Am: Mo, 1. Dezember 2025
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Einen guten Morgen mit Klagelieder 2 Vers 19.
Da lesen wir, schütte dein Herz aus wie Wasser vor dem Angesicht des Herrn.
Das Buch der Klagelieder ist ein prophetisches Buch.
Es ist ein Buch, das Jeremiah geschrieben hat.
Und das er geschrieben hat angesichts des traurigen Zustands von Jerusalem,
das eingenommen wurde und auch zerstört worden ist durch Nebukadnezar
und unter diesem babylonischen König und Herrscher Nebukadnezar.
Und diese Klage wird wiederholt werden von dem gläubigen Überrest in künftigen Tagen.
Auch sie werden ihr Herz ausschütten.
Sie werden trauern, sie werden weinen über den Zustand, den Jerusalem haben wird,
dadurch, dass es eingenommen werden wird von dem Assyrer, diesem König des Nordens,
der vielleicht Iran, Irak, Syrien, einen Teil der Türkei umfassen wird in der Zukunft
und in Israel einmarschieren wird, dann in den Süden weiter nach Ägypten gehen wird,
auch Ägypten belagern wird, zurückkommen wird,
eine zweite Belagerung in Jerusalem vornehmen wird.
Das wird furchtbar sein, das wird ein trauriger Zustand sein.
Aber auch wir in der heutigen Zeit können diesen Propheten anwenden. (00:01:02)
Natürlich mit aller Vorsicht.
Wir können das nicht einfach eins zu eins auf unsere Tage übertragen.
Aber dieses Wort, das Jeremia hier ausspricht, ist doch ein Wort für jemanden, der in Not ist,
der sieht, dass vielleicht etwas zertrümmert ist.
Vielleicht, wenn man diesen Blick hat auf die Versammlung, auf die Gemeinde Gottes heute.
Wie liegt sie geradezu eingenommen da?
Wie ist Weltförmigkeit zu sehen?
Wie ist zu sehen, dass der Feind zum Ziel gekommen ist und Geschwister gegeneinander aufgebracht hat?
Dass er vor allen Dingen die Grundsätze angegriffen hat.
Er kann die Grundsätze nicht zerstören, aber er kann unser Verständnis,
unsere Überzeugung von Grundsätzen zerstören.
Dass die örtliche Versammlung, das örtliche Zusammenkommen eben nicht unabhängig ist,
sondern dass es eine Einheit der Versammlung Gottes auf der Erde gibt und dass man das aufgibt.
Dass die Orte entscheiden, egal ob jemand an einem anderen Ort aufgenommen worden ist oder nicht,
dass man das selber entscheiden möchte.
Dass man sagt, wir nehmen von beiden Seiten auf oder wir nehmen von keiner Seite auf.
Wir führen mit beiden Seiten Gespräche oder wir führen mit keiner Seite Gespräche. (00:02:04)
Alles liegt in Trümmern.
Und dann kann man sein Herz ausschütten vor dem Herrn wie Wasser.
Wie Wasser ausschütten bedeutet, dass nichts zurückbleibt, dass man nichts zurückhält,
dass auch keine Kraft mehr da ist, dass man einfach die Dinge dem Herrn übergibt und auch bei dem Herrn lässt.
Und dass man sich wirklich vor das Angesicht des Herrn bewegt,
dass man vor dem Angesicht des Herrn dieses Gebet ausspricht.
Vielleicht erlebst du auch, dass in deiner Familie solche Zertrümmerungen sind,
dass Kinder einen bösen Weg gehen, dass Eltern einen bösen Weg gehen,
dass Geschwister einen verkehrten Weg gehen.
Und dann darfst du dein Herz ausschütten und darfst wissen, der Herr wird antworten.
Oder vielleicht siehst du das auch in deinem eigenen Leben, wie der Feind eingenommen hat.
Dann möchte ich dazu rufen, schütte dein Herz aus wie Wasser vor dem Angesicht des Herrn.
Du darfst wissen, dass er hört, dass er erhört.
Und dass er dir eine Antwort gibt, wenn du dich unter ihm wirklich demütigst,
wenn du wirklich ein Herz der Demütigung vor ihm hast.
Schütte dein Herz aus wie Wasser vor dem Angesicht des Herrn.