1. Korinther 4,7


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(00:00:00) Gottes Gnade mit 1. Korinther 4 Vers 7. Da schreibt der Apostel Paulus, was hast du, das du nicht von Gott empfangen hast? Die Korinther, das war schon ein Volk. Ja, sie waren Volk Gottes, sie gehörten zu der Versammlung Gottes. Die waren Gläubige. Und obwohl so viel Chaos unter ihnen war, obwohl sogar Böses war, sowohl moralisch Böses als auch lehrmäßig Böses. Moralisch Böses durch diesen, der in Hurerei gekommen ist, die nicht einmal in der Welt bekannt war, gepraktiziert wurde. Lehrmäßig Böses, in dem die Auferstehung geleugnet wurde und die Korinther kein Problem damit hatten. Obwohl Paulus ihnen deutlich machen musste, dass dadurch überhaupt keine Hoffnung für den Menschen da war. Trotzdem, obwohl so viel Verkehrtes da war, so viele chaotische Zustände, waren sie unglaublich stolz. Bilden sie sich etwas ein auf sich. Ist das nicht so ein Zeichen auch in unserer Zeit? Der Zustand des Volkes Gottes heute ist so traurig. Aber ich bin stolz. Ich bin stolz auf das, was ich getan habe. Ich bin vielleicht sogar stolz auf meine Demütigung. Ich bin vielleicht sogar stolz auf das, was ich tue, was ich für einen Einfluss habe, was ich noch an Arbeit tue, sei es im Internet oder außerhalb des Internets, sei es im evangelistischen (00:01:04) Bereich oder sei es im Bereich für Gläubige. Wir sind schon wer, ich bin schon jemand. Das ist unser Gedanke manchmal. Und so war das bei den Korinthern auch. Da war so vieles verkehrt. Aber auf das, was sie waren, auf das, was sie besaßen, und sie besaßen einiges. Nicht nur das Heil in Christus, das war ja reine Gnade, sondern sie hatten keine Gnadengabe, an der sie Mangel hatten. Das kann ja heute keiner sagen. Und trotzdem können wir uns auf so viel etwas einbilden. So wie die Korinther. Und da muss Paulus ihnen sagen, wie kommt ihr dazu, euch auf irgendetwas einzubilden? Wer unterscheidet dich? Warum bist du anders als dein Bruder? Warum bist du anders als Gläubige an anderen Orten? Denn was hast du, das du nicht empfangen hast? Was du nicht von Gott empfangen hast, meint er damit. Das ist doch alles nur Gnadengabe, Aufgaben, im guten Sinne Einfluss üben. Das ist doch nichts anderes als das, was Gott schenkt. Worauf du dir gar nichts einbilden kannst, weil das nichts ist, als was du empfangen hast. Du meinst, das wäre von dir? Der Herr (00:02:01) kann uns heute die Dinge wegnehmen, die er uns gestern gewährt hat. Nicht nur im äußeren Bereich, sondern auch im inneren, auch im geistlichen Bereich. Wenn du es aber auch empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen? Worauf können wir uns etwas einbilden? Eigentlich müssten wir im Staub liegen, angesichts dieser geringen Hinwendung zu dem Herrn, der geringen Weihe, wo wir so wenig ein Leben wirklich für ihn, mit ihm führen. Und dann bilden wir uns noch etwas ein. Lasst uns da demütiger werden. Lasst uns mehr ein Bewusstsein haben, dass das Geringe, was noch da ist, nichts als die Gnade des Herrn ist. Wir wollen uns diese Worte zu Herzen nehmen. Was hast du, das du nicht von Gott empfangen hast?
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