Am: So, 17. Mai 2026
Auf das Volk der Juden kommt eine Drangsalszeit zu, die unvergleichlich ist. Und dann kommt der Herr Jesus als Sohn des Menschen. Das wird eine herrliche Zeit sein - aber für Ungläubige mit einem furchtbaren Gericht verbunden.
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(00:00:00)
Wir kommen in Matthäus 24 nun zu einer Zeit, die furchtbarer nicht sein könnte.
Sie wird an anderer Stelle die Drangsal Jakobs genannt und hier finden wir, dass sie die
große Drangsal genannt wird.
Das ist im Sinne dessen, was Daniel in Daniel 9 uns vorstellt, die zweite Hälfte der sogenannten
70.
Jahrwoche.
Wir schauen mal kurz in den Propheten Daniel, um uns davon ein Bild machen zu können.
Daniel zeigt uns dort, dass Gott eine Zeit bestimmt hat über sein Volk.
Da heißt es dann in Daniel 9 in Vers 25, so wisse denn und verstehe vom Ausgang des
Wortes Jerusalem wieder herzustellen und zu bauen bis auf den Messias, den Fürsten sind
sieben Wochen und 62 Wochen.
Es wird also unterschieden zwischen sieben Wochen und dann ist offenbar ein markanter
Punkt, den man sehen kann, der erfüllt ist und 62 Wochen.
Straßen und Gräben werden wieder hergestellt und gebaut werden und zwar in Drangsal der (00:01:02)
Zeiten.
Das heißt, nach den sieben Wochen, das sind sieben mal sieben Jahre, das sind Jahrwochen,
von denen der Prophet spricht, beziehungsweise der Engel, der zu ihm spricht, da ist eben
diese Stadt wieder aufgebaut worden, da ist Jerusalem wieder vollständig da und dann
würden weitere 62 Wochen, das heißt 62 mal sieben Jahre, geschehen.
Und was passiert dann?
Und nach den 62 Wochen wird der Messias weggetan werden.
Dadurch ist auch deutlich geworden, dass es sich wirklich um Jahrwochen handelt.
Der Herr Jesus, der ist gekommen und nach diesen 62 plus sieben Wochen, also nach diesen
69 mal sieben Jahren, ist er verworfen worden, hat das Volk ihn an das Kreuz gebracht und
verworfen und er wird nichts haben.
Das heißt, im Propheten Daniel ist diese Verwerfung des Herrn schon vorhergesagt und
dann heißt es und das Volk des kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum
zerstören und das Ende davon wird durch die überströmende Flut sein und bis ans Ende
Krieg, Festbeschlossenes und Verwüstungen und er, der römische Kaiser, der damit gemeint (00:02:04)
ist, der Fürst, wird einen festen Bund mit den vielen schließen, das ist den ungläubigen
Volk in Israel, für eine Woche und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer
aufhören lassen und wegen der Beschirmung der Gräuel wird ein Verwüster kommen und
zwar bis Vernichtung und Festbeschlossenes über das Verwüstete ausgegossen werden.
Wir haben also da eine Zeit vorgestellt, die erstmal 69 Jahrwochen umfasst, dann ist der
Messias weggetan worden und dann gibt es noch eine Woche, sieben Jahre.
Dazwischen gibt es, wie wir aus dem Neuen Testament, nicht aus dem Alten Testament, aus
dem Neuen Testament wissen, die christliche Zeit und dann finden sieben Jahre, der Herr
Jesus sagt dazu in Offenbarung drei, dass es eine Zeit der Prüfung ist, eine Periode
der Prüfung, der Versuchung, vor der eben gerade die Gläubigen der christlichen Zeit
bewahrt bleiben.
Sie kommen nicht in diese Zeit hinein, sondern werden vorher entrückt werden.
In dem Brief an Philadelphia heißt es deshalb dazu in Offenbarung drei, Vers zehn, weil (00:03:07)
du das Wort meines Ausharrens bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde
der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, diese sieben Jahre.
Wir als Christen kommen da nicht hinein, aber für Israel ist das eine furchtbare Zeit,
wo Gott sie unter Zucht bringt, weil sie den Messias hinweggetan haben, weil sie den Messias
verworfen haben und deshalb wird ein künftiges Volk, wird geprüft werden, ob sie jetzt bereit
sind, den Messias anzunehmen, dadurch werden sie unter große Zucht, unter große Drangseile
kommen und die besondere Zuchtperiode sind nicht die sieben Jahre, obwohl sie über den
ganzen Erdkreis kommen werden, sondern dann diese letzten dreieinhalb Jahre, die manchmal
in 42 Monaten, manchmal auch in Tagen angegeben werden, manchmal eben auch als Jahre, Zeiten,
eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit, dreieinhalb Jahre also.
Und der Jesus sagt hier in Matthäus 24 Vers 15, wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung
von dem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, stehen seht an heiligem Ort. (00:04:01)
Das heißt, da wird ein Gräuelbild aufgerichtet.
