Am: Mi, 29. Oktober 2025
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(00:00:00)
Gottes Gnade mit 1. Johannes 1 Vers 9. Da lesen wir, wenn wir unsere Sünden bekennen,
so ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt.
Was für ein Vers, der uns Sicherheit gibt, ein Vers, der Heilsgewissheit gibt, ein Vers,
der Heilsicherheit bietet und das brauchen wir.
Es gibt ja keinen Menschen, ich meine Gläubigen, der sagen könnte, ich habe damit nie etwas
zu tun, das wird mich nie treffen.
Dann stehst du schon vor der Tür, dann steht diese Frage, diese Unsicherheit schon vor
der Tür.
Wir brauchen keine Unsicherheit zu haben, wir können Sicherheit haben auf der Grundlage
des Wortes Gottes, dass wenn wir uns bekehrt haben, wir für den Himmel gerettet sind und
dass uns nichts aus der Hand Gottes, aus der Hand des Vaters, aus der Hand des Herrn Jesus
rauben kann.
Das ist absolut sicher, aber es gibt bei jedem Zeiten, wo man unsicher wird, vielleicht
durch eine Krankheit oder im Alter, durch bestimmte Erschütterungen im Leben, wer wollte
sagen, mir kann das nicht passieren, ich sage schon, dann steht diese Frage schon kurz vor
der Tür.
Aber wir dürfen uns eben verlassen auf Gottes Wort.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, das hast du doch getan, du hast doch dem Herrn Jesus,
du hast doch Gott deine Sünden bekannt, du hast doch den Herrn Jesus als Retter angenommen, (00:01:04)
dann sagt er, dann kannst du Sicherheit haben, so ist Gott treu und gerecht.
Gott wäre nicht treu und gerecht, wenn er uns die Sünden nicht vergeben hätte.
Das ist er seinem Sohn schuldig, der Herr Jesus, der hat am Kreuz von Golgatha so schwer leiden
müssen, dass Gott ungerecht wäre, wenn er denjenigen, der im Glauben zu dem Herrn Jesus
kommt, abweisen würde, wenn er sagt, das reicht nicht, du musst auch noch etwas tun,
was könnten wir überhaupt tun?
Nein, unsere Sicherheit liegt allein in dem Herrn Jesus und das ist sicher, Gott ist treu
und Gott ist gerecht, Gott ist treu seinem eigenen Sohn gegenüber, Gott ist treu seinem
Wort gegenüber und er ist gerecht, das heißt, er handelt in Übereinstimmung mit seinem
eigenen Wesen, dass er uns die Sünden vergibt.
Sind das nur die Sünden, die ich bekannt habe, das wäre ja armselig, dann wäre wirklich
Unsicherheit da.
Nein, der Apostel fügt hinzu und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit, von jeder Ungerechtigkeit,
die in unserem Leben irgendwie auftreten könnte, davon sind wir gereinigt. (00:02:02)
Der Apostel macht damit deutlich, da gibt es überhaupt keine Unsicherheit, es geht
nicht nur um die Sünden, die du bekannt hast, es geht nicht nur um die Sünden, die dir
noch im Gedächtnis sind.
Wie viele Sünden kennen wir überhaupt nicht, weil wir so leichtfertig, so gleichgültig
leben.
Das wäre ja ein Elend, da würde kein Mensch bekehrt sein, da würde Christus allein in
der Herrlichkeit sein.
Aber wir wissen, da sind viele andere.
Warum?
Weil wir gereinigt sind von aller Ungerechtigkeit.
Wer sich vor Gott als Sünder erkannt hat, der ist gereinigt von aller Ungerechtigkeit.
Wollen wir uns das neu sagen, wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht,
dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.