Am: So, 24. Mai 2026
In gleichnishaften Worten spricht der Herr Jesus jetzt von der Endzeit vor seinem Kommen. In Israel wird sich manches ändern. Aber traurig ist die Haltung vieler Menschen, von denen Christus spricht: Für sie gibt es nichts als ihr Leben. So werden sie wie ein Dieb vom Kommen des Herrn im Gericht überrascht werden. Dann ist es zu spät ...
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Der Herr Jesus hatte in der prophetischen Rede, die sich in den Versen 1 bis 44 nur um das Volk Israel dreht und die eben zukünftig sind,
das ist alles für uns in der zukünftigen Zeit, auch wenn die allerersten Verse durchaus schon eine gewisse Parallele in der damaligen Zeit bis zur Zerstörung Jerusalems hatten,
es ist doch letztlich zukünftig, der Herr Jesus hatte davon gesprochen, dass er wiederkommen würde.
Dass das in einer furchtbaren oder am Ende einer furchtbaren Gerichtszeit sein würde, der einer großen Drangsal, wie sie vorher und nachher nie wieder gewesen ist und noch gewesen war
und dass sein Erscheinen sichtbar sein würde.
Und jetzt gibt es ab Vers 32 bis Vers 44, dann auch später in der sogenannten christlichen Zeit, gibt es gleichnishafte Reden.
Der Herr Jesus spricht hier von dem Feigenbaum.
Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis.
Wenn sein Zweig schon weich wird und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.
Ebenso auch ihr, wenn ihr dies alles seht, so erkennt, dass es nahe an der Tür ist. (00:01:04)
Jesus zeigt also, dass es zwei Phasen gibt und aus dem Propheten Hesekiel Kapitel 36 und 37 wissen wir, dass es zwei Phasen gibt.
Es gibt ein äußeres Zusammenführen des Volkes und dann gibt es ein Handeln Gottes, der aus diesem Äußeren dann auch eine innere Veränderung bewirken wird,
dass es nämlich einen Überrest gibt, der den Herrn Jesus im Glauben erwarten wird.
Das ist großartig, dass es auch in diesem Volk wieder einmal wirklich Glauben geben wird.
Und von diesen zwei Phasen spricht der Herr auch hier.
Gewisse Vorläufer dieser ersten Phase sehen wir heute schon, wo es etliche Juden gibt, die in das Land zurückgehen.
Aber dass es wirklich zu einem Volk werden wird, dass da Juder und Benjamin jetzt nicht einfach als solche in das Land gehen,
sondern dass sie ein Volk bilden, nicht ein Land, sondern ein Volk bilden, das ist erst in der Zukunft.
Und der Jesus sagt das hier voraus und dadurch können sie erkennen, da passiert etwas. (00:02:01)
Und dann gibt es eben auch noch den Sommer, wo dann eben nicht nur ein Volk entsteht, sondern wo es zu einem zum Teil gläubigen Volk werden wird.
Wahrlich, ich sage euch, dieses Geschlecht, führt der Jesus dann weiter, wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.
Man sollte sich also keine Illusion hingeben, dass jetzt alle gläubig werden.
Dieses Geschlecht, das war das Geschlecht, was durch die Pharisäer, die Schriftgelehrten, die Satuzäer und so weiter gekennzeichnet war, das war ein böses Geschlecht.
Es geht also hier nicht um ein Geschlecht zeitlicher Natur, sondern moralischer Natur von solchen,
die eben in Rebellion, in Ablehnung gegen den Herrn, gegen Gott, in Ungehorsam gelebt haben und dadurch gekennzeichnet waren.
Dieses Geschlecht würde auch dann wieder da sein.
Also es gibt nicht nur einen gläubigen Überrest, der das Volk bilden wird,
sondern es gibt auch eben diese Bosheit bei diesen Menschen, bei diesen jüdischen Führern und das ganze Volk war auch dadurch geprägt.
Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.
Der Jesus macht hier noch einmal deutlich, dass selbst wenn es in der Schöpfung, wir haben das gesehen bei dem letzten Podcast, (00:03:04)
Erschütterungen da sein werden, ja sogar wird diese Schöpfung vergehen.
Gott wird, der Herr Jesus wird diese Schöpfung wie ein Kleid zusammenfalten, wie das in dem Psalm und in Hebräer 1 genannt wird.
