Am: Do, 6. November 2025
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(00:00:00)
Gottes Gnade mit Jakobus 5 Vers 16. Da lesen wir, das inbrünstige Gebet eines Gerechten
vermag viel. Was für ein wunderbares Zusagen Gottes für unser Leben, dass wenn ein Gerechter
betet, wenn er inbrünstig betet, wenn er ernstlich betet, Gott ein wunderbares Ergebnis
verspricht. Ja, es ist das Gebet eines Gerechten. Wer ist ein Gerechter? Gerechte sind solche,
die auf der Grundlage des Werkes des Herrn Jesus gerecht erklärt werden, die gerechtfertigt
worden sind aus Glauben, die dadurch, dass sie das Werk des Herrn Jesus angenommen haben
und sich damit bekannt haben als solche, die wertlos sind, die Sünder waren, die verloren
waren, die keine Anrechte haben, die dadurch den Herrn Jesus als Retter angenommen haben,
die ihm ihr Leben übergeben haben, die ihm ihre Sünden bekannt haben, die gesagt haben,
ich kann mich nicht retten, ich brauche dich als Retter. Die werden gerechtfertigt, die
erklärt Gott zu Gerechten, in denen sieht er nicht eine Sünde mehr. Aber Jakobus spricht (00:01:04)
immer praktisch. Das inbrünstige Gebet eines Gerechten, das ist jemand, der in gerechter
Weise lebt. Dann wird ja das Beispiel von Elia angeführt, der ein Mensch von gleichen
Empfindungen war wie wir. Und Elia hat gerecht gelebt praktisch, ja, der hat auch nicht fehlerlos
gelebt. Im Gegenteil, das finden wir ja sehr deutlich in 1. Mose und 1. Königin 19. Aber
er war doch praktischerweise gerecht. Und Vers 17 zeigt ja, dass er ernstlich betete,
dass es nicht regnen möge und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate.
Das war Gericht. Wir werden nicht aufgefordert für Gericht zu beten. Im Gegenteil, wir werden
aufgefordert zu beten, damit Menschen sich bekehren, damit Gläubige ein Leben führen
zur Ehre Gottes. Wir wollen das Gute erbitten für die Menschen und auch für die Gläubigen.
Und eben besonders, dass Menschen sich bekehren. Aber was für eine Zusage, dass das inbrünstige,
das flehendliche Gebet eines Gerechten viel vermag, dass Gott ein wunderbares Ergebnis (00:02:02)
verspricht, dass gewissermaßen eine große Kraft in dem Gebet eines Gerechten liegt.
Wir brauchen nicht für äußere Wunder zu beten. Das ist nicht die Zeit dafür. Wir
dürfen für unsere Kranken bitten, obwohl das auch nicht dem Charakter nach die Zeit
ist, dass Gott Wunder tut im Blick auf unsere Kranken. Das Wunder ist, dass sie in einer
Krankheit wirklich an dem Herrn festhalten. Und wenn er das will, wird er sie gesund machen.
Darüber dürfen wir uns freuen. Und natürlich dürfen wir auch dafür beten. Aber das ist
nicht in erster Linie hier gemeint. Aber kennen wir dieses Gebet? Und kennen wir das Gebet
eines Gerechten? Leben wir wirklich gerecht? Ja, es ist eine wunderbare Zusage. Das inbrünstige
Gebet eines Gerechten vermag viel.