Am: Do, 28. August 2025
Immer wieder beschäftigt den Menschen und auch uns Christen, ob es eine Grenze gibt bei dem, was der Mensch tun kann, was er schafft. Zum Beispiel: Wird er irgendwann in die Lage versetzt, Leben zu bewirken?
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Immer wieder wird der Versuch unternommen, Leben herzustellen.
Jetzt auch in der synthetischen Biologie ist man wieder einen Schritt weitergekommen,
dass künstliches Erbgut zur Realität wird.
In einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung las ich,
wie Forscher davon träumten, Leben im Labor herzustellen.
Jetzt hat wohl ein Amerikaner, Jeff Bogue,
lebensfähige Hefezellen mit künstlich hergestellten Chromosomen erschaffen.
Und so geht man eben in der Wissenschaft immer weiter
und versucht eben auf irgendeine Art und Weise Leben zu bewirken.
Hefe ist dabei anscheinend im Moment auch ein Mittel der Wahl
als der König der Biotechnologie, wie das bezeichnet wird.
Und man versucht jetzt auf diese Art und Weise künstlich Leben zu bewirken.
Dass das immer noch nicht zeigt, wie Leben entstanden ist,
das dürfte jedem klar sein.
Denn das ist ja nicht mit Zufällen, die man arbeitet,
sondern man macht Versuche, man experimentiert, (00:01:02)
indem man gezielt Dinge verändert, gezielt Dinge einsetzt.
Aber natürlich macht das irgendwie hellhörig,
wenn es darum geht, dass der Mensch Leben herstellen möchte.
Und wir fragen uns als Christen, wie weit kann das noch gehen?
Ist das tatsächlich möglich, Leben zu bewirken, Leben herzustellen?
Wir denken an Stellen, die die Drangsalzzeit betreffen in Offenbarung.
In Offenbarung 13 lesen wir in Vers 15 über den Antichristen,
das ist das zweite Tier, diesen falschen Propheten.
Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres,
das heißt des ersten Tieres, der römische Kaiser,
der auf einem Bild vor oder in dem Tempel dargestellt wird.
Und dieser Antichrist ist in der Lage, dem Bild des Tieres Odem zu geben,
damit das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte,
dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.
Und bei Odem, das ist ja der gleiche Ausdruck wie Geist. (00:02:02)
Das ist das, was Gott dem Menschen, auch den Tieren übrigens, eingehaucht hat.
Oden, Lebensodem.
Bei den Menschen ist das eine unsterbliche Seele,
bei den Tieren ist das eine sterbliche Seele,
aber trotzdem Odem, das ist Leben.
Zwar nicht mit einer unsterblichen Seele,
also die Frage, die uns immer mal wieder gestellt wird,
werden wir die Tiere im Himmel haben, wiedersehen, natürlich nicht.
Sie haben ein irdisches Leben, ein vergängliches Leben,
ein Leben, was mit dem Tod auch tatsächlich zu Ende ist.
Und doch ist es Leben, ist es Lebensfähigkeit.
Und die Frage ist, wie weit können Menschen kommen?
Der Antichrist ist ein Mensch, ein Mensch inspiriert von dem Teufel.
Kann er Leben geben?
Die Kraft Satans im Zerstören.
Aber das ist nicht das Einzige.
Wenn man die Schrift durchschaut, dann gibt es durchaus auch Dinge,
die positiv, nicht im Sinne von moralisch positiv,
aber dass der Teufel doch eben,
zum Beispiel bei den Wundern in Ägypten, (00:03:01)
auch Dinge hervorgebracht hat, hervorgeholt hat.
Nicht, dass wir sagen könnten, dass Satan Leben erschaffen kann,
aber es ist doch irgendwie etwas Lebendiges,
was da hervorgebracht wird unter Gottes Zulassung, unter Gottes Hand.
Wie weit kann der Mensch gehen?
Wir können fest davon ausgehen,
dass er keinen Menschen erzeugen kann.
Das hier in dem Tempel, das Bild des Tieres,
ist ja offensichtlich eine Kopie, wie so ein Roboter,
der aber anscheinend menschenähnliche Züge hat,
Charakterzüge hat, sodass man den Eindruck hat,
das ist wie ein Mensch, der sich bewegt,
wie ein Mensch, der redet.
Das muss mehr sein als nur ein klassischer Roboter.
Aber wie ist das mit dem Leben?
Das ist eben die Frage, die sich stellt.
Und dann kommen wir auf das zurück,
was Gottes Wort und nur Gottes Wort kann uns dazu Hilfestellung geben, sagt.
Wir lesen in Johannes 1 beispielsweise,
dass von dem Herrn Jesus gesagt wird, (00:04:01)
Johannes 1 Vers 4, in ihm war Leben.
Das heißt, es gibt eine Person, Christus, den ewigen Sohn Gottes,
in dem Leben ist.
Gott natürlich auch.
Gott ist Leben, Gott ist der lebendige Gott.
Aber in Christus ist das auf dieser Erde sichtbar geworden.
Nicht nur sichtbar, sondern in ihm ist Leben.
Das heißt, dass Christus der Inbegriff
von dieser Lebenskraft ist.
In ihm ist Leben.
Wir haben uns in Christus auch Leben, ewiges Leben geschenkt, neues Leben.
Aber dieses Leben liegt nicht in uns.
Das ist uns verliehen worden, das ist uns geschenkt worden.
Wir haben nicht diese Lebenskraft, diese Lebensquelle.
Die ist eben allein in Christus.
Und in der Verbindung wird dann auch sofort hinzugefügt,
drittens, also erstens ist die Frage,
wie weit kann Satan gehen?
Zweitens ist, allein in Christus ist das Leben.