Aber die Worte, die der Jesus spricht, die werden exakt so erfüllt werden, genau so eintreffen, wie er das hier vorhergesagt hat.
Und er möchte, dass niemand der Illusion erlegt, dass das hier irgendwie zu einem Guten sich entwickelt, dass es besser wird.
Im Gegenteil, es wird zum Schlechteren gehen und das heißt nichts anderes, als dass es Gericht geben wird.
Diese Welt ist schon unter dem Gerichtsurteil Gottes, Johannes 16 Vers 8 und 11, aber das wird eben auch vollzogen, dieses Gericht.
Und gerade davon spricht der Herr Jesus.
In Vers 36 heißt es deshalb, von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern der Vater allein.
Das heißt, diese Stunde, wann das losgehen wird, das weiß niemand.
Wir wissen, dass die Entrückung ein Ausgangspunkt sein wird, aber die Entrückung, da weiß keiner, wann sie kommt. (00:04:02)
Wir erwarten den Herrn Jesus täglich, oder nicht?
Hast du heute an den Herrn Jesus gedacht?
Hast du gestern an den Herrn Jesus gedacht?
Hast du in der vergangenen Woche an den Herrn Jesus gedacht?
Denken wir wirklich an den Herrn Jesus?
Warten wir auf ihn?
Wir wissen nicht, wann er kommt, aber er kommt.
Er hat gesagt, ich komme bald.
Und das ist dann der Ausgangspunkt, dass dann diese sieben Jahre stattfinden werden.
Und diese sieben Jahre, da ist schon sehr genau gesagt, was da passieren wird, wie das passieren wird.
Wir haben gesehen, in der Mitte dieser Jahrwoche, genau in der Mitte von diesen sieben Jahren wird dieses Gräuelbild aufgestellt.
Also das wissen wir schon, aber wann das losgeht, das weiß eben, ist alles in die Hände des Vaters gelegt.
Denn, Vers 37, wie die Tage Noas waren, so wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren, sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten,
bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging und sie es nicht erkannten,
bis die Flut kam und alle wegraffte, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. (00:05:01)
Wir haben also hier zwei Hinweise über die Ankunft des Sohnes des Menschen in Verbindung mit Noah.
Das, was die Menschen tun, wie damals, die werden einfach gleichgültig, liederlich, sie werden gottlos leben,
sie werden einfach ihr Leben weitermachen, Gott spielt keine Rolle und dann kommt das plötzliche Verderben.
Heiraten, wurden verheiratet, aber Gott hat Noah in die Arche geschickt.
Das heißt, es gibt Kennzeichen, die dem Volk sagen könnten, hier passiert etwas.
Und das Gräuelbild ist so ein Hinweis darauf, dass man einen Retter braucht, dass man einen Zufluchtsort braucht.
Und die Menschen haben das gesehen damals, sie haben gesehen, da ist so ein Schiff gebaut worden, das haben sie noch nie gesehen.
Da ist jemand reingegangen, Noah, was macht der denn da drin? Und dann wird die Tür zugeschlossen.
Also das Gericht wird immer angekündigt, aber dann kommt die Flut und die Flut kommt dann plötzlich.
Sieben Tage hat es noch gedauert und da kam die Flut und hat alle weggerafft.
Das wird ein furchtbares Erwachen für diese Menschen sein. (00:06:05)
Dann werden zwei auf dem Feld sein, einer wird genommen und einer gelassen.
Das ist jetzt ganz im Unterschied zu der Entrückung.
Bei der Entrückung bleiben die zurück, die ungläubig sind.
Das wird ein Augenblick sein, wo es nicht einen einzigen Gläubigen mehr auf der Erde geben wird.
Diejenigen, die zu dem Herrn Jesus gehören, die den Herrn Jesus als Retter angenommen haben,
werden in einem Augenblick dann entrückt sein, werden weg sein.
Hier dagegen geht es um den Beginn des tausendjährigen Reiches.
Und da werden die genommen werden, die ungläubig sind.
Sie kommen unter das Gericht, sie werden unter das Gericht kommen.
Gelassen werden diejenigen, die in das tausendjährige Reich eingehen dürfen, in dieser Herrlichkeit des Segens.
