Am: So, 21. September 2025
Zephanja ist der Prophet, der 12 Mal den Tag des Herrn erwähnt. Aber er spricht auch von Christus in seinem damaligen Leben auf der Erde wie von seiner zukünftigen Herrlichkeit.
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(00:00:00)
Der Prophet Stephania ist ein Gerichtsprophet, der vor allen Dingen von dem Tag des Herrn,
von dem Gerichtstag berichtet, den er zwölf Mal nennt, Tag des Herrn oder jener Tag.
Das Böse in Judah, in dem Südreich, hatte so überhand genommen, dass Stephania das Gericht
über dieses Südreich ankündigen muss.
Aber wie bei allen Propheten, wie der Herr Jesus das gesagt hat, finden wir ein wunderbares
Leuchten auch der messianischen Herrlichkeit des Herrn Jesus und wir sehen uns zwei Stellen
dazu an.
In Stephania 3 heißt es in Vers 5, der Herr ist gerecht in ihrer Mitte, er tut kein Unrecht,
morgen für morgen stellt er sein Recht ans Licht, ohne zu fehlen, aber der Ungerechte
kennt keine Scham.
Ja, da haben wir den einen vor uns, diesen einen Christus, an den wir ganz besonders
an dem ersten Tag der Woche denken und denken wollen, der sein Leben hingegeben hat für
uns, die wir Verlorene waren, der inmitten des ungerechten Volkes gelebt hat, der der (00:01:04)
Einsame war und da war er wirklich in ihrer Mitte, einsam und gerecht.
Da heißt es, der Herr ist gerecht in ihrer Mitte, ein Volk von Ungerechten, ein Volk,
das so viel Ungerechtigkeit getan hat, wo die Führer sich in Ungerechtigkeit erwiesen
haben, die Pharisäer, die Sadduzeer, die Schriftgelehrten, die hohen Priester, allein
schon, dass es mehrere hohe Priester gab, das ist ja schon vollkommen im Widerspruch
zu Gottes Wort gewesen, Ungerechtigkeit, aber war der eine Gerechte gerecht, in dem Sinn,
dass er jedem das gegeben hat, was ihm zustand, Gott seinem Vater, war er von Herzen untergeordnet.
War er nicht selbst Gott, ist er nicht selbst Gott, doch, er kann bestimmen, er konnte die
zwölf Jünger rufen, welche irgend er wollte, Markus 3, das heißt, er hatte das Recht zu
rufen und zu berufen, er ist Gott selbst und doch, weil er als Mensch hier auf dieser Erde
von Gott gesandt, in Unterordnung Gott gegenüber gelebt hat, war er derjenige, der Gott das
gegeben hat, was ihm zustand, er hatte seine Jünger berufen und hat sich Zeit genommen (00:02:04)
für sie, er hat ihnen das gegeben, stand ihnen das zu, das kann man nicht einmal sagen,
er hat ihnen trotzdem das gegeben, was er ihnen zugestehen wollte, den Menschen, den
Obrigkeiten, er hat sich nicht gegen die Obrigkeiten gestellt, er hat Pilatus gegenüber gesagt,
dass er Macht hat, Autorität von oben und der hat sich der Jesus untergeordnet, selbst
wenn dieser Mann diese Autorität in völliger Ungerechtigkeit ausgeübt hat, das macht uns
so vorsichtig, dass wir nicht heute rebellisch sind, wenn wir sehen, dass die Obrigkeiten
wirklich nicht nach Gottes Gedanken handeln, sprechen, urteilen, dass wir dann gegen sie
aufstehen, der Herr Jesus hat das nicht getan, er hat sich untergeordnet, wenn es jemanden
gegeben hat, der wirklich das Recht hatte zu verurteilen, zu beurteilen und dann auch
nicht danach zu handeln, dann war er es und trotzdem hat er sich untergeordnet, wirklich
ein Herr gerecht in ihrer Mitte, der Herr, das ist Yahweh, das ist Gott selbst und trotzdem
in Gerechtigkeit gelebt, Gerechtigkeit heißt aber auch in Übereinstimmung mit der Offenbarung (00:03:05)
Gottes zu leben und er ist die Offenbarung Gottes und er hat in Übereinstimmung mit der
vollen Offenbarung Gottes, die er selbst ist, er ist das Licht, er ist das Leben, er ist die
Wahrheit, er ist diese Offenbarung und er hat in voller Übereinstimmung damit sein Leben geführt,
nicht nach dem Gesetz die Mindestanforderung Gottes erfüllend, sondern er hat weit mehr getan,
das Gesetz hat er auch erfüllt, aber er hat weit, weit mehr getan und hat Gott in jeder
Hinsicht verherrlicht, der Herr ist gerecht in ihrer Mitte, er tut kein Unrecht, nicht ein einziges
Unrecht hat er Jesus begangen, nein, er ist in Vollkommenheit seinen Weg gegangen, er hat Gott
in jeder Hinsicht verherrlicht, er hat eben nicht irgendetwas getan, wo Gott hätte Anstoß dran
nehmen können, Judas Iskariot, dieser böse Mensch, dieser Verräter, drei Jahre lang war er bei dem
Herrn Jesus, hat er irgendetwas bei dem Herrn Jesus finden können, wo er hätte anklagen können,
wo er mit dem Finger hätte drauf zeigen können, überhaupt nichts, er tut kein Unrecht, morgen für (00:04:03)
