Am: So, 7. September 2025
Auch der Prophet Nahum, der als Thema das Gericht über Ninive hat, spricht von dem Herrn. Er ist der Rächer seines Volkes, aber er spricht interessanterweise auch über einen nichtswürdigen Ratgeber. Sofort denken wir an Judas Iskariot ...
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(00:00:00)
In dem Buch Nahum finden wir das Gericht über Nineveh, über diese Hauptstadt Assyriens, mitgeteilt.
Und man fragt sich, wo finden wir hier etwas über den Herrn Jesus?
Und man ist erstaunt, wir finden etwas.
Da ist auf der einen Seite in Vers 2 die Rede davon, ein eifernder und rächender Gott ist der Herr,
ein Rächer ist der Herr und voll von Grimm.
Der Herr übt Rache an seinen Widersachern und trägt seinen Feinden nach.
Der Herr ist langsam zum Zorn und groß an Kraft.
Sieben Eigenschaften Gottes.
Und wenn wir wissen, dass der Herr Jesus derjenige ist, der das Wort ist, das ewige Wort,
das heißt die Offenbarung Gottes, dann wissen wir, dass er dieser eifernde und rächende Gott sein wird.
Er ist Gott. Er ist Gott gepräsen in Ewigkeit.
Er ist der Starke, er ist der Mächtige.
Er ist derjenige, der das Gericht ausüben wird über alle diese Feinde Israels,
ganz besonders über diese Feinde um sie herum und ganz besonders über den Assyrer.
Der Herr Jesus wird kommen und mit dem Hauch seines Mundes wird er diesen furchtbaren Feind,
diesen Assyrer überwinden.
Und er wird offenbaren, dass er ein Rächer ist, (00:01:01)
dass er die Schmach, die sie über Israel gebracht haben,
diese zwei Belagerungen furchtbarer Natur, dass er sie rächen wird an ihm,
weil er in dieser Bosheit, in diesem Hass gegen das Volk Gottes aufgetreten ist.
Das ist er im Alten Testament und das wird er auch in der Zeit tun,
wenn dann die Drangsalzzeit ist, wenn wir längst im Himmel sein werden
und wenn er in dieser Weise tätig wird.
Aber dann heißt es hochinteressant in Vers 11, Kapitel 1,
Von dir, das heißt Ninive, ist ausgegangen der böses Ersand gegen den Herrn,
ein nichtswürdiger Ratgeber.
Woran lässt uns das denken? An Absalom.
Wir finden in 2. Mose 15 Vers 12,
Und Absalom ließ Ahitophel, den Giloniter, den Ratgeber Davids,
aus seiner Stadt aus Gilo kommen,
während er die Opfer schlachtete, und die Verschwörung wurde stark,
und das Volk bei Absalom wurde immer zahlreicher.
Ahitophel war ein Giloniter, das war jemand, der von außerhalb dazu kam, (00:02:04)
das war jemand, der nicht ursprünglich zu dem Volk Israel gehörte.
Und was sagt prophetisch der Herr Jesus im Psalm 41, Versen 9 und 10,
wir finden das ja zitiert dann auch in Johannes, Kapitel 13,
Eine Belialssache ist über ihn gegossen,
und weil er nun da liegt, wird er nicht wieder aufstehen.
Sogar der Mann meines Friedens, auf den ich vertraute,
der mein Brot aß, hat die Ferse gegen mich aufgehoben.
Der mein Brot aß, und der kam offensichtlich von dir, von Ninive,
der kam von außerhalb des Volkes Israel.
Ich frage mich, ob das ein Hinweis ist auf Judas Iscariot,
das ist ein Hinweis auf Judas Iscariot,
das ist geschichtlich natürlich auf Ahitophel,
ob in der Zukunft wieder jemand von außerhalb,
ob der Antichrist womöglich jemand ist,
der gar nicht eigentlich zu dem Volk Israel gehört, so wie Herodes,
das war, und ob bei Judas Iscariot womöglich auch eine Rolle spielt, (00:03:06)
dass er gar nicht eigentlich Jude war,
sondern dass auch er von außerhalb da gewesen ist,
das könnte ein Hinweis darauf sein.
Jedenfalls denken wir an Judas Iscariot,
der wahrscheinlich Iscariot, Mann von Keriot,
das wäre jedenfalls der Einzige, der nicht aus Galiläa gekommen ist,
in dieser Hinsicht von außerhalb.
Aber womöglich war Judas Iscariot sogar jemand,
der auch ähnlich wie Herodes oder wie Ahitophel
von außerhalb des Volkes gekommen ist.
Das können wir jedenfalls an dieser Bemerkung anlehnen.
Dann wäre das auch jemand gewesen,
der Herr Jesus in seiner Gnade, in seiner Barmherzigkeit,
obwohl er gar nicht zu dem eigentlichen Volk oder ursprünglich
zu dem eigentlichen Volk gehörte,
in seine Jüngerschaft aufgenommen hat.
