Am: Do, 29. Mai 2025
Christi Himmelfahrt - ein Triumph des Herrn Jesus. Er begann, als Er im Tod den Feind überwunden hatte. Und er setzte sich fort, als Er aus den Toten auferstand, nicht zuletzt unserer Rechtfertigung wegen. Und was für eine Herrlichkeit, als Er in den Himmel auffuhr und sich zur Rechten Gottes setzte. Dieser Platz gebührt(e) Ihm!
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Christi Himmelfahrt, das ist ein wunderbarer Tag.
Dieser Tag erinnert uns an den großen Sieg des Herrn Jesus.
Ja, dieser Sieg des Herrn Jesus hat auch mit uns zu tun.
Und dafür dürfen wir nur dankbar sein.
Der Apostel Paulus sagt ja in Römer 4 Vers 24,
sondern auch unsertwegen, ist das zugerechnet worden,
denen es zugerechnet werden soll, die wir an den glauben,
der Jesus, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat,
der unserer Übertretungen wegen hingegeben
und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist.
Unserer Rechtfertigung wegen.
Wir wissen dadurch, dass wir jetzt gerechtfertigt worden sind aus Glauben,
dass wir jetzt als Gerechte vor Gott stehen,
dass wir zu Gerechten erklärt worden sind
auf der Grundlage des Werkes des Herrn Jesus,
auf einer gerechten Grundlage.
Denn Jesus hat alles das vollbracht, was für Gott nötig war,
um Menschen, die verloren waren, um Menschen, die Sünder waren,
um ihnen einen Platz an seinem Tisch, einen Platz in seinem Herzen, (00:01:01)
einen Platz in seiner Familie zu geben.
Wir sind gerechtfertigt worden.
Wir waren Sünder, aber das Werk des Herrn Jesus hat uns zu Gerechten erklären lassen.
Und dadurch sind wir jetzt gerechtfertigt,
hat Gott uns zu Gerechten erklärt.
Und das macht er sichtbar durch die Auferweckung,
durch die Auferstehung des Herrn Jesus.
Davon hatte Jesus selbst schon gesprochen.
Wir brauchen ja nicht einen Jahrestag, um an die Auferstehung zu denken.
Jeder erste Tag der Woche, wo wir den Tod des Herrn verkündigen,
ist der Auferstehungstag des Herrn,
weil er an dem ersten Tag der Woche auferstanden ist.
Und das kann unser Herz nur glücklich machen,
kann unser Herz nur reich machen,
dass wir sehen an jedem ersten Tag der Woche,
wenn wir uns mit seinem Tod beschäftigen,
dass der Tod nicht das Ende war.
Ja, der Tod war etwas Schreckliches.
Der Tod war etwas Schreckliches auch in dem Leben des Herrn Jesus.
Aber er ist eben aus den Toten auferstanden.
Und dieses Recht hat Gott ihm selbst gegeben.
Der Jesus sagt, wie wir das in Johannes 10 Vers 17 und 18 lesen,
Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, (00:02:02)
damit ich es wiedernehme.
Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst.
Ich habe Gewalt, es zu lassen und habe Gewalt, es wiederzunehmen.
Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.
Der Vater liebt den Herrn Jesus.
Und er liebte ihn und hatte einen ganz besonderen Anlass,
weil der Jesus bereit war, sein Leben zu lassen.
Derjenige, der als Einziger nicht hätte sterben müssen,
weil er nur Vollkommenes getan hat.
Der war bereit, in den Tod zu gehen.
Der war bereit, die sühnenden Leiden auf sich zu nehmen,
in sühnende Leiden zu gehen,
um Menschen, die verloren waren, zu erretten,
um Gott in jeder Hinsicht zu befriedigen, zu verherrlichen.
Das hat er in dem Tod getan.
Und deshalb liebte ihn der Vater.
Aber er hat sein Leben gelassen, um es wiederzunehmen.
Was hätte es dem Menschen genützt, wenn der Herr Jesus gestorben wäre,
wenn er nicht das Leben wiedergenommen hätte
und damit deutlich geworden wäre,
ob für uns heute begreifbar wissentlich oder nicht,
dass er eben nicht unter dem Gericht Gottes gestorben ist. (00:03:02)
Mit anderen Worten, dass er nicht,
weil er das Gericht nicht hatte tragen können, gestorben ist.
Nein, er hat das ganze Gericht Gottes über unsere Sünden auf sich genommen.
Und er konnte das tun,
weil er eben in Vollkommenheit vor das Auge Gottes getreten ist,
weil er nichts an sich hatte, was irgendwie tadelnswert gewesen wäre.
Deshalb konnte er für andere sterben, für sich musste er nicht sterben.
Deshalb ist er in das Gericht für andere gegangen.
