Am: Di, 11. November 2025
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(00:00:00)
Herzlich willkommen mit Epheser 4 Vers 32. Da lesen wir:
"Seid zueinander gütig, mitleidig, einander vergebend, wie auch Gott in
Christus euch vergeben hat".
In dem Epheserbrief schildert der Apostel Paulus die himmlische Stellung
des Gläubigen persönlich und auch von uns gemeinschaftlich, der Versammlung
Gottes, der Gemeinde Gottes.
Und weil wir
in Christus mitsitzen in den himmlischen Örtern,
ist auch die Ermahnung,
ich sage der Anspruch Gottes an unser Leben,
gerade im Epheserbrief, ein besonders hoher.
Wir sollen in den irdischen Beziehungen, wir sollen in den irdischen
Lebensumständen
diese himmlische Luft, diese himmlische Atmosphäre widerspiegeln.
Und da ist die Frage, ob wir das tun.
Und deshalb auch das, was Paulus hier sagt,
dass er diesen Maßstab gibt, wie auch Gott in Christus.
Das heißt, er zeigt uns, wenn ihr in diese Höhe gebracht worden sind,
wenn Gott euch nicht nur die Sünden vergeben hat, sondern euch auferweckt hat,
wenn er euch neues Leben gegeben hat, wenn er euch in diese Auferstehungswelt
gestellt hat,
wenn er euch sogar hat mitsitzen lassen in Christus, in den himmlischen (00:01:03)
Örtern,
dann soll das auch in euren irdischen Beziehungen sichtbar werden. Und deshalb
seid zueinander gütig.
Wir können zueinander hart sein, wir können
boshaft sein, wir können
neidisch sein, wir können dem anderen wehtun wollen.
Aber wir sollen gütig sein.
Wir sollen in Güte, so wie wir diese Güte Gottes erlebt haben, sollen wir sie
anderen geben, nicht
wie Gott uns gegenüber, der uns weit
erhaben, der weit erhaben ist über uns,
sondern als solche, die Mitbrüder, Mitgeschwister sind.
Wir sollen mitleidig sein, wir sollen bereit sein, mitzuleiden.
Wir sollen an den Umständen unserer Geschwister bewusst Anteil nehmen.
Wir sollen einander vergeben.
Wir sollen von Herzen zudecken.
Natürlich bedarf es einer gerechten Grundlage, das ist überhaupt keine Frage,
aber sind wir wirklich solche, die von Herzen vergeben,
die das, was jemand bekannt hat, dann auch zudecken
und möglichst in dem kleinsten Bereich halten, also nicht irgendwie groß
darüber reden, sondern wirklich zudecken.
Sind wir dazu bereit, einander vergeben? (00:02:01)
Und jetzt kommt es, wie auch Gott in Christus euch vergeben hat.
Wie hat Gott uns denn in Christus vergeben?
Er ist zu uns gekommen, da haben wir noch nicht ein Wort ausgesprochen
von Sündenbekenntnis.
Da hat er seinen Sohn gesandt, damit wir uns bekehren.
Er hat sich an uns gewendet, an unser Herzen und Gewissen, damit wir uns bekehren.
Und so hat er uns vergeben in einer Haltung, dass er von sich aus auf uns zugekommen ist,
von sich aus Mensch geworden ist, um uns die Möglichkeit zu geben,
diese Vergebung auch dann in Anspruch zu nehmen.
Und wie lassen wir uns oft bitten, wenn einer,
ja, vielleicht nicht in dem tiefsten Maß bekennt, aber wenn einer ein Bekenntnis ausspricht,
dann sagen wir, das ist uns nicht genug, das muss noch mehr und noch mehr sein.
Sind wir wirklich so vergebend, wie Gott uns in Christus vergeben hat?
Lasst uns das wirklich zu Herzen nehmen.
Seid zueinander gütig, mitleidig einander vergebend, wie auch Gott in Christus euch vergeben hat.