Das steinerne Dokument aus Dan

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Ein spektakulärer Fund

1993 machte der israelische Archäologe Avraham Biran in der antiken Stadt Dan im nördlichen Israel einen sensationellen Fund. Etwa einen Kilometer vom Kibbuz Dan in Obergaliläa entfernt entdeckte er einen Basaltstein, der nahezu 2900 Jahre alt und Träger einer bedeutsamen Inschrift ist.1 1994 wurden dann zwei weitere Stücke gefunden. Untersuchungen ergaben, dass die beiden Stücke zusammenpassten und wohl zu der Inschrift gehören, die 1993 bereits entdeckt worden war. 2 Bei dem gefundenen Fragment handelt es sich um die weltberühmte Tel Dan Stele.

Darin festgehalten ist in 13 eingeritzten Zeilen der Sieg eines Königs über Israel und Juda. Die Inschrift wird dem syrischen König Hasael zugeschrieben. Das Erstaunliche: Der Siegestext erwähnt in Zeile neun in altaramäischer Schrift das „Haus David“.

Die Kritik

In der Vergangenheit wurde die Existenz des Hauses Davids immer wieder angezweifelt und von Bibelkritikern infrage gestellt. Manche, darunter auch Theologen, hielten die Geschichte Davids und seiner Nachkommen – dafür steht das Haus David – für einen Mythos. Das steinerne Dokument aus Dan liefert jedoch einen ersten außerbiblischen Beleg für die Richtigkeit der Aussage der Existenz einer davidischen Dynastie, von der die Bibel an vielen Stellen spricht: „Und der HERR wird die Zelte Judas zuerst retten, damit die Pracht des Hauses David und die Pracht der Bewohner von Jerusalem sich nicht über Juda erhebe“ (Sach 12,7; vgl. 1. Kön 12,19.20.26; 13,2; 2. Chr 8,11 etc.).

Die Bibel hat Recht

Die Entdeckung macht einmal mehr deutlich: Die Bibel ist glaubwürdig und authentisch (vgl. Joh 17,17). Ihre historischen Aussagen sind fehlerfrei und irrtumslos. Autor dieses einzigartigen Buches ist Gott, der nicht lügen kann (Tit 1,2).

Niemand muss sich durch vermeintlich bibelkritische Aussagen verführen lassen. Eine Reihe von Funden belegen immer wieder: Die Bibel hat Recht! Wenn sie auch nicht bestätigt werden muss, so sind die Funde doch für solche eine Hilfe, die Zweifel an der Fehlerlosigkeit dieses göttlichen Wortes haben und nach Bestätigungen suchen, um den Schriften vollkommenes Vertrauen zu schenken.

Fußnoten

  • 1 Die Inschrift wird in das 9. oder 8. Jahrhundert vor Christus datiert.
  • 2 Herausgeber der Inschrift nannten das zuerst gefundene Stück Fragment A und die beiden anderen zusammengefügten Stücke Fragment B.
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