Am: Mi, 10. Dezember 2025
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Herzlich willkommen mit Römer 13 Vers 10, da lesen wir, die Liebe tut dem Nächsten nichts
Böses, so ist nur die Liebe die Summe des Gesetzes.
Wie wichtig es ist, dass wir als Gläubige durch Liebe geprägt sind.
Der Apostel Paulus hatte den Römern hier vorgestellt, dass sie sich der Obrigkeit unterordnen
sollen, dass sie den obrigkeitlichen Gewalten untertan sein sollten.
Jetzt zeigt er ihnen hier in Vers 8, ab Vers 8, dass die Liebe unser Leben prägen soll.
Wir sollen nicht hart sein, wir sollen auch nicht, auch in der Haltung der Obrigkeit gegenüber,
sollen wir nicht einfach nur mit der geballten Faust in der Tasche das tun, sondern in dem
Bewusstsein, dass Liebe unser prägendes Merkmal ist.
Gott ist Licht und Liebe und das soll beides auch uns prägen und ganz besonders jetzt
hier die Liebe.
Seid niemand irgendetwas schuldig, als nur einander zu lieben.
Dieses Bewusstsein, dass wir diese Schuld nie abtragen können, dass unser ganzes Leben
bis zum Ende praktischerweise in Verantwortung vor dem Herrn durch Liebe geprägt sein soll.
Ist das wirklich so?
Ist das mein Leben, dass ich durch Liebe geprägt sein soll? (00:01:03)
Und Paulus schließt diesen Gedanken, geht da nur ganz kurz darauf ein, damit ab, dass
er sagt, die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses.
Das heißt, wenn ich wirklich in Liebe handle, dann will ich demnächst ein Gutes tun, dann
will ich meinem Bruder, meiner Schwester, auch meinem Nachbarn, mit denen wir zu tun haben,
dann will ich Gutes erweisen, dann will ich sie segnen, dann möchte ich ihnen das tun,
was zu ihrer Auferbauung dient, was zu ihrem Nutzen ist, was sie weiterführt im Glauben.
Natürlich bedeutet das auch und schließt das auch damit ein, dass ich ihren einen
verkehrten Weg, einen bösen Weg nicht einfach gut heiße und dass ich nicht sage, ist alles
nicht so schlimm, dass du jetzt da persönlich oder auch im gemeinschaftlichen Glaubensleben
gegen Gottes Wort verstößt, dass du jetzt, sagen wir mal im Blick auf das gemeinsame Glaubensleben,
dass du Dinge nicht tust, die in Gottes Wort stehen, dass du einfach nur so alle dritte
Mal zu den Zusammenkünften kommst oder dass du gegen die Grundsätze des Zusammenkommens
verstößt, ist nicht so schlimm.
Nein, die Liebe tut demnächst nichts Böses und weist ihn darauf hin, wenn er auf einem (00:02:04)
verkehrten Weg ist, dass es nicht nach Gottes Gedanken ist, sondern dass er davon umkehren
soll.
Aber es geht auch ganz aktiv darum, dass ich meinem Bruder etwas Gutes erweise.
Ist das wirklich meine Haltung?
Da gibt es meinen Nächsten, wo ich sage, ach mit dem habe ich es nicht so, mit dem möchte
ich es nicht so.
Sind wir auch solchen, die uns vielleicht nicht so nahe stehen, solche, die Ihnen wirklich
Gutes erweisen, für sie beten zum Beispiel, auch aktiv das tun?
Das ist die Summe des Gesetzes, die Liebe.
Selbst die Mindestanforderung Gottes an den Menschen im Alten Testament, die hatte als
Summe die Liebe.
Ist das das, was auch unser Leben prägt?
Die Liebe tut demnächst nichts Böses.
So ist nur die Liebe die Summe des Gesetzes.