Dieses Leben ist auch das Licht der Menschen. (00:05:01)
In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen.
Das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Hieran sehen wir, dass der Herr Jesus nicht nur das Leben besitzt,
sondern dass dieses Leben auch moralische Auswirkungen hat,
Menschen in das Licht Gottes stellt.
Nicht allein das.
Wir lesen in Kapitel 11, Johannes 11,
dass der Herr Jesus sagt von sich,
ich bin die Auferstehung und das Leben.
Das heißt, er ist auch derjenige, der Leben gibt.
Nämlich auf der Grundlage des Todes.
Ich bin die Auferstehung, nämlich aus den Toten.
Und aus dieser Auferstehung gibt es Leben,
was Christus, was Gott Menschen gibt.
Mehr noch als das, in Johannes 14 lesen wir in Vers 6,
dass der Jesus von sich sagt,
ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Er ist auch der Weg zu dem Leben.
Er ist die Wahrheit über das Leben und er ist das Leben in sich selbst.
Er weist dem Menschen den Weg zu diesem Leben, (00:06:01)
zu diesem wahren Leben,
das ein Leben ist in Gemeinschaft mit Gott, dem Vater.
Man kann sogar noch weiter gehen,
wenn wir an Matthäus 16 denken.
Da lesen wir, dass im Blick auf den Herrn Jesus gesagt wird,
das war die Offenbarung, die Gott Petrus gemacht hat,
du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
Das heißt, der Herr Jesus ist auch die Quelle des Lebens.
Das beinhaltet unter anderem auch,
dass der Herr Jesus in der Lage ist, Leben zu geben,
Leben zu nehmen, Leben zu erhalten.
Das finden wir in weiteren Stellen.
Wir sehen zum Beispiel in Johannes 6 in Vers 33,
dass der Jesus von sich sagt,
denn das Brot Gottes ist der, der aus dem Himmel herabkommt
und der Welt das Leben gibt.
Er ist der Geber des Lebens.
Er hat also nicht nur Leben in sich selbst,
er ist nicht nur die Quelle,
sondern er ist bereit, auch Menschen Leben zu geben (00:07:01)
und das hat er getan in seinem Kommen,
natürlich in Verbindung mit dem Tod und der Auferstehung.
Er gibt das Leben, aber er kann auch Leben nehmen.
Hiob hat das gesagt, wir lesen das in Hiob 1 in Vers 21.
Da hat er gesagt, der Herr hat gegeben und der Herr hat genommen.
Der Name des Herrn sei gepriesen.
Da waren Kinder von Hiob, auch Knechte,
die waren durch verschiedene Umstände, die der Teufel bewirkt hat,
unter der Zulassung Gottes waren gestorben.
Und da sagt er, der Herr hat gegeben, Leben gegeben, der Herr hat genommen.
Der Herr hat auch diese Macht, diese Autorität,
Leben wiederzunehmen.
Bei all dem wollen wir nicht übersehen,
was das Leben des Lebens ist. 1. Timotheus 4 Vers 10.
Wir hoffen auf einen lebendigen Gott,
der ein Erhalter aller Menschen ist,
besonders der Gläubigen.
Gott möchte Leben erhalten.
Er möchte jedem Menschen nicht nur Leben geben,
sondern auch Leben erhalten. (00:08:02)
Das physische Leben auf der Erde ist von Gott und er möchte das erhalten.
Nun, weil wir Sünder sind, Römer 5 Vers 12,
der Herr Jesus ist der Erhalter des Lebens.
Er möchte, dass wir dieses Leben geschenkt bekommen,
auch in Auferstehung.
Dafür ist er gekommen, dafür ist er am Kreuz von Golgatha gestorben.
Seine Liebe geht so weit, dass er bereit war zu sterben,
damit andere Leben erhalten bekommen oder neues Leben bekommen.
Das gilt auch jedem Ungläubigen.
Heute ist noch die Gelegenheit, Jesus als Retter anzunehmen,
ihm seine Sünden zu bekennen,
ihn in seinem Werk auf Golgatha als das einzige Rettungsmittel anzuerkennen,
damit Leben wirklich bestehend bleiben darf.
Das ist natürlich nicht das irdische Leben,
das einfach fortgesetzt wird,
sondern das neue, das ewige Leben, das Auferstehungsleben für uns.
Aber das zeigt, dass er, Christus, ein Erhalter ist des Lebens.
Er möchte, dass Menschen Leben haben
und Leben bewahrt, geschenkt bekommen.
Dafür ist er gekommen. (00:09:02)
Aber das ganze Leben liegt in ihm.
Was auch immer der Mensch versucht, an Leben herzustellen,
letzten Endes kann er das nicht.
Auch das, was in Offenbarung 13 ist,
ist nicht Leben in seinem tiefen, wahren, eigentlichen Sinn.
Es ist die Imitation und es kann Menschen verleiten,
zu glauben, dass Menschen wirklich Leben bewirken könnten, Leben geben könnten.
In Wirklichkeit ist das nicht der Fall.
Der Einzige, der Leben geben kann, ist Gott, ist Christus,
der Sohn Gottes ist, der Sohn des lebendigen Gottes, der ewige Sohn Gottes.
Daran wollen wir festhalten.
Wir wissen nicht, wie weit das mit der Imitation des Lebens noch geht,
wie weit da noch auch in Experimenten,
ob mit Hefen oder mit Pilzen oder mit sonst was,
weitergearbeitet wird.
Aber am Ende des Tages, wahres Leben kann nur einer geben, Gott.
Kann nur einer geben, Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
Daran wollen wir festhalten und wollen uns auch nicht irritieren lassen
durch das, was wir immer wieder sehen.