Am: Fr, 17. Oktober 2025
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Herzlich willkommen mit 1. Petrus 5 Vers 5. Da schreibt der Apostel Petrus, Gott widersteht
den Hochmütigen, den Demütigen, aber gibt er Gnade. Das ist ein ganz wichtiger Bibelfers.
Wir finden kaum etwas, gegen das Gott stärker vorgeht, dass Gott mehr ein Gräuel ist als
der Hochmut. Der Hochmut des Menschen. Denken wir daran, dass das die erste Sünde überhaupt
war und ich meine nicht von Adam und Eva, sondern ich meine von Satan. Der Apostel Paulus
warnt uns in 1. Timotheus 3 in den Fallstrick des Teufels zu kommen, der sich eben erhoben
hat, der nicht zufrieden war mit dem Platz, auf dem er war und sich über alles heben
wollte. Hochmütig. Das war er. Und in diesen Fallstrick kommen auch wir so leicht, dass
wir uns besser fühlen, dass wir meinen, wir hätten mehr verdient, dass wir besser wären
als andere, dass wir geistlicher wären als andere, dass wir entschiedener wären als
andere, dass wir einsichtiger wären als andere. Gott widersteht den Hochmütigen. Auf andere
herabzuschauen ist ein ganz großes Übel. Das kann man auch gemeinschaftlich tun. Man (00:01:04)
kann sich gemeinschaftlich geistlicher fühlen als andere. Wir sind die bessere Gemeinde.
Wir sind die gläubigere Gemeinde. Wir sind die entschiedenere Gemeinde. Wir sind überhaupt
keine Gemeinde. Es gibt nur eine Gemeinde Gottes. Das sind alle Erlösten auf der Erde.
Und wenn wir zusammenkommen auf der Basis von Gottes Wort, wenn wir uns in dem Namen
des Herrn Jesus versammeln, dann werden wir umso mehr, würden wir erkennen, was in unserem
Herzen ist, wie schwach wir sind, wie fehlerhaft wir sind, wie versagend wir sind. Da gibt
es überhaupt keinen Grund, irgendwie hochmütig zu sein. Gott widersteht den Hochmütigen.
Ist mir das bewusst, dass Gott mir persönlich widersteht, wenn ich irgendwie eine Wurzel
des Hochmuts habe? Wenn man das mal sieht in dem Wort Gottes, auch im Alten Testament,
wo Gott Gläubigen auch entgegengetreten ist, nicht nur Ungläubigen in ihrem Hochmut, sondern
auch Gläubigen, also nicht nur einem Nebukadnezar, von dem wir jedenfalls zu diesem Zeitpunkt
noch nicht sagen können, dass er ein Gläubiger war, in Daniel 4. Wie hat Gott ihn gedemütigt? (00:02:01)
Und das zeigt, wie Gott in Bezug auf diesen Hochmut steht. Den Demütigen aber gibt er
Gnade, wenn wir uns beugen, wenn wir uns unterordnen. Da geht es nicht darum, irgendwie etwas Besonderes,
Demütigendes zu tun, eine Demütigungsversammlung einzurufen oder dergleichen. Das kann alles
äußerlich sein. Nein, es kommt auf mein Herz an. Es kommt auf meine Gesinnung an.
Es kommt darauf an, was wirklich in meinem Leben ist. Das mögen andere missverstehen,
das mögen andere gar nicht erkennen. Aber Gott sieht in mein Herz. Er sieht, ob wirkliche
Demut vorhanden ist. Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.