Am: Do, 18. September 2025
Fliegen ist ein Phänomen - kunstvolles Fliegen erst recht. Und beeindruckend ist es, wenn man sieht, wie Vögel mit wenig Energie in hohen Höhen fliegen. Effizient, ökonomisch, phänomenal. Gottes Weisheit wird dadurch sichtbar.
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Vor einiger Zeit las ich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Artikel über die
Kunstfertigkeit von Vögeln.
Wir wissen ja, dass der Vogelflug bei weitem noch nicht durch und durch erforscht worden
ist.
Es ist schon phänomenal, dass bestimmte Dinge stattfinden, ohne dass wir sie wirklich genau
erklären können.
Zum Beispiel sind Spatzen aufgrund einer speziell konstruierten Lunge, haben die Fähigkeit,
in Höhen von 6.000 Metern zu fliegen, was ein Mensch und ein Säugetier ohne weiteres
gar nicht tun könnte, ohne in Atemnot zu geraten, aber die Sperrlinge sind dazu in
der Lage.
Warum?
Wir wissen es nicht genau.
Wir wissen auch nicht genau, was für Methoden Vögel nutzen, eben um in einer solchen Höhe
zu fliegen und auch auf Beutejagd zu gehen, um einerseits also energiesparend zu fliegen,
andererseits aber in der Lage zu sein, wendige Manöver vorzulegen, um Beute zu erlangen. (00:01:03)
Wir denken an Bibelfersen wie Psalm 92, wo es heißt in den Versen 5 bis 7,
Denn du, Herr, hast mich erfreut durch dein Tun, über die Werke deiner Hände will ich
jubeln.
Können wir nicht jubeln?
Können wir uns nicht freuen?
Können wir Gott nicht anbeten angesichts der Tatsache, wie er allein solche Vögel
gemacht hat?
Wenn er solche Vögel gemacht hat, die eben nicht wie wir als Menschen einen Geist besitzen,
wie viel vorzüglicher sind wir als Menschen?
Wie groß, heißt es weiter in Vers 6, wie groß sind deine Werke, Herr, sehr tief sind
deine Gedanken.
Ein unvernünftiger Mensch erkennt es nicht und ein Thor versteht das nicht.
Ja, genau das erleben wir.
Die Thoren, die schreiben alle diese wunderbaren Kunstfertigkeiten der Evolution zu und dadurch
bin ich überhaupt auf diesen Artikel aufmerksam geworden, obwohl in dem Artikel selbst überhaupt
nichts, jedenfalls, soweit ich das jetzt in Erinnerung habe, davon gesprochen wird, ist
die Hauptüberschrift neben gefiederter Kunstflieger, dass das ein Teil der Evolution ist, als ob (00:02:03)
diese wunderbare Herrlichkeit, diese Fähigkeit, mit der Tiere in der Lage sind, eben in großen
Höhen sehr energiesparend zu fliegen, das wird dann der Evolution zugerechnet.
Stattdessen man erkennt, das ist ein System, das so komplex ist, wie man ein Navigationsgerät
hat, hier auf der Erde ja natürlich auch nicht, dass das von selbst entsteht, sondern
es ist konstruiert, wie das interessanterweise dann auch in dem Artikel heißt, und die Autoren
merken gar nicht, wie sie sich hier letztlich widersprechen, konstruieren, das tut nicht
der Zufall, sondern das sind Autoren, das sind Schöpfer, jetzt im weitesten Sinn, die
eben eine solche Konstruktion durchführen.
Das war also die Frage, wie diese Vögel in dünner Luft, eben dünnerer Luft, als sie
bei uns ist, in der Lage sind, obwohl ihre Flügel deutlich weniger Auftrieb haben, als
hier in den tieferen Lagen, trotzdem zu fliegen und energiesparend zu fliegen.
Und erstaunlicherweise hat man festgestellt, dass sich bei diesen Vögeln an dem Flügelschlag (00:03:06)
letztendlich gar nichts tut, sondern das ist die gleiche Art, die gleiche Schnelligkeit,
das gleiche Ausmaß von Flügelschlag, obwohl es eben bei der großen Höhe einen geringeren
Auftrieb gibt und man vermutet, dass der geringere Luftwiderstand dazu führt, dass eben diese
Vögel bei gleichem Flügelschlag und gleicher Frequenz eben einfach weitermachen. Und das
ist eben ein Instinkt, den Gott in diese Tiere hineingelegt hat, dass sie einfach so weitermachen.
Hier haben das jetzt Autoren um Jonathan Rader und Tyson I. Hedrick herausgefunden,
die an der University of North Carolina in Chapel Hill sich mit dem Truthahngeier ganz
besonders beschäftigt haben und durch einige Versuche das genau herausgefunden haben. Sie (00:04:01)
haben darüber berichtet in dem Journal of Experimental Biology, nämlich, dass Geier,
die relativ hoch fliegen, durchschnittlich einen Meter pro Sekunde schneller waren als
die Artgenossen, die eben weit tiefer geflogen sind und das bei gleichem Flügelschlag. Und
das Ergebnis ist eben, dass auch wenn es eben diesen geringeren Auftrieb gibt, sie trotzdem
flotter unterwegs waren, eben dadurch, dass es einen geringeren Luftwiderstand gibt. Auch
da gibt es in der Erforschung nur Mutmaßungen bisher. So vermuten die Autoren, dass die
Geier eben von diesem Luftwiderstand, der geringer ist, profitieren. Genau können sie
das auch nicht sagen, aber das ist das, was aus ihrer Sicht das Wahrscheinlichste ist.
