Am: So, 3. August 2025
Gott wird in Zukunft die europäischen Heerscharen nach Harmagedon bringen, wo sie vom Herrn Jesus selbst gerichtet werden. Darauf weist der Prophet Joel bereits in alttestamentlicher Zeit hin. Gott sorgt dafür, dass die Menschen der Erde Christus anerkennen werden als Herrn der Herren. Er ist es wert!
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(00:00:00)
Das große Thema des Propheten Joel ist immer wieder der Tag des Herrn.
In Kapitel 1 Vers 15
Ach, welch ein Tag, denn nah ist der Tag des Herrn.
Kapitel 2 Vers 11
Und der Herr läßt von seiner Heeresmacht her seine Stimme erschallen, denn sein Heerlager ist sehr groß,
denn der Vollstrecker seines Wortes ist mächtig, denn groß ist der Tag des Herrn.
Kapitel 3 Vers 4
Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des Herrn kommt.
Oder Kapitel 4 Vers 14
Getümmel, getümmel, im Tal der Entscheidung, denn nah ist der Tag des Herrn, im Tal der Entscheidung.
Der Tag des Herrn, das ist der Tag des Gerichts.
Das ist der Tag, wo der Herr, wo Yahweh, wo Gott, hier auf dieser Erde seine Herrschaft antreten wird.
Wo eine Zeitperiode beginnt, die durch ihn geprägt ist.
Und was ist der Ausgangspunkt Gericht?
Er wird Gericht über diese Erde bringen, das Kommen des Herrn Jesus.
Das zweite Kommen des Herrn Jesus ist also verbunden mit Gericht. (00:01:01)
Wir denken bei dem zweiten Kommen vielleicht vorerst und in erster Linie an die Entrückung mit Recht.
Denn das ist die christliche Hoffnung, dass der Herr Jesus kommen wird,
um uns zu erlösen von diesem Leib der Schwachheit und der Vergänglichkeit, der durch die Sünde geprägt ist.
Aber das zweite Kommen des Herrn Jesus umfasst zwei Phasen.
Die erste Phase der Entrückung, dann kommen sieben Drangsalzjahre, sieben Jahre der Gerichte.
Und dann kommt nach sieben Jahren die Erscheinung des Herrn Jesus.
Einmal das Gericht über den römischen Herrscher, das römische Reich und auch den Antichristen, Offenbarung 19.
Und dann auch noch das Gericht über den Assyrer, Zacharja 14.
Das ist der Tag des Herrn.
Diese zweite Phase, wenn der Herr Jesus kommen wird, um Gericht zu üben.
Warum kann ich sagen, der Herr Jesus?
Weil der Herr Jesus selbst davon spricht.
In Johannes 5, da lesen wir in Vers 22, (00:02:05)
Das heißt, der Herr Jesus hat dieses Gericht übertragen bekommen als Mensch,
weil er damals bereit war zu leiden, weil er damals bereit war,
als er das erste Mal gekommen ist, in Unterordnung hier unter dem Willen Gottes sein Leben zu führen
und sich verwerfen zu lassen, sich anspucken zu lassen, sich verspotten zu lassen,
sich drangsalieren zu lassen, um da als Märtyrer zu sterben.
Natürlich ist er viel mehr als ein Märtyrer, aber ein Märtyrer ist er auch,
als er dort an das Kreuz gegangen ist.
Und Gott hat ihm dieses Recht gegeben.
Der Vater hat gesagt, weil er bereit war, für uns, für uns, die drei Personen der Gottheit,
auf diese Erde zu kommen und in Schmach zu leben.
Deshalb hat er das Recht, auch das Gericht zu üben.
Und das ist der Tag des Herrn.
Das heißt, der Tag des Herrn zeigt uns, dass der Herr Jesus dieses Gericht üben wird,
dass er derjenige sein wird, der dieses Gericht ausüben wird.
Niemand anderes wird eben in diesem Gericht tätig werden als gerade der Herr Jesus, (00:03:02)
der hier in dieser wunderbaren Weise handeln wird,
um die Macht und auch die Gerechtigkeit Gottes hier auf dieser Erde durchzusetzen.
Er wird in diesem Gericht kommen und er wird in dieser Talebene Josaphats,
wird er dieses Gericht ausüben.
Davon lesen wir in Joel 4.
Da heißt es in Vers 1,
Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit werde ich die Gefangenschaft Judas und Jerusalems wenden,
dann werde ich alle Nationen versammeln und sie in die Talebene Josaphat hinabführen.
Und ich werde dort mit ihnen rechten über mein Volk und über mein Erbteil Israel,
das sie unter die Nationen zerstreut haben und mein Land haben sie geteilt und so weiter.
In der Talebene Josaphat, das ist der Bereich, das ist diese Talebene Megiddo.
Und das wird in der Tat der Herr Jesus sein.