2. Thessalonicher zwei macht deutlich, dass der falsche Prophet, der Antichrist,
dieser Sohn des Verderbens, das zweite Tier aus Offenbarung 13, dafür sorgen wird, dass
da ein Götzenbild aufgestellt wird.
Er selbst wird sich sogar in den Tempel setzen.
Das ist also eine furchtbare Sache, sodass der Tempeldienst, wie wir in Daniel gelesen
haben, Daniel 9, dass der Gottesdienst aufhören wird, weil der Antichrist ihn zu Ende führen
wird.
Und in diesem Zuge eben, wenn dieses Gräuelbild aufgestellt wird, wer es liest, beachte es,
dann sollen die, die in Judäa sind, in die Berge fliehen.
Wer auf dem Dach ist, steige nicht hinab, um die Sachen aus seinem Haus zu holen.
Das wird eine solch furchtbare Verfolgung sein, die dadurch einsetzt.
Warum?
Weil Gott einen Verwüster bringt.
Im alten Testament zeigt er, dass das der König des Nordens, dass das der Assyrer ist.
Er wird eine Belagerung durchführen.
Das kann man nachlesen in Jesaja 28 und auch 38 ist es, glaube ich.
Da wird gezeigt, dass da eine furchtbare Verwüstung stattfinden wird. (00:05:03)
Und Gott wird eben diesen Verwüster angesichts dieses furchtbaren Götzenbildes, dieses
Götzendienstes, dieser geistlichen Hurerei, dieser Abwendung des ungläubigen Volkes von
ihm, wird er diesen Verwüster bringen.
Das ist manchmal verglichen mit einer Flut, die über das Volk kommen wird.
Und deshalb sollen die, die in Jerusalem sind, wenn sie sehen, dass dieses Gräuelbild aufgerichtet
wird, das eben Verwüstung bringt, deshalb Gräuel der Verwüstung, ein Gräuel, der zur
Verwüstung führt, dann sollen sie nichts wie weg, sollen davonlaufen.
Gott wird nach Jesaja 16 ihnen einen Unterschlupf in Moab bringen, also östlich des Jordan,
da sollen sie hinfliehen, um für eine Zeit bewahrt zu werden.
Der Jesus fügt hinzu, wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen, denn die
können nicht so schnell weglaufen.
Das heißt, die stehen in Gefahr, dass sie eben dann durch den Feind, den Assyrer, verwüstet
werden und getötet werden.
Betet aber, dass eure Flucht nicht im Winter stattfindet, wo man nicht schnell vorwärtskommt,
noch am Sabbat, wo sie ja gar nicht so weit laufen dürfen. (00:06:02)
Denn dann wird, sagt der Jesus in Vers 21, große Drangsal sein, wie sie seit Anfang
der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nicht wieder sein wird.
Das wird also eine so furchtbare Zeit sein, diese 1260 Tage, dass man sich das kaum vorstellen
kann.
Es ist furchtbar, in dieser Zeit da leben zu müssen.
Das gab es nicht vorher und das gibt es auch nicht nachher.
Also das, was wir im sogenannten Dritten Reich erlebt haben, das ist ja eigentlich nicht
zu toppen.
Das ist im Vergleich zu dem, was dann in der Zukunft sein wird, vergleichsweise gering.
Das wird viel, viel schlimmer sein.
Es ist ja unvorstellbar, wie furchtbar das sein wird, aber es ist eben eine unvergleichliche
Drangsal.
Es ist eine jüdische Drangsal und doch gibt es die Barmherzigkeit Gottes, dass sie eben
beten sollen, dass das nicht am Sabbat, nicht in solchen Umständen im Winter sein wird.
Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch errettet werden.
Aber um der auserwählten Willen werden jene Tage verkürzt werden. (00:07:01)
Das heißt, diese dreieinhalb Jahre sind diese verkürzte Zeit und wenn Gott das, was eigentlich
angemessen wäre, angesichts der Bosheit des Volkes Israel, ihren eigenen Messias, damit
ihren eigenen Gott zu kreuzigen, müsste er eigentlich eine viel längere Drangsal über
sie bringen.
Aber die Barmherzigkeit Gottes wird so gewaltig sein, dass er das verkürzt auf diese dreieinhalb
Jahre.
Selbst in dieser Zeit wird es auch Verführer geben.
Dann Vers 23, wenn jemand zu euch sagt, siehe hier ist der Christus oder hier, so glaubt
es nicht.
Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen
und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.
Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.
Warum kann man erkennen, dass das eine Verführung ist?
Weil der Herr Jesus dann im Unterschied zur Entrückung nicht im Verborgenen kommen wird.
Wir haben mit diesen Verführungen an sich nichts zu tun, denn wenn der Jesus kommt,
sind wir sofort im Himmel.
Der Jesus kommt nicht verborgen und wir müssen ihn dann suchen, sondern wenn der Jesus in
den Wolken kommt, unsichtbar für die Welt, sind wir in diesem Augenblick entrückt. (00:08:04)
Aber wenn er für das Volk Israel kommen wird, wird er in Macht und Herrlichkeit kommen.
