Am: Mi, 26. November 2025
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Herzlich willkommen mit 3. Johannes 11. Da lesen wir: Geliebter, ahme nicht das Böse nach,
sondern das Gute. Wer Gutes tut, ist aus Gott. Johannes der Alte hatte seinem geliebten Gaius
geschrieben und Gaius war in einer schwierigen Situation. Da war an diesem Ort ein Diotrephes,
jemand, der der Erste sein wollte. Jemand, der die anderen niedergemacht hat. Jemand,
der dominiert hat, der auch dominieren wollte, der keine Stimme neben sich akzeptieren wollte.
Leider ist das etwas, was auch wir heute kennen. Wie schnell ist Egoismus da? Wie schnell ist
Herrschsucht da? Auch in einem örtlichen Zusammenkommen, einer örtlichen Gemeinde,
einer örtlichen Versammlung. Und da müssen wir aufpassen, dass wir uns dadurch nicht anstecken
lassen. Einmal, dass wir einfach dann selber fleischlich reagieren. Zweitens, dass wir selber
eine solche Position einnehmen wollen. Vielleicht tun wir das sogar, dass wir nicht andere dominieren
wollen. Natürlich können wir sagen, das tun wir nicht, das wollen wir nicht. Wollen wir uns einmal
reflektieren lassen. Wollen wir selbst reflektieren, wie wirklich unsere Stellung an dem Ort ist. Ob (00:01:02)
wir nicht eine solch herrschende Position einnehmen. Das kann man nur wirklich mitbekommen,
wenn man demütig auch einmal andere fragt. Hoffentlich sind in unserer eigenen Familie
die Familienmitglieder so offen und ehrlich, dass sie das ausdrücken. Aber wenn ich natürlich eine
Herrschaft ausübe, dann ist das oft damit verbunden, dass andere Angst haben. Sind wir
dann solche, die wirklich ein feinfühliges Ohr haben? Das sind diese Diotrephesse oft leider
nicht. Das sind oft Narzissten, die wirklich nur sich selbst sehen und sich selbst durchsetzen
wollen. Und da ist die Gefahr, dass man sich anstecken lässt, auch dass man resigniert und
dass man eben das Böse nachahmt. Und deshalb sagt Johannes zu Gaius, Geliebter ahme, nicht das Böse
nach. Folge nicht einem solchen Weg. Auch wenn du meinst, dadurch vielleicht den Erfolg haben zu
können, das ist nicht gut. Vielleicht empfindest du, dass dein Vater so eine Stellung hat. Dann
mach das nicht gleich, sondern reflektiere das, was da passiert und sei anders. Ahme nicht das
Böse nach, sondern das Gute. Lass dich durch das Gute, was du in dem Herrn Jesus findest, was du in (00:02:05)
solchen, die dem Herrn Jesus nachfolgen, erkennen kannst und tu das. Ahme, nicht das Böse nach. Wir
alle haben die Neigung, weil wir das sündige Fleisch in uns haben, das Böse nachzuahmen. Wir
wollen das nicht tun. Denn wer Gutes tut, ist aus Gott. Wer Gutes tut, der zeigt, dass seine Quelle
in Gott ist, dass er aus Gott geboren ist, dass er wirklich auch das, was er tut, aus Gott schöpft.
Und das wollen wir doch. Das soll doch unser Antrieb sein. Das soll doch das sein, was uns
kennzeichnet. Wollen wir uns das neu zu Herzen nehmen? Geliebter ahme, nicht das Böse nach,
sondern das Gute. Wer Gutes tut, ist aus Gott.