Am: So, 17. August 2025
Gott ist der Herr im Reich Gottes. Keine Frage. Aber wer wird regieren, wenn dieses Reich 1000 Jahre dauern wird? Christus. Das macht das Neue Testament unmissverständlich klar. Aber er möchte auch heute schon in unserem Leben regieren.
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Es gibt keinen kürzeren Propheten im Alten Testament als Obadja.
Aber in diesen wenigen Versen, diesen 21 Versen,
finden wir doch beeindruckende Hinweise auch auf die Person des Herrn Jesus.
Und ich beschränke mich jetzt einmal auf den letzten Satz. Da heißt es
Und das Reich wird dem Herrn gehören.
Wer ist das? Das ist Gott.
Das Königreich, das Reich Gottes, wird dem Herrn, wird Yahweh, gehören.
Und das können wir gut verstehen.
Gott ist der Gott Israels.
Gott ist derjenige, mit dem das Volk Israel zu tun hatte.
Gott ist derjenige, mit dem auch die Ungläubigen zu tun hatten.
Oder auch diejenigen, die Gott aus den Nationen herausgerufen hatte.
Ja, wie Abraham, der natürlich zum Stammvater des Volkes Israel wurde.
Und Gott gibt ein Reich. Gott hat ein Reich.
Gott ist der Regent auf dieser Erde.
Das ist heute schon wahr. In dem Buch Esther finden wir den Namen Gottes nicht erwähnt.
Aber wir lernen, dass Gott hinter der Szene steht.
Dass hier nichts auf der Erde passiert, was nicht von ihm kommt.
Also in dem Sinne, dass er alles in seinen Händen hält und nichts passieren kann, (00:01:03)
was nicht an seinem Auge vorbeigegangen ist.
Gott wird das Reich gehören. Das Reich wird dem Herrn gehören.
Aber wie wird er das regieren?
Und da finden wir eine wunderbare Tatsache,
die der Apostel Johannes uns im Neuen Testament vorstellt.
Und zwar zunächst einmal in seinem Evangelium.
Da zeigt er, dass einer inmitten der Gottheit derjenige ist, der die Offenbarung ist.
Da heißt es in Johannes 1 Vers 1,
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Und dann in Vers 14,
Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut,
eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater voller Gnade und Wahrheit.
Mit anderen Worten, da ist einer innerhalb der Gottheit, der das Wort ist.
Wort Logos heißt letztlich Offenbarung.
Da ist einer, der wirklich sichtbar macht, was derjenige ist, der das Wort ist. (00:02:01)
Im Anfang war das Wort, das macht deutlich, dass dieses Wort ewig ist.
Der Sohn Gottes, der ist ewig.
Wir wissen, dass das der Jesus ist, denn es heißt ja, und das Wort wurde Fleisch.
Nicht der Vater ist Mensch geworden, nicht der Geist Gottes ist Mensch geworden.
Der Sohn ist Mensch geworden.
Jesus Christus, wie wir ihn hier auf dieser Erde wandeln sehen.
Und dieses Wort, dieser Sohn, der ist ewig.
Im Anfang, egal was für einen Anfang du nimmst, er war.
Dieses Wort ist unterschieden innerhalb der Gottheit.
Das Wort war bei Gott.
Das heißt, wir finden eine Unterscheidung innerhalb der Gottheit,
zwischen dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Und das Wort war Gott.
Es soll ausdrücklich gleich gezeigt werden, dass er Gott ist.
Und dieses Wort ist die Offenbarung, ist derjenige, der spricht, wenn Gott spricht.
Ist derjenige, der handelt, wenn Gott handelt.
Ist derjenige, der offenbart, wenn Gott sich offenbaren möchte.
Wenn also zum Beispiel zu Abraham der Engel des Herrn kam, das ist Gott.
Das ist der Repräsentant Gottes hier auf dieser Erde. (00:03:04)
Dann war das der Sohn.
Der Sohn hat ihn offenbar gemacht.
Nun finden wir, dass Gott sich in der Schöpfung offenbart hat.
Der Jesus, der Schöpfer, Johannes 1, Kolosse 1, Hebräer 1.
Dann finden wir, dass Gott sein Volk regiert hat.
Und in der Regierung offenbart er auch Eigenschaften, Wesenszüge Gottes.
Zum Beispiel Gerechtigkeit.
Das heißt, wenn Gott regiert, dann ist das in dem Sohn.
Aber nicht genug damit.
Das Reich wird dem Herrn gehören.
Das heißt, nicht nur im Alten Testament hat Gott durch den Sohn regiert,
sondern auch in der Zukunft.
Und da macht uns in dem sogenannten Auferstehungskapitel 1. Korinther 15
der Apostel in einer Einschaltung deutlich,
wo er über die Ordnung in der Auferstehung spricht,
dass es der Herr Jesus ist, der regieren wird.
Da heißt es in Vers 23,
jeder aber wird auferstehen in seiner eigenen Ordnung,
der Erstling Christus. (00:04:01)
Dann die, die des Christus sind bei seiner Ankunft, das sind wir.
Dann das Ende, wenn er Christus, das Reich, dem Gott und Vater übergibt.
Wenn er Gott weggetan haben wird, alle Herrschaft und alle Gewalt und alle Macht.
Denn er Christus muss herrschen,
bis er Gott alle Feinde unter seine Christi Füße gelegt hat.
