Am: Do, 11. Dezember 2025
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Einen guten Tag mit 1. Korinther 4 Vers 2.
Da schreibt der Apostel den Korinthern,
im Übrigen sucht man hier an den Verwaltern,
dass einer für treu befunden werde.
Der Apostel hatte den Korinthern deutlich gemacht,
dass sie sich nicht Spaltungen hingeben sollten,
dass sie nicht der eine sich hinter Paulus,
der andere hinter Apollos,
der Dritte hinter Petrus versammeln sollten.
Die Besondersgeistlichen, die meinten dann im Unterschied dazu,
sich hinter Christus zu versammeln, alles Böse.
Das Schlimmste ist mal zu meinen, Christus sei das Haupt einer Sekte.
Niemals kann das gut sein.
Nein, man sollte sich nicht der Menschen rühmen.
Alles, was Gott ihnen gegeben hatte, das war ihres,
war ihnen zugegeben, das war für sie.
Wie sollten sie den einen gegen den anderen ausspielen,
wo ihnen der Herr doch sowohl Paulus als auch Petrus gegeben hatte.
Sie waren im Besitz dessen.
Und so war es sinnlos,
sich hinter einzelnen Personen zu versammeln.
Und dann spricht er dafür, dass man stattdessen sozusagen
uns für Diener, Christi und Verwalter
der Geheimnisse Gottes halten sollte,
dass man ein Bewusstsein haben sollte (00:01:01)
und dass das unser Leben auch prägen sollte,
dass wir Diener Christi sind
und dass wir Verwalter der Geheimnisse Gottes sind.
Das heißt, dieser Geheimnisse,
die im Alten Testament nicht offenbart waren,
die aber Paulus durch den Heiligen Geist inspiriert,
den Gläubigen in der damaligen Zeit vorgestellt hat,
zum Beispiel über die Versammlung Gottes,
bestimmte Teile der Wahrheit,
die eben im Alten Testament nicht bekannt waren.
Und dann schreibt Paulus ihnen hier,
wenn nun sie einen Dienst für den Herrn getan haben,
wenn sie nun dem Herrn dienen durften,
dann war es wichtig, dass sie treu waren,
dass sie das, was sie taten, in Treue taten,
dass sie das nicht taten für sich,
dass sie das nicht nach eigenen Vorstellungen taten,
sondern in Treue,
in Übereinstimmung mit dem, was Gottes Wort sagt.
Jemand, der ein Verwalter ist,
der etwas verwaltet, was ihm selbst nicht gehört,
der wird ja nur diese Verwaltung anvertraut bekommen,
wenn man weiß, wenn er bekannt ist als jemand, der treu ist,
der das nicht für sich, nicht nach seinen eigenen Vorstellungen,
nicht die Hälfte für sich, die Hälfte für jemand anders tut, (00:02:03)
sondern der wirklich treu ist, der gehorsam ist.
Und das wollen wir uns fragen, sind wir so?
Sind wir wirklich solche Christen,
die das, was Gott uns anvertraut hat,
er hat uns sein Wort anvertraut, die das treu verwalten?
Er hat dir und mir, jedem Einzelnen von uns einen Dienst gegeben.
Schwestern natürlich nicht in der Öffentlichkeit
und auch nicht gegenüber Brüdern.
Aber sind wir solche, die das, was er uns anvertraut hat,
treu verwahren, die das treu verwalten,
die das benutzen, um ihn zu ehren
und dann auch in dem Dienst wirklich ihn zu verherrlichen?
Im Übrigen sucht man hier an den Verwaltern,
dass einer für treu befunden werde.
Das mag der Herr zu mir am heutigen Abend sagen.