Offenbarung 16 zeigt, dass dort Gott die Herefa sammeln wird. (00:04:01)
Offenbarung 16 Vers 15
Siehe, ich komme wie ein Dieb, glückselig der wacht, sagt er Jesus, und seine Kleider bewahrt,
damit er nicht nackt einhergehe und man seine Schande sehe.
Und er versammelte sie an den Ort, der auf Hebräisch Hamagedon heißt.
Berg Megiddo heißt das. Hamagedon.
Und dann finden wir in Offenbarung 19,
dass gerade dort eben dieses Gericht sein wird,
über den römischen Kaiser und auch über den Antichristen.
Offenbarung 19 Vers 19
Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt,
das ist die Erfüllung von Offenbarung 16,
um den Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß,
das ist Christus, und mit seinem Heer, das sind wir.
Und das Tier wurde ergriffen und der falsche Prophet, der mit ihm war,
der die Zeichen vor ihm tat, womit er sie verführte,
die das Mahlzeichen des Tieres annahmen und die sein Bild anbeteten,
lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.
Da finden wir also, dass der Herr Jesus selbst dieses Gericht ausüben wird. (00:05:01)
Er ist es, dem Gott dieses Recht gegeben hat.
Und er wird diesen finalen Sieg über den römischen Kaiser,
über das römische Reich und auch über den Antichristen antreten.
Es ist der Tag des Herrn, wo Gott sicherstellen wird,
dass die Menschen vor dem Herrn Jesus niederfallen müssen,
dass sie bekennen müssen, dass er Herr ist,
dass er derjenige ist, der die Herrschaft besitzt.
Damals sah es so aus, als ob Gott nichts mit ihm zu tun gehabt hätte.
Er hat nicht eingegriffen, als die Menschen in Bosheit den Herrn Jesus angegriffen haben.
Aber er wird zeigen, dass derjenige, der damals in Schmach am Fluchholz hing,
dass derjenige sein Sohn ist und dass er ihm jedes Recht geben wird,
dass er jedes Recht besitzt, dass er damals nur deshalb nicht eingegriffen hat,
um Menschen erlösen zu können, um diesem Volk Israel eine neue Chance zu geben in der Zukunft,
damit sie an das Retterherz Gottes gebracht werden könnten,
damit wir, die wir Verlorene waren, die wir aus dem Heidentum kamen, (00:06:02)
damit wir errettet werden können, erlöst werden könnten.
Aber jetzt macht dann Gott deutlich, das heißt, das wird in der Zukunft sichtbar sein,
schon jetzt hat er den Platz über allem bekommen.
Aber dann wird das unmissverständlich deutlich werden,
dass dieser Christus wirklich die Rechte Gottes besitzt,
dass er von Gott zu diesem Herrscher gemacht wird.
Und Gott wird diese Heere versammeln, damit der Herr Jesus dieses Gericht ausüben kann
und diesen Platz der Herrlichkeit einnehmen kann.
Das heißt, Gott versammelt die, damit der Jesus wirklich diesen Königsplatz haben kann,
als der Herr der Herren und König der Könige regieren wird.
Das wird ja kein Kampf sein.
Der Jesus wird mit seinem Mund sprechen.
Der Hauch seines Mundes wird diese Feinde überwinden und wird sie vernichten.
Und dann wird es ein für allemal vorbei sein mit diesem Machtanspruch des Menschen hier auf der Erde.
Ja, am Ende des tausendjährigen Reiches wird der Teufel nach Offenbarung 20 noch einmal die ungläubigen Menschen versammeln.
Aber das ist dann eine andere Geschichte.
Und dann ist das nicht ein weltlicher Herrscher, der irgendwie einen besonderen Platz einnehmen wird, (00:07:04)
sondern ist das der Teufel, der noch einmal freigelassen wird.
Aber hier sehen wir, Gott gibt dem Herrn Jesus, der in solcher Demut sein Leben hier geführt hat auf der Erde,
gibt ihm diesen Platz.
Wir wollen ihm diesen Platz heute schon geben.
Er ist für uns nicht der Richter.
Johannes 5 macht ganz deutlich, dass diejenigen, die an den Herrn Jesus glauben, nicht ins Gericht kommen werden.
Das heißt es in Vers 24 von Johannes 5.
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat,
hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Wir kommen nicht ins Gericht.
Wir werden den Herrn Jesus nie als Richter erleben, sondern wir werden da an seiner Seite stehen.
Aber er möchte heute schon regieren in unseren Herzen.
Er möchte heute schon diesen Ehrenplatz, diesen ersten Platz haben
und möchte das Sagen haben in deinem und in meinem Leben, ob das wahr ist,
ob wir ihm diesen ersten Platz, diesen Regentschaftsplatz wirklich übergeben, übertragen.
Ja, wir dürfen hier daran denken, dass er das in der Öffentlichkeit auf jeden Fall bekommen wird. (00:08:04)
Er möchte heute schon dieser Regent in deinem und in meinem Leben sein.