Am: Mo, 29. Dezember 2025
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(00:00:00)
Gottes Gnade mit Epheser 5 Verse 15 und 16.
Da lesen wir,
Gebt nun acht, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, die
die gelegene Zeit auskurven.
Als Gläubige sind wir in einer Zeit, in der die Welt in ihrer ganzen Bosheit, in ihrer
ganzen Schlechtigkeit tätig ist.
Sie steht unter der Herrschaft des Teufels.
Und in dieser Zeit, in dieser Umgebung, in dieser Welt sollen wir nun acht haben, wie
wir sorgfältig wandeln.
Da kann man so leicht sich vertändeln, da kann man so leicht durch die Welt beeinflusst
werden, da kann man so leicht in die Listen des Teufels hineinkommen und dadurch einen
Weg gehen, der nicht zur Ehre Gottes ist.
Wir brauchen einen sorgfältigen Wandel.
Wir sollen mit Sorgfalt überlegen, was wir tun.
Wir brauchen jetzt nicht bei jedem Schritt zu überlegen, soll ich jetzt nach links oder
soll ich nach rechts gehen?
Das ist damit nicht gemeint.
Aber doch mit Sorgfalt zu überlegen, was sind die nächsten Schritte, die ich tun möchte?
Was für eine Entscheidung möchte ich treffen?
Wohin möchte ich gehen?
Was ist das Ziel dessen, was ich vorhabe? (00:01:03)
Sorgfältig wandeln, nicht als Unweise.
Wir sind nicht unweise.
Wir haben die Weisheit von oben, wie Jakobus 3 uns das mitteilt.
Gott schenkt uns Weisheit, wenn wir auf ihn sehen, auf den Herrn Jesus sehen.
Gott gibt uns die Weisheit, wenn wir durch sein Wort geprägt sind und durch sein Wort
handeln.
Und deshalb können wir als Weise handeln, können wir die gelegene Zeit, die Gott uns
gibt, auskaufen.
Wofür denn?
Vielleicht denkst du als erstes daran, dass wir Menschen zur Bekehrung führen sollen.
Und das ist auch eine ganz wichtige Aufgabe, eine ganz wertvolle Aufgabe.
Ein gewaltiges Vorrecht, dass wir das tun.
Aber das ist nicht das Erste, woran Gott denkt.
Wenn wir das dann hier weiter sehen, dann sehen wir, dass wir Gott loben können.
Und das ist wunderbar, wie wir die Zeit auskaufen können, indem wir Gott den Platz geben, den
die Menschen ihm nicht geben.
Das ist das Erste.
Gott möchte inmitten seines Volkes, inmitten seiner Versammlung wohnen und das tut er der
Stellung nach.
Aber er möchte das auch praktischerweise tun.
Und da können wir die Zeit auskaufen, indem wir ihm diesen Platz geben, indem wir ihm
die Ehre geben, indem wir das tun, was er von Herzen wünscht. (00:02:03)
Er sucht solche, die ihn in Geist und Wahrheit anbeten.
Das dürfen wir tun.
Wir dürfen ihn verherrlichen durch unseren Lebenswandel und zwar unabhängig davon, ob
wir einem Ungläubigen begegnen oder nicht, auch in der Begegnung mit Gläubigen können
wir ihn verherrlichen.
Und dürfen wir das tun, was er möchte.
Dürfen wir sein Wort weitergeben an Gläubige und Ungläubige.
Und natürlich gehört dann auch dazu, dass wir den Ungläubigen das Evangelium weitergeben.
Sind wir wirklich solche, die die gelegene Zeit auskaufen, denn die Tage sind böse und
da kann man alles mögliche Verkehrte tun, aber man kann ihn auch ehren.
Gebt nun Acht, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, die
die gelegene Zeit auskaufen.