Am: Do, 9. Oktober 2025
Können Habichte mit unseren Ampeln "spielen"? Sie können alles Mögliche erkennen und nutzen, mehr, als wir denken. Wunderbare Schöpfung Gottes!
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Am 24. Mai erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Artikel unter der Überschrift
»Wie ein Habicht lernte, mit der Ampel zu jagen«.
Das interessierte mich natürlich.
Dort schreibt der Autor Piotr Heller über einen jungen Rundschwanzhabicht und zeigt,
was dieser Habicht anscheinend mit der Ampelwelle geschafft hat, um seine Beute jagen zu können.
Das erinnert mich natürlich an das, was wir in Gottes Wort über die Schöpfung lesen.
In den Zeitungen liest man immer wieder, wie die Natur es doch geschafft hat, sich
anzupassen, wie die Natur etwas entwickelt hätte, und man kann nur den Kopf schütteln,
über die Blindheit und die Taubheit des Menschen, der nicht erkennt, dass es ein Wunder Gottes
ist.
Psalm 86, da lesen wir in Vers 8, das ist ein Gebet, ein Psalm von David, »Keiner ist
wie Du, Herr, unter den Göttern, und nichts ist Deinen Werken gleich«, in der Tat, nichts
ist den Werken des Herrn Jesus, den Werken Gottes, gleich.
Oder wenn wir an Psalm 104 Vers 24 denken, wo der Schreiber, der da nicht genannt wird, (00:01:08)
ausführt, Psalm 104 Vers 24, »Wie viele sind Deiner Werke, Herr, Du hast sie alle
mit Weisheit gemacht, die Erde ist voll Deiner Reichtümer.«
Das kann man nur sagen, wenn man diesen Artikel über den Habicht liest.
Der Autor, nein, nicht der Autor, sondern der, über den er schreibt, Wladimir Deinitz,
das ist einer, der Tiere seit langer Zeit beobachtet, auch in Vietnam und an allen möglichen
abgelegenen Stellen, Perus und so weiter, der sah in den Vereinigten Staaten, in New Jersey,
in dem Städtchen West Orange, in einer Seitenstraße, dass sich da etwas Besonderes abspielte, nämlich
ein bislang unbekanntes Zusammenspiel, wie Heller schreibt, aus dem Jagdverhalten eines
Rundschwanzhabichts und menschlicher Infrastruktur.
Ihm fiel nämlich auf, nachdem er seine Sinne geschärft bekam, dadurch, dass er schon (00:02:01)
früher in Serengeti mal am Lagerfeuer gehört hat, dass die dortigen Büffel auf Blinker
von Geländewagen zu achten scheinen, und dadurch hat er sich alle möglichen Dinge
angeschaut in dem Tierverhalten, zum Beispiel Krähen, die Walnüsse von Autos überfahren
lassen, Aasfresser, wie Heller schreibt, die an Straßen darauf lauern, dass ein Tier überfahren
wird, Singvögel, die tote Insekten von Windschutzscheiben picken.
Und jetzt sah er eben, während er unterwegs war, einen jungen Rundschwanzhabicht, der
im November 2021 tief über dem Bürgersteig einer Reihe von Autos vorbeiflog.
Und dann sah er eben, wie der mit einer scharfen Rechtskurve aus seiner Deckung herauskam und
sich über einen Schwarm kleiner Vögel in einen Garten machte.
Und nachdem er das anscheinend mehrfach gesehen hat, hat er sich die ganze Geschichte angeschaut
und das hat er jetzt beschrieben in Frontiers in Ecology und sah eben, dass da eine Ampel
war, an der es an sich keinen Stau gab. (00:03:01)
Aber wenn ein Fußgänger eben dann über diese Straße hinüber wollte und den Ampelknopf
gedrückt hat, dann sind offensichtlich zwei Dinge gewesen.
Erstens die Rotphase, die die Autos durchmachen mussten, die hat sich deutlich verlängert
und es war von 30 auf 90 Sekunden und dadurch ist eben dann ein Stau zweitens entstanden.
Und dieser Stau ging eben von dieser Ampel über mehrere Häuser hinweg.
Zudem gab es ein akustisches Signal, wenn die Ampel auf grün schaltete, sodass eben
auch Fußgänger mit Sehbehinderung in der Lage waren, die Ampel zu überwinden, also
über die Ampel hinüber zu gehen.
Und jetzt sah Dainitz dann das folgende, dass der Habicht auf das Signal zu achten schien.
Sobald nämlich das Signal für grün für die Fußgänger ertönte, ist dieser Vogel
zu einem kleinen Baum an einem Haus in der Nähe dieses Hauses geflogen, wo er dann die (00:04:02)
Vögel gejagt hat und Beute gemacht hat.
Er wartete dann, bis sich der Stau bildete, denn erst dadurch hatte er eine ausreichende
Entdeckung durch die Autos, um vorbeizufliegen und unbemerkt von den Vögeln sich zu einem
Haus, zu dem Haus zu bewegen, wo eben diese kleinen Vögel waren und dann Beute zu machen.
Das hat Dainitz dann mehrfach beobachtet und festgestellt, dass da irgendwie ein Zusammenhang
existieren muss, dass dieser Habicht, wodurch auch immer, durch das Ampelsignal das mal
gesehen hat und gemerkt hat, da kann ich eben Beute machen.