Deshalb können diese falschen Verführer, diese bösen Verführer eigentlich keinen
Erfolg haben, aber weil man sich eben so leicht verführen lässt.
Ist das nicht bei uns auch so, dass wir uns von falschen Propheten, von falschen Lehrern
verführen lassen, die hinter sich selbst herziehen, statt zu dem Herrn Jesus zu führen,
die nicht das Wort Gottes auslegen, sondern ihre eigenen Lehren bringen?
Warum lassen wir uns verführen, obwohl wir Gottes Wort haben?
Das ist irgendwie erstaunlich, so wie das in der Zukunft sein wird.
Sie könnten eigentlich wissen, der Jesus kommt sichtbar, da ist nichts im Verborgen,
dass einer sagen kann, hier ich bin das oder hier ist das einer, sondern er wird von dem
Himmel aus kommen.
Hat er das nicht in Apostelgeschichte 1 gesagt, so wie ihr mich habt auffahren sehen oder
so wie ihr ihn habt auffahren sehen, so wird er wiederkommen, sichtbar für alle.
Siehe, ich habe es euch vorhergesagt, wenn sie nun zu euch sagen, siehe er ist in der
Wüste, so geht nicht hinaus, siehe er in den Gemächern, so glaubt es nicht, denn ebenso
wie der Blitz ausfährt vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird die Ankunft des Sohnes (00:09:05)
des Menschen sein.
Er wird sichtbar sein, er wird wie ein Blitz kommen und für alle sichtbar sein und gesehen
werden.
Wo irgendwas aß ist, da werden sich die Adler versammeln, ja, das wird in Verbindung mit
einem furchtbaren Gericht sein und das wird ein schreckliches Gericht sein, aber ein sichtbares
Gericht und es wird unübersehbar sein und das mündet dann eben in das sichtbare Kommen
des Herrn.
Sogleich aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne sich verfinstern und der Mond
seinen Schein nicht geben und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel
werden erschüttert werden.
Wir müssen hier davon ausgehen, weil das Vorherige auch buchstäblich stattfindet,
dass das tatsächlich so sein wird.
Das ist natürlich Symbolsprache, besonders wenn man in die Offenbarung geht oder in die
Propheten des Alten Testamentes, aber weil hier das eben vorher auch mit dem Gräubelt
und so weiter genannt wird, müssen wir davon ausgehen, dass es wirklich zu einer Finsternis
kommen wird, dass der Mond und die Sonne und die Sterne nicht leuchten werden, sogar Sterne (00:10:01)
vom Himmel fallen werden in dieser Gerichtszeit.
Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen und dann werden alle
Stämme des Landes wehklagen.
Das ist in Zacharia 12 schon vorhergesagt.
Und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer
Macht und Herrlichkeit und großer Herrlichkeit.
Das hat der Jesus auch übrigens gegenüber dem Hohen Priester gesagt, deshalb ist er
dann auch endgültig verurteilt worden.
Das heißt, der Jesus wird sichtbar kommen, er wird ihn sehen.
Das wird nicht im verborgenen Winkel sein, sondern er wird mit den Wolken kommen und
die Menschen werden das sehen und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall
und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende
der Himmel bis zu ihrem anderen Ende.
Damit wird deutlich, dass der Herr Jesus, wenn er kommen wird, dann auch das Volk Israel
sammeln wird, um dann das Tausendjägerreich beginnen zu können.
Er wird also, wo bisher nur Judah, Judah und Benjamin, die beiden Stämme, die auch zur
Zeit des Herrn Jesus, als er hier auf dieser Erde lebte, im Land sind, dann wird er auch (00:11:02)
die anderen zehn Stämme, wird er alle zwölf Stämme sammeln, damit sie ihn dann als Messias
in Empfang nehmen.
Das wird also diese dreieinhalb Jahre eine furchtbare Zeit sein, aber dann wird der Jesus
in Herrlichkeit und Macht kommen und dann wird das eine großartige Zeit sein.
Dann werden das tausend Jahre sein von herrlicher Regierung des Herrn Jesus.
Man ist wirklich beeindruckt, wenn man liest, womit das verbunden wird.
Und wir dürfen uns freuen auf diese Zeit.
Wir sind dabei, wir kommen mit dem Herrn Jesus vom Himmel.
Wir lieben sein Erscheinen, weil er dann das erste Mal auf dieser Erde auch anerkannt
werden wird und man vor ihm niederfallen wird.
Aber es wird mit furchtbarem Gericht verbunden, wird mit einem schnellen Gericht, deshalb
ist von den Geiern, von den Adlern die Rede, und der Jesus wird dieses Gericht ausüben
durch den Hauch seines Mundes.
Das wird furchtbar sein für die Ungläubigen, aber es wird herrlich sein für seine Erlösten,
auch für sein auserwähltes Volk, das Volk Israel, das dann, nicht heute, aber dann wieder
sein Volk sein wird, Ami, nicht mehr Lo-Ami, wie das heute noch der Fall ist.