Am: Do, 2. Oktober 2025
Man ist erstaunt, wie der Leiter des Gebetshauses Augsburg, der katholische Theologe und Charismatiker Johannes Hartl, im evangelikalen Bereich derart als Vorbild verstanden wird. Immer wieder werden seine Gedanken publiziert - auch von an sich ernsthaften Christen.
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Es erstaunt mich zunehmend, welche Position Johannes Hartl, der promovierte katholische Theologe und Gründer und Leiter des Gebetshauses Augsburg inmitten evangelikaler Christen bekommt und bekommen hat.
Jetzt las ich, dass er in Edea, ehemals Edea Spektrum, wieder einen großen Artikel bekommen hat, eine Veröffentlichung aus einem seiner Bücher, die Kraft eines fokussierten Lebens.
Und es ist irgendwie erschreckend, dass nicht mehr erkannt wird, was für eine Lehre jemand bringt, was für einen Geist so jemand vorbringt und letztlich Menschen, Christen, Gläubige auf eine falsche Spur bringt.
Dabei möchte ich zuerst sagen, dass wir natürlich immer wie die Schrift das tut ausgewogen berichten müssen.
Der Apostel Paulus sagt in 1. Thessalonicher 5 Vers 21, prüft aber alles, das Gute haltet fest.
Und es ist interessant, dass Gott auch bei bösen Menschen in der Schrift, nehmen wir mal einen Ahab, einer der bösesten Könige in Israel, dass er berichtet, wo etwas Gutes vorhanden war. (00:01:08)
Also wir müssen aufpassen, dass wir nicht nur das Negative sehen und das möchte ich auch bei Johannes Hartl sagen.
Wir dürfen nicht nur das Böse sehen, so wie wir bei jemandem, der an sich vorbildlich ist, auch das Verkehrte nicht übersehen dürfen.
Wenn Gott über David berichtet, wenn Gott über Josia berichtet, wenn Gott über Hiskia berichtet, dann sehen wir, dass das vorbildliche Könige waren und doch verschweigt Gott nicht, dass da auch Mängel gewesen sind.
Also insofern wollen wir das Gute festhalten, wollen nicht einfach nur das Verkehrte herausstellen, sondern wollen sehen, dass jemand wie Johannes Hartl natürlich ein engagierter Christ ist.
Jemand, der mit großem Einsatz, mit großer Energie, mit großem Zeiteinsatz für das, was er als christlich empfindet, was er für christlich hält, was er für richtig hält, sich einsteht.
Aber zweitens, man fragt sich immer wieder, wo bleibt das Unterscheidungsvermögen.
Immer mal wieder sehe ich auch auf dem Status von jemandem irgendeinen Hinweis von Johannes Hartl.
Da kann ich nur sagen, wie kann man so etwas machen? Wie kann man einen, der im tiefsten Sinn katholisch ist, charismatisch ist, wie kann man so jemanden als Vorbild hinstellen? (00:02:08)
Man verführt Menschen damit. Man führt Gläubige auf eine völlig falsche Spur.
Haben wir noch ein Unterscheidungsvermögen, was nach den Gedanken Gottes ist?
Drittens, wen können wir denn als Vorbilder hinstellen?
Natürlich geht es nicht darum, dass wir nur Vollkommene als Vorbilder unserer nachfolgenden Generation vorstellen.
Denn es gibt nur einen Vollkommenen und der ist natürlich das Vorbild.
Das ist der, der vorbildhaft immer gelebt hat, der Herr Jesus Christus.
Und den finden wir in Gottes Wort. Das ist der Mittelpunkt. Das ist der zentrale Punkt.
Das ist die zentrale Person, um den geht es, dreht sich alles in Gottes Wort.
Und wenn auch Gläubige dort gezeigt werden, dann in dem Maß, inwiefern sie etwas gezeigt haben, etwas offenbart haben, von der Hingabe, von der Schönheit, von der Konsequenz, von dem Licht, von der Liebe des Herrn Jesus.