Und dann hat dieser Mann in Bosheit, in Hass,
als Ratgeber, als nichtswürdiger Ratgeber (00:04:03)
ist er aufgestanden gegen den Herrn Jesus,
um sich gegen den Herrn Jesus zu stellen.
Also bemerkenswert, dass wir hier in diesem kleinen Propheten,
wo es eigentlich um das Gericht über Ninive geht,
eine solche Vorhersage finden.
Und dann denken wir natürlich an Kapitel 2 Vers 1.
Siehe auf den Bergen die Füße dessen,
der gute Botschaft bringt, der Frieden verkündigt.
Das finden wir auch in dem Propheten Jesaja erwähnt,
diese Versfolge.
Aber hier nehmen wir sie aus Nahum.
Da ist der eine, das ist Christus,
der auf den Bergen, der von oben kam,
der der Erhabene ist,
der gute Botschaft bringt und Frieden verkündigt.
Er konnte das tun, weil er selbst der Friede ist,
wie wir das in dem Propheten Michael finden.
Weil er derjenige ist, der in sich selbst den Frieden verbirgt.
Warum?
Weil er den Frieden durch das Kreuz,
durch das Blut seines Kreuzes überhaupt erst geschaffen hat.
Friede konnte nicht in sich selbst, (00:05:02)
es konnte nicht automatisch,
es konnte nicht auf Kosten der Sünde bewirkt werden.
Aber in dem Kreuz von Golgatha
haben sich diese Dinge miteinander verbunden.
Wie das die Söhne Koras im Psalm 85 sagen,
Güte und Wahrheit sind sich begegnet, Vers 11.
Gerechtigkeit und Frieden haben sich geküsst.
In Gott ist das natürlich alles in wunderbarer,
in göttlicher Weise vorhanden.
Aber um es uns Menschen bringen zu können,
die wir Sünder waren, war das Kreuz nötig.
Erst am Kreuz von Golgatha konnten Gerechtigkeit
und Frieden miteinander verbunden werden,
Güte und Wahrheit.
Weil dort die gerechte Strafe für unsere Sünden
auf den Herrn Jesus gelegt wurde.
Und dadurch dieser Friede, diese Güte, diese Gnade,
diese Liebe dann auch uns begegnen konnte.
Und da ist der eine, der diese gute Botschaft bringt,
der in sich selbst der Träger dieser guten Botschaft ist,
weil er diesen Frieden bewirkt hat,
weil er diese Gnade verkündigen lässt.
Wir wissen aus Lukas 12 Vers 50,
dass der Jesus beengt war, bis diese Taufe vollbracht war. (00:06:03)
Das ist der Tod des Herrn Jesus.
Warum beengt?
Weil er bis zu diesem Augenblick die gute Botschaft
nur dem Volk Israel bringen konnte.
Jetzt aber auf der Grundlage des vollbrachten Werkes
kann er diese gute Botschaft auch allen Menschen bringen.
Kann diese gute Botschaft eben nicht nur seinem Volk,
zu dem er ursprünglich gekommen war, verkündigen lassen,
sondern das ist eine gute Botschaft,
die sich an alle Menschen richtet.
Und so ist er derjenige, der in uns,
die wir seine Zeugen sind und sein sollen,
diese Botschaft verankert, damit wir an Christi stattbitten.
Lasst euch versöhnen mit Gott.
Lasst uns mehr auch in diesem Sinn tätig sein.
Aber lasst uns auf den Herrn Jesus sehen.
Er ist der Erhabene.
Er ist der eifernde und rächende Gott.
Das wird er einmal den Ungläubigen gegenüber sein.
Und deshalb verkündigen wir diese gute Botschaft.
Wir denken daran, dass er, als er hier auf dieser Erde war,
der Verworfene war, der sogar hingenommen hat,
dass es einen nichtswürdigen Ratgeber gegeben hat,
der offensichtlich von, wie Nahum das hier schildert, (00:07:04)
von außerhalb kam, aber dass er zugleich derjenige ist,
der jetzt diese wunderbare, diese herrliche,
diese schöne Botschaft verkündigen lässt.
Wir haben sie in unseren Herzen angenommen.
Und deshalb fallen wir vor dem Herrn Jesus nieder,
beten ihn an für das, was er getan hat,
beten Gott, unseren Vater, in Christus an,
weil er ihn gegeben hat, weil Gott ihn nicht verschont hat,
sondern ihn für uns alle da hingegeben hat.
Wir schauen auf den Herrn Jesus.
Wir sehen seine Herrlichkeit,
seine Herrlichkeit in der Erniedrigung,
seine Herrlichkeit in der Erhöhung.
Und wir wollen ihm die Ehre geben, der er wert und würdig ist.