Das heißt, er muss herrschen, er wird regieren.
Er Christus wird diese Herrschaft auf dieser Erde antreten
und er wird in wunderbarer Weise regieren über den Menschen, über sein Volk.
Das wird Christus sein.
Und diese Regentschaft des Herrn Jesus wird eine einzigartige Regentschaft sein.
Wir haben schon viele Könige erlebt, wir haben schon viele erlebt,
die hier auf dieser Erde eine Regierung angetreten haben.
Aber das, was der Jesus tun wird, als der wahre Melchisedek,
das wird komplett anders sein.
Da heißt es in Hebräer 7, im Blick auf Melchisedek,
denn dieser Melchisedek, König von Salem,
Priester Gottes des Höchsten, der Abraham entgegen ging, (00:05:02)
als er von der Schlacht der Könige zurückkam und ihn segnete.
Und dann heißt es weiter, dem auch Abraham den Zehnten von allem zuteilte,
der erstens übersetzt König der Gerechtigkeit heißt,
dann aber auch König von Salem, das ist König des Friedens.
Das heißt, die Regierung des Herrn Jesus wird voller Gerechtigkeit und voller Frieden sein.
Heute regieren solche, die mehr oder weniger gerecht handeln wollen.
Im Allgemeinen wird immer noch Böses verurteilt, gerichtet und wird Gutes gesegnet.
Aber dann, wenn der Jesus kommt, dann wird es eine volle Gerechtigkeit geben.
Da wird nicht ein Mensch ungerecht verurteilt werden.
Da wird nicht ein Mensch ungerecht belohnt werden.
Heute erleben wir, dass aus Gefängnissen auf einmal Menschen herausmarschiert kommen,
die zu 20, 30, 40 Jahren zu Unrecht im Gefängnis saßen, wie sich dann herausgestellt hat.
Aber das wird bei dem Herrn Jesus nicht sein.
Da wird es nie jemanden geben, der verurteilt wird, obwohl er eigentlich unschuldig ist. (00:06:01)
Oder der nicht verurteilt wird, obwohl er schuldig ist.
Da wird volle Gerechtigkeit sein und zwar nicht nur in Israel,
in diesem Land, wo er sozusagen seinen Königsthron haben wird.
Nicht nur im Nahen Osten, nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Erde.
Da wird es nicht ein einziges Fehlurteil geben auf dieser Erde.
Und das Große ist, dass der Jesus dich und mich, uns, die wir mit ihm in seiner Verwerfung hier ausgeahnt haben,
dass er uns mit sich verbinden wird.
Wir dürfen an seiner Seite stehen. Einzigartig.
Eine gerechte Gerichtung.
Viele wird es geben, die sich mit Heuchelei ihm unterstellen.
Aber der Jesus wird das alles durchschauen.
Da wird es nicht einen Augenblick geben, wo er nicht erkennen wird,
wo er nicht wüsste, was hier gespielt wird.
Und dann heißt es König von Salem, König des Friedens.
Es ist nicht nur Gerechtigkeit, sondern auch Friede.
Er ist dann tätig und da wird es 1.000 Jahre nicht einen einzigen Krieg auf dieser Erde geben.
Nur Frieden. Da wird alles in wunderbarer Harmonie sein.
Da wird es nichts geben, was irgendwie im Widerspruch zu diesem Frieden sein kann. (00:07:02)
Nein, Christus wird sicherstellen, dass echter Friede, wahrer Friede, dauerhafter Friede existiert.
Eine herrliche Regierung wird das sein.
Und Aubatia lässt uns daran schon Anteil nehmen.
Das Reich wird dem Herrn gehören.
Der Jesus hat auch heute schon ein Reich.
Das Reich der Himmel, das Königreich Gottes.
Das ist in verborgener Form, wo er regiert.
Er möchte heute schon genau in dieser Weise über unser Leben, über unsere Herzen regieren.
Und das sagt der Apostel Paulus in Römer 14.
Da ist es in Vers 17, denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken,
sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.
Gerechtigkeit und Friede und Freude.
Das heißt dieselben Merkmale, auch heute schon.
Und die Frage ist, ob er bei dir und bei mir ans Ziel kommt.
In der Zukunft wird er seine Autorität vollkommen ausüben.
Jetzt hat er Autorität, aber er regiert indirekt.
Das heißt, wenn wir nicht hören wollen, dann lässt er das natürlich unter seiner Zucht,
unter seiner liebenden Zucht lässt er das aber auch geschehen. (00:08:01)
Aber er möchte praktische Gerechtigkeit in deinem, in meinem Leben bewirken.
Er möchte Frieden bewirken.
Das ist nicht der Friede mit Gott, sondern das ist, dass hier Friede in den Beziehungen ist.
Frieden untereinander.
Ist das wahr? Ist das eine Spur des Friedens, die ich hinterlasse oder eine Spur des Blutes?
Das ist der Jesus. Er wird regieren. Wunderbar.
Das tut er heute schon in unseren Herzen und mögen wir es mehr zulassen.
Er wird das einmal tun, sichtbar.
Und dann wird er anerkannt werden als der Herr der Herren und der König der Könige.
Wir schauen auf ihn. Wir sehen diese Gerechtigkeit.
Wir sehen diesen Frieden. Wir sehen seine Herrlichkeit.
Und dafür beten wir ihn an.