Also es geht nicht darum, dass wir nur Vollkommene Vorbilder haben, aber wir können doch nur jemanden als Vorbild hinstellen, der im Grunde, im Großen, im Allgemeinen einen Weg mit dem Herrn auf der Grundlage des Wortes Gottes führt. (00:03:06)
Wir würden doch Lot niemals als ein Vorbild vorstellen, der gläubig war, der auch sogar in gewisser Hinsicht gottesfürchtig war.
Aber das ist doch kein Vorbild für uns, das wir vorstellen.
Da würden wir einen Heskia nehmen, da würden wir einen Apostel Paulus nehmen, da würden wir einen Apostel Petrus nehmen.
Natürlich, sie sind Apostel, wir sind keine Apostel oder ein Barnabas oder wie auch immer.
Das waren auch Gläubige mit Schwächen, mit Fehlern. Das finden wir bei ihnen allen.
Aber sie sind im Allgemeinen sind es solche, die eben nach den Gedanken Gottes gehandelt haben.
Deshalb, wenn wir den Dienst von jemandem vorstellen, wenn wir den Dienst von jemandem annehmen wollen, dann müssen wir doch sehen, dass Epheser 4 Vers 11 und 12 sagt,
er Christus, der verheiligte Christus, hat die einen gegeben als Apostel, andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer.
Evangelisten, Hirten und Lehrer, die es auch heute noch gibt.
Dann Vers 12, zur Vollendung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Auferbauung des Leibes des Christus.
Das heißt, alles was getan wird, muss der Auferbauung des Leibes Christi dienen. (00:04:02)
Muss also in Übereinstimmung auch mit Gottes Gedanken über die Versammlung Gottes sein.
Über das, was Gottes Wort über die Versammlung lehrt.
Und das ist bei Johannes Hartl und bei vielen anderen einfach absolut nicht der Fall.
Deshalb nehmen wir ihren Dienst auch nicht an.
Deshalb setzen wir uns nicht freiwillig einem solchen Dienst aus.
Ich weige denn, dass wir anderen aktiv über diesen Dienst etwas weitergeben.
Dass wir diesen Dienst ihnen Bücher und so weiter von ihnen weitergeben.
Da müssen wir doch vorsichtig sein.
Ich sage nicht, dass man von einem Wilhelm Busch und so weiter, von Leuten, die auch in der evangelischen Kirche geblieben sind,
dass man davon nicht etwas benutzen kann, auch evangelistisch.
Aber wenn eine grundlegend falsche Lehre dahinter steckt,
dann können wir doch unmöglich einen solchen Dienst von jemandem empfehlen und uns damit eins machen.
Das ist im Widerspruch zu Gottes Wort.
Und da müssen wir uns, die wir von aller Ungerechtigkeit abstehen.
Dieses Siegel in 2. Timotheus 2, der erkennt, die sein sind.
Und die, die den Namen des Herrn nennen, sollen abstehen von aller Ungerechtigkeit, von jeder Ungerechtigkeit. (00:05:04)
Das ist Ungerechtigkeit, wenn man sich mit der katholischen Kirche eins macht.
Kommen wir gleich nochmal darauf zurück.
Ja, und nicht nur das, auch die Sprache.
Sie mag verschleiern.
Und das ist bei Johannes Hartel gewiss so.
Und er spricht eine evangelikale Sprache.
Aber, und ich habe keine Sorge, ich habe keine Angst, auf 2. Korinther 11 hinzuweisen,
wo der Apostel Paulus sagt, denn solche sind falsche Apostel,
betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen.
Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an.
Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt als Diener der Gerechtigkeit annehmen,
deren Ende nach ihren Werken sein wird.
Ich habe über die Frage der Bekehrung, über die Frage des neuen Lebens von Johannes Hartel überhaupt nichts zu sagen.
Er kann ein bekehrter Mensch sein.
Das haben wir nicht zu beurteilen.
Darüber brauchen wir nicht nachzudenken.
Aber das, was er bringt, das, was er darstellt, das ist genau das hier. (00:06:02)
Das sind falsche Apostel.
Warum kann ich das sagen?
Weil 6. er katholisch ist.
Was ist denn die katholische Kirche?
Das ist ein Götzentempel.
Ein Götzentempel, wo Heilige verehrt werden, wo Maria verehrt wird.
Und dazu gehört Johannes Hartel.
