Am: Sa, 27. Dezember 2025
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(00:00:00)
Gottes Segen wünsche ich dir für diesen Tag mit Micha 6 Vers 8.
Dort lesen wir, was fordert der Herr von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und
demütig zu wandeln mit deinem Gott?
Ja, dieses Volk, dem sich Gott durch Micha, diesen Propheten, zuwendet, war ein gottloses
Volk.
Ein Volk, wie es die Christenheit heute ist, das vielleicht einen Namen hat, zu Gott zu
gehören, aber in Wirklichkeit völlig im Eigenwillen, im Ungehorsam, im Bösen handelt.
Ja, sie haben noch Opfer gebracht, aber Gott muss ihnen sagen, wird der Herr Wohlgefallen
haben an tausenden von Widdern, an zehntausenden von Strömen Öls, soll ich meinen Erstgeborenen
geben, für meine Übertretung, die Frucht meines Leibes, für die Sünde meiner Seele,
das Vers 7.
Und dann antwortet Gott, er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist.
Gott hat in seinem Wort deutlich gemacht, was vor ihm wirklich Recht ist und deshalb
fügt er hinzu, was fordert der Herr von dir, was fordert der Herr von dir, als Recht zu
üben und Güte zu lieben?
Nun, das Volk Israel stand noch unter der Verantwortung, es musste noch etwas tun, es
musste sich noch dem Gesetz unterordnen. (00:01:02)
Da wissen wir, dass Gott in der Person des Herrn Jesus für uns etwas anderes gegeben
hat.
Er hat durch das Werk des Herrn Jesus am Kreuz deutlich gemacht, er fordert von dem Menschen
nichts mehr, denn der Mensch ist nicht in der Lage, irgendetwas zu tun.
Der Mensch kann nicht Recht üben, der kann nicht Güte lieben, er kann nicht demütig
wandeln mit seinem Gott, weil er ein Sünder ist, weil er vollkommen verdorben war.
Und da sind wir auch.
Das gilt für uns in einem viel höheren Maß, weil jetzt 2000 Jahre christliche Zeit vorbei
sind und der Mensch sich nicht verbessert hat.
Im Gegenteil, Gott macht immer wieder deutlich, wir können nichts tun.
Aber all solche, die wir uns zu Gott bekennen, all solche, die wir den Herrn Jesus angenommen
haben als unseren Retter, all solche, in denen der Heilige Geist wohnt, kann Gott von uns
nicht erwarten, dass wir Recht üben, dass wir gerecht leben?
Wie ist das in unserem Leben?
Geben wir unserem Gegenüber, unserem Ehepartner, unseren Kindern, unseren Eltern, unserem Arbeitgeber,
unseren Nachbarn, der Regierung, geben wir ihnen das, was ihnen zusteht, das ist Recht
üben?
Sind wir solche, die Güte lieben?
Wir sind selber die Empfänger der Güte Gottes.
Wie oft haben Menschen uns Güte erwiesen? (00:02:03)
Sind wir auch solche, die anderen Güte erweisen, die die Güte lieben?
Sind wir solche, die demütig wandeln?
Der Herr Jesus ist unser wunderbares Vorbild.
Ein Ungläubiger kann ihm nicht nachfolgen, aber wir, die wir ein neues Leben besitzen,
wir können demütig wandeln, wir können auf den Herrn Jesus sehen, wie er sein Leben geführt
hat und können demütig wandeln mit unserem Gott in Gemeinschaft mit ihm.
Wollen wir uns das neu vornehmen?
Wollen wir das neu ins Herz fassen?
Nicht irgendwie so als neue Überlegungen, als neue Überzeugungen, die wir jetzt tun
müssen, dass wir uns jetzt wieder irgendwie ändern müssen, sondern in Gemeinschaft mit
dem Herrn.
Was fordert der Herr von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und demütig zu
wandeln mit deinem Gott?