Römer 8,28


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(00:00:00) Gottes Gnade mit Römer 8 Vers 28, da sagt der Apostel, wir wissen, dass denen, die Gott leben, alle Dinge zum Guten mitwirken. Das ist eine Aussage. Gott hat in diesem Kapitel deutlich gemacht, dass es keine Verdammnis gibt für diejenigen, die in Christus sind. Alle, die sich bekehrt haben, die Christus als ihren Retter angenommen haben, sind in Christus. Das heißt, wenn Gott auf Christus sieht, sieht er uns, wenn er auf uns sieht, sieht er Christus. Wir sind untrennbar mit ihm verbunden, wir sind in ihm und damit sind wir auch sicher in ihm. Das heißt aber nicht, dass wir auf dieser Erde nicht noch leiden müssten und das erleben wir. Das sehen wir alle. Es gibt letztlich keinen Menschen, der nicht leiden müsste. Viele Christen, viele Erlöste leiden um des Glaubens willen. Wir leben ja in der Hinsicht immer noch in einem Schlaraffenland, wenn ich das so ausdrücken darf, in Deutschland, wo man zwar belächelt wird, wo man verspottet wird, wo man vielleicht auch gewisse Nachteile hat, wenn man zum Glauben steht, aber wo wir nicht wirklich bis aufs Blut gefordert sind. Das ist in vielen, vielen Ländern dieser Erde ganz, ganz anders. (00:01:01) Aber trotzdem werden auch wir verworfen, will man auch uns nicht, will man diese Fundamentalisten, will man nicht akzeptieren, will man nicht haben. Aber leiden tun wir alle im Blick auf die körperlichen Niedergänge, die wir erleben. Es gibt keinen Menschen, der nicht ein paar Jahre alt ist, der nicht mit Krankheit zu tun hat, der nicht mit Verfall zu tun hat und dadurch leiden wir und das kann uns manchmal ein Mürbe machen. Und deshalb ist es so wichtig, diesen Satz von Paulus zu verinnerlichen und als persönliche Überzeugung zu sagen, wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken. Da gibt es keinen Lebensumstand in unserem Leben, der nicht etwas Gutes in unserem Leben bewirkt. Der mitwirkt daran, dass wir dem Herrn Jesus näher kommen. Der mitwirkt daran, dass wir mehr in Gemeinschaft mit ihm leben. Der mitwirkt daran, dass wir uns mehr auf ihn stützen. Wir können durch Umstände Mürbe werden. Wir können durch Umstände sogar Gott in Frage stellen und das will Gott nicht und das ist auch nicht richtig, das ist auch nicht gerecht, denn Gott ist ein liebender Gott, (00:02:01) der alles für uns getan hat. Später heißt es hier in Vers 31, oder Vers 32, der doch nicht mal seinen eigenen Sohn verschont hat, der den für uns gegeben hat. Wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Alle Dinge wirken zu unserem Guten mit. Wollen wir das neu ins Herz fassen? Wollen wir das neu aus Überzeugung sagen? Nicht nur vom grünen Tisch heraus, sondern wirklich aus Überzeugung. Mögen die Umstände sein, wie sie sind, alle Dinge wirken zum Guten mit und daran wollen wir festhalten. So wollen wir im Vertrauen mit dem Herrn weitergehen und sagen, wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken.
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