Interessanterweise ging, das war ja im November 2021, im Sommer 2023 das Tonsignal der Ampel
kaputt, anscheinend ließ dann auch die Familie, die sonst eben irgendwie beim Essen, beim
Abendessen oder sonst was Brösel draußen gelassen hat, weswegen die kleinen Vögel
dort hinkamen, um für sich Beute zu machen sozusagen, um sich zu ernähren, da gab es
eben keine Überreste mehr und so sah Dainitz den Habicht nicht wieder. (00:05:01)
Das zeigt, was für eine Intelligenz Gott in dieses Tier hineingelegt hat.
Wie gesagt, Menschen behaupten jetzt, das ist alles durch die Natur selbst entstanden.
Wir wissen ja, dass nichts von selbst entstanden ist.
In dem Raum, in dem du dich befindest oder in dem Auto, in dem du sitzt oder in dem Flugzeug,
in dem du sitzt oder auf dem Fahrrad, dass du sitzt, kein Mensch käme auf die Idee,
das ist alles von selbst entstanden.
Nur die viel komplexeren Dinge wie Gehirn, wie ein Habicht, das ist dann alles von selbst
entstanden.
Das zeigt, wie unsinnig natürlich so etwas ist.
Nein, wir bewundern Gott und wir nehmen mal ein paar Verse, die in Gottes Wort auch über
diese herrliche Schöpfung und über das Handeln Gottes berichten, was in unseren Augen wunderbar
ist und das uns Gott groß macht vor unseren Augen.
Wir denken zum Beispiel an hier 37 Vers 5, Gott donnert wunderbar mit seiner Stimme.
Er tut große Dinge, die wir nicht begreifen.
Ja, das kann man ja nicht erfassen, wie ein Habicht, der ja überhaupt nicht aufgewachsen
ist mit irgendeiner Ampel, wie Gott in ihn eine Intelligenz gesetzt hat, dass er sogar (00:06:01)
das auf einmal dann eben in seinem Fangverhalten integrieren kann.
Oder wir denken an Psalm 139, wo es heißt in Vers 14, Psalm 139 Vers 14, da geht es
natürlich um uns Menschen.
David spricht davon.
Ich preise dich dafür, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht
bin.
Und jetzt können wir den nächsten Satz verallgemeinern.
Wunderbar sind deine Werke und meine Seele weiß es sehr wohl.
Ja, das ist einfach erstaunlich, was so ein Tier nach Gottes Plan eben in der Lage ist,
zu tun und zu reagieren, obwohl er das ursprünglich eben natürlich nicht gelernt hat.
Ampeln gab es nicht schon immer.
Aber ein solcher Habicht ist eben, weil Gott in ihn Intelligenz gesetzt hat, gelegt hat,
dazu in der Lage.
Wir denken an Sprüche 30 Vers 18, drei sind es, die zu wunderbar für mich sind und vier,
die ich nicht erkenne.
Der Weg des Adlers am Himmel, der Weg eines solchen Vogels am Himmel und dann zum Schluss (00:07:01)
noch Jesaja 28 Vers 29.
Wir gehen jetzt mal nicht auf den Kontext ein, ich nehme mal Vers 28 schon, wird Brotkorn
zermalmt?
Nein, nicht immer vordrischt er es und wenn er das Rad seines Wagens und seine Pferde
darüber hin treibt, so zermalmt er es nicht.
Auch dies geht aus von dem Herrn der Herrscher an, er ist wunderbar in seinem Rad, groß
an Verstand.
Ja, Gott ist überragend, Gott ist allwissend, Gott ist allmächtig und er hat als dieser
große Schöpfergott, hat er in seine Schöpfung hineingelegt, auch in einen solchen Habicht,
dass eben dieser in der Lage ist, solche Dinge zu tun, sogar schon ein junger Rundschwanzhabicht
kann das tun.
Wie viel größer muss dieser Gott sein?
Wir fallen vor ihm nieder und das ist ja das Gewaltige.
Gott hat es nicht zu kompliziert gemacht für den Menschen, er hat nicht als erste Offenbarung
von sich als Erlösergott gesprochen, das wäre schon herausfordernd, das zu verstehen
und anzuerkennen, nein, er hat von sich als erstes in 1. (00:08:02)
Mose 1 und folgenden als Schöpfer gesprochen und seine Werke können wir sehen, wir können
die Kraft sehen.
Wir wissen, dass hier auf dieser Erde nichts entsteht von selbst an Dingen, mit denen wir
zu tun haben und nochmal, wie viel sinnloser ist es zu denken, wie viel unsinniger, wie
töricht, wenn der Mensch meint, die kompliziertesten Dinge, die sind alle von selbst entstanden.
Nein, das ist für uns völlig klar, völlig offenbar, dass es einen Schöpfergott gibt,
der das gemacht hat und da sehen wir an diesem wunderbaren Habicht, diesem Rundschwanzhabicht,
wie auch da schon in diesen Kleinigkeiten Gottes Größe, Gottes Herrlichkeit, Gottes
Schönheit damit hervorstrahlt.