morgen stellt er sein Recht, Gottes Recht ans Licht, wunderbar, dass er die Gerechtigkeit Gottes
nicht nur sichtbar gemacht hat, sondern verteidigt hat, sie ans Licht gestellt hat, gezeigt hat,
dass Gott wirklich Licht und Liebe ist, dass Gott gerecht ist, er stellt sein Recht ans Licht,
hat sichtbar gemacht, das Wesen Gottes, da war jemand, der wirklich gezeigt hat, wer Gott ist,
auch wir sollen heute Lichter sein, Lichter in dem Herrn, zeigen wir etwas von dem, was der
Jesus in Vollkommenheit hier offenbart hat, er stellt sein Recht ans Licht, ohne zu fehlen,
auch ohne irgendeinen Hauch von Schatten auf Gott und auf die Offenbarung Gottes zu legen,
aber der Ungerechte kennt keine Scham, ja wie haben dieser Führer Israels in Ungerechtigkeit,
sind sie gegen den Jesus vorgegangen, haben ihn verhöhnt, verspottet, in Gewalttat behandelt,
brutal behandelt, ohne Scham, Judas Iskariot, dieser Ungerechte, schamlos hat er den Herrn
Jesus mit einem Kuss der Liebe, hat er ihn verraten, hat ihn schmählich verraten, (00:05:04)
hat ihn überliefert, in was für einer furchtbaren Art und Weise finden wir,
dass dieser Ungerechten gehandelt haben und dann denke ich noch an Stefania 3,
da lesen wir in Vers 17, der Herr, dein Gott ist in deiner Mitte ein rettender Held,
er freut sich über dich mit Wunder, er schweigt in seiner Liebe, verlockt über dich mit Jubel,
ja das ist jetzt eine Szene, die uns an die Endzeit bringt, die auch für uns noch zukünftig
ist, wir werden dann im Himmel sein, wenn der Jesus hier auf diese Erde kommt, werden wir mit
ihm kommen und dann wird er inmitten seines Volkes, er der Herr, der damals in Demut,
in Sanftmut, in Unterordnung gekommen ist, er wird dann als ihr Gott in ihrer Mitte sein,
dann wird er in Macht und Herrlichkeit sein, ein rettender Held, der rettende Held war er damals
schon, bloß dass man ihn nicht erkannt hat, dass man nicht erkennen wollte als dieser rettende
Held, dann wird er sichtbar sein auch in Macht und in Kraft als dieser rettende Held, der sie aus
der Gefangenschaft des Antichristen, aus der Gefangenschaft des römischen Herrschers, aus (00:06:05)
der Belagerung des Assyrers herausführen wird und sie dann in die Ruhe, in den Frieden, in die Freude
des tausendjährigen Friedensreiches einführen wird. Er freut sich über dich mit Wonne. Was wird
das für eine Freude sein, dass aus seinem Volk, für das er gestorben ist, dass es dann einen
Überrest geben wird, der sich zu Gott wenden wird, der sich bekehren wird, der Buße tun wird und dann
freut er sich mit Wonne, mit größter Wonne, er schweigt in seiner Liebe. Ja, wir dürfen sagen,
er ruht in dieser wunderbaren Liebe, dass sein Herz zur Ruhe gekommen ist, dass dieser Überrest doch
noch, dass sein Volk doch noch ihn angenommen hat und bereit war, Buße zu tun, die Sündenschuld des
Volkes zu bekennen und dann mit ihm in diese wunderbare Freude, in diesen wunderbaren Frieden,
in diese wunderbare Ruhe einzugehen. Er verlockt über dich mit Jubel. Was für ein Jubel, was für (00:07:01)
eine Herrlichkeit wird das für den Herrn Jesus sein, dass aus seinem Volk eben doch dieser Überrest
entstehen wird, der ihn aufnehmen wird, der vor ihm niederfallen wird, der ihm die Ehre geben wird,
ihm, der auf dieser Erde von diesem Volk damals so verhasst gewesen ist, so verachtet worden ist,
so verworfen worden ist, der heute in dieser christlichen Zeit nicht anders behandelt wird.
Wenn der Jesus heute wiederkommen würde in Demut, man würde mit ihm genau dasselbe noch einmal
machen, aber dann werden sie ihn annehmen, dann werden sie dieses Werk, das er am Kreuz vollbracht
hat, werden sie diese Rettung, werden sie annehmen und werden dann von ihm auch in Macht und
Herrlichkeit gerettet werden. Wunderbar, dass in diesem Gerichtspropheten Stephania auch eine
solche wunderbare Herrlichkeit, eine solche Schönheit hervorstrahlt und wir dürfen heute
schon vor ihm niederfallen. Wir dürfen ihn heute schon annehmen, wir dürfen ihn heute schon als
rettenden Held erkennen. Nicht, dass er uns in Macht und Herrlichkeit heute begegnet. Er hat
Macht und er hat Herrlichkeit, aber hier gibt er uns die Kraft durchzuhalten, um an seiner Seite,
der Seite des Verworfenen zu stehen, bis er dann inmitten seines Volkes mit uns an seiner Seite, (00:08:05)
uns die wir ihn umringen, ihn immer in der Mitte haben werden, ihn den Mittelpunkt, um uns dann
eben auch diese Herrlichkeit zu schenken, mit ihm zu schenken, daran Anteil zu haben.
Ihm allein gehört die Ehre, ihm allein die Herrlichkeit.