Am: Mo, 27. Oktober 2025
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Einen guten Tag mit 2. Chronika 20 Vers 12, da lesen wir, in uns ist keine Kraft und wir
wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet.
Josaphat, ein treuer König, war in einer schwierigen Lage.
Ja, Josaphat hat auch versagt, wie wir alle versagen, und doch ist und bleibt Josaphat
ein echtes Vorbild in seinem Vertrauen und in weiten Teilen seines Lebens in der Gemeinschaft
mit seinem Gott.
Er kannte viel weniger von Gott als wir, aber die Treue von ihm ist oft viel, viel größer
als unser Treuer, oder nicht?
Und da kamen wieder mal Feinde, Moab, die Kinder Ammon und andere, die sich gegen ihn
versammelten, eine große Menge, gegen die Israel keine Chance gehabt hätte.
Und da ruft er zu Gott, da verlässt er sich nicht auf die eigene Weisheit, da geht er
nicht zu irgendwelchen anderen Menschen, Völkern, um eine Koalition zu bilden, sondern er vertraut
auf seinen Gott.
Und er sagt zu seinem Gott, unser Gott, willst du sie nicht richten?
Das waren Ungläube, das waren Feinde Gottes, willst du sie nicht richten? (00:01:01)
Denn in uns ist keine Kraft vor dieser großen Menge, die gegen uns kommt, und wir wissen
nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet.
In uns ist keine Kraft.
Wir finden in Gottes Wort in zweierlei Hinsicht dieses Thema der Kraft.
Einerseits, wie Josaphat das mit Recht hier sagt, in uns ist keine Kraft, wir haben keine
Kraft, wir besitzen in uns keine Kraft.
Andererseits wollen wir nicht übersehen, dass Gott zu Gideon sagt, geh hin in dieser
deiner Kraft.
Das ist kein Widerspruch dazu, sondern das ist einfach eine andere Perspektive.
Gott gibt uns die Kraft.
Wir sollen uns immer bewusst sein, wir selbst schaffen das nicht.
Äußerlich haben wir Feinde, haben wir mit Feinden zu tun, wir haben auch mit inneren
Nöten zu tun.
In uns ist keine Kraft, wir selber können dagegen nicht bestehen, wir können das nicht
überwinden.
Und doch haben wir Kraft, weil Gott uns diese Kraft gibt.
Und wenn wir in dieser Kraft gehen, und das tut Josaphat dann auch, er braucht da gar nicht
sehr groß einzugreifen, weil Gott letztlich die Rettung schenkt, steht und sieht die Rettung
des Herrn.
Aber dafür muss man auch bereit sein.
Das ist gewaltige Kraft, auf den Herrn zu warten, das ist gewaltige Kraft, den Herrn (00:02:03)
wirken zu lassen.
Das ist gewaltige Kraft, das zu tun, was wir tun können, und das nicht zu tun, was nur
Gott tun kann.
In uns ist keine Kraft.
Was meinst du?
Klar, wenn jetzt der Feind übermächtig ist, dann ist man sich bewusst, ich habe keine
Kraft.
Aber vertrauen wir wirklich auf den Herrn?
Wir wissen nicht, was wir tun sollen.
Ich habe das nicht in meiner Weisheit, ich habe zwar schon viel getan, habe auch schon
viel Lebenserfahrung, kannst du vielleicht sagen, aber ich weiß nicht, wie ich gegen
diesen Feind bestehen soll.
Unsere Augen sind auf dich gerichtet, auf dich sind unsere Augen gerichtet.
Ist das wahr?
Warten wir wirklich auf den Herrn?
Schauen wir auf ihn?
Wollen wir Josaphat neu zum Vorbild nehmen?
In uns ist keine Kraft, und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind
unsere Augen gerichtet.