Matthäus 5,44


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(00:00:00) Herzlich Willkommen mit Matthäus 5 Vers 44, da lesen wir aus der sogenannten Bergpredigt, dass der Herr Jesus sagt: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen". Der Herr Jesus war gekommen, um den Menschen Gott zu offenbaren und in der Bergpredigt zeigt er, in was für einer Weise Gott sein Reich, sein Königreich auf dieser Erde regiert haben möchte. Der Herr Jesus setzt dabei in dieser Bergpredigt voraus, dass es noch immer eine Zeit geben würde, wo er selbst verworfen wäre. Deshalb gibt es noch Feinde, deshalb gibt es noch solche, die gegen ihn vorgehen und selbst in einer solchen Zeit möchte er eben nicht, dass man die Feinde verflucht. Der Herr Jesus hat gesagt zu den Jüngern, ihr habt gehört, dass gesagt ist, du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Nun das war so eine Mischung aus dem, was das Gesetz sagte, du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst und aus dem, was die Rabbiner daraus dann gemacht haben und deinen Feind hassen. So hatte Gott nie gesprochen, obwohl Gott die Sünde hasst, obwohl Gott den Sünder so nicht annehmen kann, hatte er nie gesagt, man soll den Sünder, man soll den Feind hassen. (00:01:04) Aber die Rabbiner haben das daraus gemacht und der Herr Jesus zeigt jetzt, dass als Gott das Gesetz gegeben hat, er nicht nur wollte, dass man den Nächsten liebt, aber das Gesetz war die Mindestanforderung Gottes an den Menschen. Es war das, was Gott mindestens haben wollte, damit der Mensch nach 3. Mose 18 Vers 5 in die Lage versetzt würde, leben zu können und nicht unter das Gericht Gottes zu kommen. Aber selbst diese Mindestanforderung hat nicht ein Einziger erfüllen können. Nur Gott selbst, der in der Person des Herrn Jesus auf diese Erde gekommen ist, Gott der Sohn, kam, wurde Fleisch und lebte hier als vollkommener Mensch. Er, Christus, hat das Gesetz in jeder Einzelheit, in jedem einzelnen Punkt wunderbar erfüllt. Alle 614 oder 717 Gebote hat der Herr Jesus erfüllt und er hat das getan. Aber kein anderer war dazu in der Lage, nicht einmal die Mindestanforderung. Deshalb ist es ja auch so absurd, dass heute Christen wieder zu dem Gesetz zurückkehren. Und doch zeigt uns sowohl das Gesetz in den Mindestanforderungen als auch die Bergpredigt, (00:02:04) die jetzt zeigt, dass Gott eigentlich viel mehr wünschte von dem Menschen, was Gottes Gedanken sind. Seine Gedanken sind eben nicht, dass man den Feind hasst, sondern liebt eure Feinde, betet für die, die euch verfolgen. Und genau das gilt auch uns heute. Auch wir haben diese Aufgabe, die Feinde, und wir haben Menschen, die uns feindlich gesonnen sind, vielleicht Nachbarn, vielleicht Arbeitskollegen, vielleicht sogar in der eigenen Familie. Wir sollen sie lieben, wir sollen für sie beten, wir sollen sie segnen, wir sollen ihnen Gutes erweisen. Bist du dazu bereit? Gott hat dir ein neues Leben gegeben, wenn du an den Herrn Jesus glaubst und du kannst das jetzt tun. Und ich wünsche dir, dass du hier den Worten des Herrn Jesus folgst, nicht als ein Gesetz, sondern weil das neue Leben genauso handeln möchte, wie der Herr Jesus das getan hat. Wollen wir uns das neu mitnehmen? Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.
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