Sie haben dann auch festgestellt, wie auf der einen Seite eben ein vergleichsweise energiesparendes
Fliegen dort möglich ist, aber andererseits, sie würden sagen durch die Evolution, so (00:05:02)
drücken sie das hier nicht aus, wir dürfen sagen, durch Gottes Schöpferherrlichkeit,
diese Vögel in der Lage sind, eben wenn es um Beute geht, durch einen kippenden Schwanz,
der abrupt sich verändert, dann auch in der Lage sind, wendige Manöver vorzunehmen. Also
Gott hat wirklich in diese Tiere eine Fähigkeit hineingelegt, auf der einen Seite sehr hoch
zu fliegen und auf der anderen Seite dann sich doch zu verändern in der Stellung des
Vogelgefieders, dieses kippenden Schwanzes zum Beispiel, um in der Lage zu sein, Tiere
dann auch zu fangen, wo man eben nicht energiesparend fliegen kann, sondern wo man sich natürlich
dann auf das Beutetier einlassen muss. Und wir denken daran, dass für uns als Menschen,
sollen wir sagen für uns als Gläubige, natürlich Gott in viel höherem Maß besorgt ist. Wie
heißt es in Matthäus 6 Vers 26 in der sogenannten Bergpredigt? Seht hin auf die Vögel des Himmels,
dass sie nicht säen, noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater (00:06:02)
ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel vorzüglicher als sie? Ja, das ist doch großartig. Diese
Tiere, die legen sich nicht einen großen Schatz, eine große Scheune, wie wir Menschen
das tun können, weil wir einen Verstand dazu haben und das deshalb auch tun sollten. Ja,
das ist ja genau das, dass wir voraussehend arbeiten sollen. Das hat Gott uns gegeben
als eine Fähigkeit. Gott hat uns den Verstand gegeben. Deshalb sammeln wir, wenn wir sammeln
können und genießen wir, wenn wir eben dann eben nicht mehr sammeln können. Deshalb
sollen wir Vorsorge treffen. Das ist nicht Unglaube, wenn ein Mensch Vorsorge trifft
für seine Kinder, für seine Familie, sondern das ist das Nutzen der Fähigkeit, die Gott
ihm gegeben hat. Das wird dadurch deutlich durch einen solchen Vers. Also niemand sollte
denken, Glaube ist, nicht vorzusorgen und dann daran zu glauben, dass andere dann für
einen sorgen, sondern Glaube ist, die Fähigkeit zu benutzen, die Gott einem gegeben hat, um
Vorsorge zu treffen, um dann, wenn man eben nicht mehr arbeiten kann, zum Beispiel im
Alter, dann auch etwas zu haben, wovon man ernährt wird und dann nicht zu sagen, ja, (00:07:03)
ich bin ja ein Gläubiger, der im Werk des Herrn ist und dann werden die anderen schon
für mich sorgen. Nein, wir sollen selber Vorsorge treffen. Das heißt nicht, dass wir
reich werden wollen sollen, im Gegenteil. Der Reichtum, besser gesagt, dass wir reich
werden wollen, ist eine große Gefahr. Aber Gott hat uns den Verstand gegeben, eben Vorsorge
zu treffen. Und das sollten wir auch tun. Wir denken auch an Verse, wie Matthäus 10,
Vers 29, wo wir lesen, dass der Jesus die Jünger belehrt. Werden nicht zwei Sperlinge,
also die Spatzen, für einen Cent verkauft? Und doch fällt nicht einer von ihnen auf
die Erde ohne euren Vater. An euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt.
Fürchtet euch nun nicht, ihr seid vorzüglicher als viele Sperlinge. Ja, diese Spatzen, von
denen wir eingangs gesehen haben, dass sie in großen Höhen fliegen können und wir
sind erstaunt über diese speziell konstruierte Lunge. Das sind Tiere, die einen Cent nur
kosten. Und Gott hat doch für sie gesorgt. Gott hat sich doch um sie gekümmert, hat (00:08:02)
doch das konstruiert, als ein wunderbarer, weiser Baumeister, Architekt, als ein Schöpfer,
wie er sich um diese Tiere gekümmert hat. Wir sind viel vorzüglicher. Warum haben wir
immer so viel Angst? Warum misstrauen wir Gott? Haben wir nicht erlebt, dass er uns
so konstruiert hat, wie wir sind? Dass wir, obwohl es uns schlecht geht, selbst wenn wir
nicht schlafen können, dass wir trotzdem in der Lage sind, den nächsten Tag zu bestehen?
Da ist ein Gott über uns. Es ist so erstaunlich, dass wir so ein Misstrauen gegen Gott haben
können, dass wir nicht mehr in der Lage meinen zu sein, im Vertrauen aufzuschauen zu Gott.
Dabei hat er uns noch jeden Tag getragen, selbst wenn es uns nicht gut ging, selbst wenn wir
keine Kraft hatten, selbst wenn wir nicht mehr schlafen konnten, selbst wenn wir voller
Sorgen waren. War er nicht trotzdem da? Hat er uns nicht trotzdem hindurchgetragen? Warum
können wir heute noch atmen? Warum können wir heute noch die Augen aufschlagen? Weil
er uns so konstruiert hat, dass wir selbst von Dingen, wo wir sagen würden, im Vorhinein
und vielleicht auch im Rückblick, das ist unmöglich zu tragen. Und doch haben wir sie
tragen können, weil er uns bewahrt hat. So wollen wir neu mit Mut, wollen mit Vertrauen (00:09:02)
gehen. Wenn er solche Vögel in dieser Weise, diese Truthahngeier konstruiert hat, dass
sie dazu in der Lage sind, das zu tun, was sie nötig haben, um eben überleben zu können.
Du hast auch überlebt und mehr als das. Du hast einen Vater im Himmel, der dich liebt.
Du hast einen Vater, der seinen Sohn für dich gegeben hat. Wird er uns mit ihm nicht
auch alles schenken?