Er hat, das kann ich gar nicht empfehlen, das nachzulesen, aber da kann man sehen, wie er zu Maria betet.
Da kann man erkennen, dass er wirklich diesem Götzen folgt, der durch die römisch-katholische Kirche vorgestellt wird.
Das sind falsche Arbeiter, das sind falsche Apostel.
Und wie kann man so jemanden, nur weil er eine evangelikale Sprache spricht,
weil er irgendwie so charismatisch jetzt im positiven Sinn anziehend wirkt,
wie kann man so jemandem einen Raum geben?
Wie kann man so jemanden irgendwie als Beispiel nehmen, als Vorbild nehmen, auf den Status nehmen und so weiter?
Das ist einfach völlig im Widerspruch zu Gottes Wort.
Nochmal haben wir ein solches Unterscheidungsvermögen, Charismatik, die heute mit Wundern, mit Sprachenreden und so weiter hantiert.
Das ist eben auch in der katholischen Kirche, das ist eben durch ihn auch der Fall.
Und da kann man nur sagen, da müssen wir uns von abwenden. (00:07:02)
Damit haben wir nichts zu tun, da wollen wir nichts zu tun haben.
Das ist böse, verkehrte Lehre.
Das ist etwas, was vollkommen im Widerspruch zu Gottes Wort steht.
Aber sprich doch so ansehend, sprich doch so eingehend, das ist doch so irgendwie annehmbar.
Das hört sich doch alles so gut an, mag sich zum Teil gut anhören.
Aber das, was dahinter steht, ist pure katholische, römisch-katholische Lehre, die wirklich Götzendienst ist.
Da wollen wir nicht die Augen vor verschließen.
Ich staune immer wieder, dass man in Kirchen geht, auch katholische Kirchen, und bewundert die Architektur, bewundert diese Fenster.
Und Paulus, als er in Athen war, der war innerlich erregt über diesen Götzendienst.
Und wir erkennen das gar nicht mehr, wir sehen das gar nicht mehr.
Wir wollen auch nicht übersehen, dass wir uns vor der Theologie, die heute Philosophie ist, dass wir uns davor hüten sollen.
Das, was wir heute vielfach hören, auch hier in diesem Fall, ist philosophisch, psychologisch angehaucht.
Und was sagt der Apostel Paulus?
Gebt Acht, dass nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführt, durch die Philosophie und durch eitlen Betrug, (00:08:03)
nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht nach Christus.
Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.
Wenn ich das hier so lese, wir leben in einem Zeitalter der Ablenkung.
Tausend Stimmen und Meinungen prasseln auf uns ein.
Wie schaffen wir es, in einer Zeit wie unserer fokussiert zu leben?
Johannes Hartl zeigt, warum in kleinen Schritten große Kraft steckt und wie jeder von uns die Kunst eines fokussierten Lebens erlernen kann.
Ja, noch wahrscheinlich mit Achtsamkeitsstudien.
Das ist nichts als philosophische Psychologie.
Und damit wollen wir als Gläubige nichts zu tun haben.
Da wollen wir uns abwenden.
Wir wollen uns von jeder Ungerechtigkeit abwenden.
Vielleicht sagst du, das ist ja extrem.
Mag sein.
Aber ich erlebe, wie man auf diese Fährten hineinfällt, wie man auf diese Finden hineinfällt,
wie man gar nicht mehr merkt, dass das eben nicht zu Christus führt, sondern zu Menschen führt,
zu menschlicher Philosophie, zu menschlicher Psychologie.
Und das ist oft atheistische Psychologie.
Lasst uns da nicht hereinfallen auf das, was uns angeboten wird nach außen hin (00:09:02)
und wo wir nicht merken, dass das die Hülle ist von etwas, was eben antichristlich ist,
was antigöttlich ist, was antibiblisch ist, was antikirchlich ist.
Eben im Widerspruch zu dem, was Gottes Wort über die Versammlung für die Gemeinde sagt.
Nein, lasst uns da nüchtern bleiben, auch wenn wir nicht dem Mainstream in der Hinsicht folgen mögen.
Lasst uns da klar sehen und nach Gottes Gedanken klar auch handeln.