Zwei Frauen werden am Mühlstein mahlen.
Eine wird genommen durch das Gericht, weil sie ungläubig ist, eine wird gelassen.
Das wird also so sein, dass man zum Teil nicht mal merkt, wer ungläubig ist.
Aber es gibt eben solche, die an den Herrn Jesus glauben und die ihn als Messias erwarten,
die sich vor ihm gebeugt haben und sie werden gelassen werden.
Deshalb die Schlussfolgerung, Vers 42, (00:07:03)
Wacht also, denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
Das aber erkennt, wenn der Hausherr gewusst hätte, in welcher Wache der Dieb kommen würde,
so hätte er wohl gewacht und nicht erlaubt, dass sein Haus durchgraben würde.
Der Jesus ruft diesen Juden deshalb zu, wachsam zu sein und auf den Herrn zu warten und treu zu sein
und dadurch den Glauben, den sie im Herzen haben,
und bei ihnen kommt es genauso auf den Herzensglauben an wie bei uns,
diesen Glauben zu beweisen.
Auch wir können nicht sagen, naja, es kommt ja nur auf den Glauben an,
da kann ich ja leben, wie ich will.
Wer so denkt, der offenbart, dass er überhaupt kein Glauben hat,
denn derjenige, der glaubt, in dem wohnt in der heutigen Zeit auch der Heilige Geist.
Und der Heilige Geist wird nie sagen, lebt mal so, ist ja wurscht, du kommst ja in den Himmel.
Eben nicht.
Sondern der Heilige Geist wird immer darauf hinweisen, wird immer dazu drängen,
lebe so, wie auch dein innerer Glaube ist.
Und hier wird das Kommen des Herrn Jesus mit einem Dieb verglichen.
Das ist natürlich nicht für einen Gläubigen, kommt der Jesus nicht als Dieb. (00:08:03)
Aber wenn man so lebt wie diese Menschen, wenn man so lebt wie die Christen,
die eben wie bei der Ankunft, wie bei dem Gericht bei Noah genau das erlebt haben,
sie haben gesagt, es wird schon nichts passieren, es ist alles immer gleich, es passiert gar nichts.
Dann wird der Jesus kommen, dann kommt diese Gerichtszeit.
Und dann ist es zu spät für sie.
Deshalb lasst uns auch wachsam sein, auch in unserem Leben, wachsam sein.
Das, was der Jesus den Juden sagt, in Markus 13 wird deutlich, das gilt auch uns,
wir sollen wachsam sein, wir sollen wachen, damit wir ein Leben führen,
das in Übereinstimmung mit dem Herrn ist.
Deshalb auch ihr, seid bereit, denn in einer Stunde, in der ihr es nicht meint,
kommt der Sohn des Menschen.
Nun, für uns kommt er nicht als Sohn des Menschen, für uns kommt er als der Bräutigam,
für uns kommt er als der, der uns in den Himmel holen wird, zu sich selbst.
Aber für die Juden wird er genauso kommen.
Er kommt als der Sohn des Menschen.
Er kommt als derjenige, den sie verworfen haben.
Er hat sich damals der Sohn des Menschen genannt und da wollten sie ihn nicht.
Dann wird er kommen.
Dann wird er aber nicht mehr in Niedrigkeit, in Demut kommen, um verworfen werden zu können, (00:09:03)
sondern dann wird er kommen in Macht und Herrlichkeit.
Und wer ihn dann nicht als diesen Messias, als diesen Sohn des Menschen angenommen hat,
für den ist es zu spät, der kommt dann unter das Gericht Gottes.
Das wird furchtbar sein.
Zugleich freuen wir uns über diese Zeit, wenn der Jesus regieren wird,
wenn ihm endlich diese Herrlichkeit gegeben wird,
dass man vor ihm niederfallen wird, dass er angebetet wird,
dass man ihm folgen wird, dass er die Herrschaft antreten wird,
dass er der Herr der Herren und König der Könige sein wird,
was er damals hätte schon sein dürfen, sollen.
Aber da hat man ihn an das Kreuz gebracht und er hat unser Erlösungswerk vollbracht.
Dafür wollen wir ihm ewig dankbar sein.
Dann wird er regieren und wir freuen uns darüber, dass er diese Herrschaft bekommen wird.