Aber weil er sein Leben wieder nahm, wurde deutlich,
dass er das Werk vollbracht hat, dass alles gut gemacht worden ist
und dass eben nicht unter dem Gericht Gottes in dem Sinne gestorben ist,
dass es eben auch für ihn, man kann das ja nur in Ehrfurcht sagen,
dass er es nicht hätte eben in sich tun können
und siegreich aus diesem Werk hervorgehen können.
Er musste sterben, denn ohne Blutvergießen,
sagt der Hebräerbrief, gibt es keine Vergebung.
Ohne das hingegebene Leben, ohne den Tod gibt es keine Vergebung.
Aber niemand konnte das Leben von ihm nehmen.
Niemand, die Welt nicht.
Kein Mensch, kein Engel. (00:04:02)
Auch Gott hat ihm das Leben nicht genommen.
Er hat es freiwillig gegeben.
Und das wird eben deutlich am Kreuz von Golgatha,
wo er sich selbst in den Tod gegeben hat.
Ich lasse es von mir selbst.
Ich habe Gewalt, es zu lassen.
Kein Mensch hat Gewalt über sein eigenes Leben.
Das ist eine schwere Sünde, wenn der Mensch meint,
Gewalt über sein Leben zu haben.
Aber der Jesus hatte es, weil er der Sohn Gottes ist.
Weil er derjenige ist, der die Quelle des Lebens ist.
Der das Leben selbst ist.
Der das Leben in sich selbst besitzt.
Der Jesus konnte sagen, ich bin die Auferstehung und das Leben.
Er hatte Gewalt, es zu lassen.
Aber er hat auch Gewalt, es wiederzunehmen.
Und diese Gewalt hat er auch ausgeübt.
Die hat er nicht in eigener Machtvollkommenheit ausgeübt,
obwohl er das Recht dazu hatte.
Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.
Das macht deutlich, dass der Jesus auch das im Gehorsam getan hat.
Weil der Vater ihm dieses Gebot gegeben hat,
deshalb hat er auch in dieser Weise zur Verherrlichung Gottes gewirkt.
Sein Leben wiedergenommen.
Ist er aus den Toten auferstanden.
Aber nicht genug damit. (00:05:02)
Christi Himmelfahrt zeigt uns, dass er in den Himmel aufgefahren ist.
Dass er an diesem einen Tag, 40 Tage nach seinem Tod,
eben nicht nur aus den Toten auferstanden,
wie wir das an jedem ersten Tag der Woche vor uns haben,
sondern auch noch in den Himmel aufgefahren ist.
Wo er sich gesetzt hat zur Rechten Gottes.
Ein wunderbarer Vers, den wir in Markus 16 lesen.
Wo der Jesus eben nicht nur in eigener Machtvollkommenheit auferstanden ist,
aus den Toten, sondern wo es heißt,
Markus 16 Vers 19,
Der Herr nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte,
in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
Er hat dieses Recht aufzufahren, in den Himmel aufzufahren.
Da, wo er herkam, das ist der Platz der Herrlichkeit, der ihm gebührt.
Wo er sich jetzt hingesetzt hat.
Wo er in Macht und Herrlichkeit sitzt.
Wo Gott ihm, dem Menschen, einen Platz zur Rechten seiner Majestät gegeben hat,
um zu zeigen, wie wunderbar dieses Werk gewesen ist.
Wie wunderbar der Herr Jesus dieses Werk vollbracht hat. (00:06:01)
Und dass er das Recht hat, dort auch zu sitzen.
Daran dürfen wir heute denken.
An diesem Tag, der fast 2000 Jahre nach dieser Himmelfahrt stattfindet.
Und wo wir sehen, dass er in den Himmel aufgenommen wurde.
Dass er diesen Platz in der Herrlichkeit hat,
von woher er zurückkommen wird, um uns zu sich zu holen.
Aber jetzt sitzt er dort zur Rechten Gottes.
Und wir fallen in unseren Herzen vor ihm nieder.
Weil er dieses Platzes würdig ist und wert ist, ihn einzunehmen.
Und weil wir uns freuen über diesen Ehrenplatz.
Nicht nur, dass er aus den Toten auferstanden ist,
sondern dass er eben auch in den Himmel aufgefahren ist.
Dass er in diesen Platz des Auferstehungslebens eingetreten ist.
Jetzt als Mensch und zur Rechten der Majestät sitzt.
Wollen wir ihm diese Ehre geben?
Soll auch in unserem Leben mehr und mehr sichtbar sein,
dass wir uns freuen über diesen Herrlichkeitsplatz, den er hat.
Und er selbst ist in diesen Himmel aufgefahren.
Gott hat ihn aufgenommen. Er selbst ist aufgefahren.
Und hat sich zur Rechten Gottes gesetzt.
Wir beten ihn dafür an.