Petrus schreibt sehr praktisch. Petrus wendet immer wieder das, was letztlich lehrmäßig, was (00:01:01) stellungsmäßig war, ist für jeden Einzelnen von uns auf das praktische Leben an. Und wir wollen uns fragen, ob das so gilt. Ja, wir haben den Herrn Jesus nicht gesehen auf dieser Erde. Wir haben nur Augen des Glaubens. Und trotzdem lieben wir ihn. Denn wir wissen, dass er am Kreuz von Golgatha für uns gestorben ist. Das fühlen wir ja nicht. Das sehen wir nicht. Das hören wir nicht. Das können wir auch nicht anfassen. Aber wir wissen es durch das Wort Gottes. Und deshalb ist das in unser Herzen gedrungen. Denn durch das Wort Gottes sind wir von neuem geboren, haben wir neues Leben geschenkt bekommen, sind wir verändert worden. Und deshalb ist das etwas, was unser Herzen, was unser Gewissen erreicht hat, dass da ein Mensch, der ewiger Gott ist, auf diese Erde gekommen ist, um für uns zu sterben. Und dann geben wir doch eine Antwort auf unsere Liebe, unser Liebe. Geben wir eine Antwort auf seine Liebe, indem wir ihn wieder lieben, den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt. Wir können ihn auch immer noch nicht sehen. Und trotzdem haben wir diese große, tiefe Freude in unserem Herzen, dass der Herr Jesus für uns gestorben ist, (00:02:02) dass er uns liebt, dass er für uns da ist. Wir haben wirklich diese unaussprechliche, diese verherrlichte Freude und Verlocken darin. Haben eine übermäßige Freude darüber, dass wir den Herrn Jesus kennenlernen durften, dass wir eine Beziehung mit ihm haben dürfen, dass wir mit ihm ewig verbunden sind. Und deshalb lieben wir ihn, deshalb dienen wir ihm, deshalb wollen wir nur das tun, was ihn verherrlicht. Haben wir eine Beziehung in unserem Herzen, empfinden wir, dass da Beziehungen sind, Beziehungen der Liebe, wie er uns geliebt hat und wir ihn wieder lieben. Und das darf und das soll in unserem Leben auch sichtbar werden. Das sollen die Menschen sehen können. Jesus Christus, den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt.
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