Christus - der herrschende Sohn des Menschen (Dan 7,13.14)


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(00:00:00) In dem Propheten Daniel finden wir eine wunderbare Stelle, die uns mit der Person des Herrn Jesus beschäftigt. Da hat Daniel selbst eine Vision, wir lesen das in Daniel 7, dass er im ersten Jahr Belsatzas des Königs von Babel einen Traum und Gesichter seines Hauptes hatte, die ihn irgendwie beunruhigt haben. Und da sieht er eben vier grausame Tiere, eins schlimmer als das andere und sie sind Bilder von den Weltreichen. Von diesen Weltreichen, die für das Volk Israel zerstörerisch wirkten. Babel, Medopersien, Griechenland und dann Rom. Das römische Reich ist das Schlimmste am Ende. In seiner Brutalität, in seiner Macht, in seiner Kraft ist es wirklich zerstörerisch. Und dann heißt es in Daniel 7 Vers 13 Und ich schaute in Gesichten der Nacht, und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie eines Menschen Sohn. Und er kam zu dem Alten an Tagen und wurde vor ihn gebracht. Und ihm wurde Herrschaft und Herrlichkeit und Königtum gegeben, und alle Völker und Völkerschaften und Sprachen dienten ihm. (00:01:04) Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen wird, und sein Königtum ein solches, das nie zerstört wird. Das ist wirklich beeindruckend, wie wir hier sehen, dass dieser Alte an Tagen dort ist und einer wie eines Menschen Sohn zu ihm kommt. Wir finden später, dass der Alte an Tagen in Vers 22 noch einmal vor uns kommt und dann das Gericht den Heiligen der höchsten Erter gegeben wurde und die Zeit kam, dass die Heiligen das Reich in Besitz nehmen. Diese wunderbare Beschreibung des Menschen Sohnes und des Alten an Tagen wird in Offenbarung 1 wieder aufgenommen. Und da stellen wir fest, dass letztendlich der Alte an Tagen und der Sohn des Menschen dieselbe Person ist. Wir könnten hier denken, das eine ist Gott, das andere ist der Mensch. Aber in der einen Person, Christi, vereinigt sich der ewige Gott und der Mensch, der vollkommene Mensch. (00:02:03) Denn der Herr Jesus, er ist Mensch geworden, aber er hat nicht aufgehört, das zu bleiben, was er immer war, ewiger Gott. Und so ist der Herr Jesus sowohl der Herrscher, der Macht besitzt, zudem der des Menschen Sohn, einer wie eines Menschen Sohn kommt, um die Herrschaft in Empfang zu nehmen. Und zugleich ist er diese oberste göttliche Autorität Gott selbst. Nun, Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist, das wissen wir. Aber der Herr Jesus als der Sohn, er ist auch Gott. Und er ist derjenige, der diese Herrschaft aus der Hand Gottes nimmt und nach 1. Korinther 15 auch wieder zurückgibt in die Hände Gottes am Ende des tausendjährigen Friedensreiches. Aber er ist derjenige, der diese Herrschaft und die Herrlichkeit und das Königtum haben wird. Ihm wird das gegeben werden. Er hat sich das nicht irgendwie, wie Satan das für sich versucht hat, an sich zu reißen, weggenommen. Sondern er ist bereit gewesen, damals vor 2.000 Jahren hier auf diese Erde zu kommen, hier zu leiden, hier zu sterben. Als der Sohn des Menschen, wie er im Psalm 8 vorgestellt wird, wegen des Leidens des Todes sich sogar ein wenig unter die Engel erniedrigen zu lassen, auch für eine kurze Zeit, diese 33 Jahre. (00:03:11) Da hat er diesen Platz, um sterben zu können, um dort am Kreuz von Golgatha leiden und sich für uns hingeben zu können, hat er diesen Platz unterhalb der Engel eingenommen. Gott hat ihn jetzt verherrlicht. Er hat ihm als diesem Sohn des Menschen jetzt schon diese Macht gegeben, aber er übt sie noch nicht aus. Er wartet noch, bis wir seine Braut bei ihm sein werden. Das ist das, was ich hier in Vers 22 gesagt habe, dass Gericht den Heiligen der höchsten Örtern gegeben wurde. Er möchte diese Herrschaft nicht allein antreten, Offenbarung 20 Vers 6. Wir werden mit ihm herrschen. Er ist der Mittelpunkt. Er ist derjenige, der der Herrscher letztendlich ist. Aber wir dürfen das an seiner Seite tun. Wir dürfen das mit ihm tun. Eine wunderbare Zeit der Regentschaft, die dann anbrechen wird, wir an seiner Seite. Aber er ist das, der das bekommen hat, weil er sich so sehr erniedrigt hat, weil er so sehr gelitten hat, weil er bereit war, das alles auf sich zu nehmen. (00:04:06) Deshalb gibt Gott ihm diese Herrschaft, auch die Herrlichkeit, die damit verbunden ist, dass alle sich vor ihm beugen müssen. Da wird es niemanden geben, der noch gegen ihn rebellieren kann. Wenn das jemand tut, dann wird er nach Psalm 101, letzter Vers, an dem Morgen als Tote auf der Erde liegen. Da werden die Menschen sehen, wer gegen Christus rebelliert, gegen den, dem Gott die Herrlichkeit gegeben hat, der wird die Folgen tragen müssen. Das ist heute nicht der Fall. Wie oft erleben wir, dass Menschen Gott lästern, dass Menschen den Herrn Jesus lästern, dass sie rebellieren gegen Gott und gegen seinen Christus. Da finden wir nicht, dass es unmittelbar eingegriffen wird. Das wird aber im tausendjährigen Reich der Fall sein. Da wird seine Herrlichkeit anerkannt werden, sein Königtum. Er ist damals als der König gekommen. Haben das nicht die Magier gesagt, wo ist der König, der geboren werden sollte? Nicht irgendeiner, der mal König werden würde. Nein, Matthäus 2 macht das deutlich. Er ist der König gewesen, aber man hat ihm dieses Königtum nicht gelassen. Aber dann wird Gott ihm dieses Königtum geben und alle Völker, Völkerschaften und Sprachen werden ihm dienen. (00:05:06) Egal wo auf dieser Erde diese Völker. Und wenn es Völkerschaften sind, wenn es noch mehrere zusammen sind, alle Sprachen, also sogar unterhalb der einzelnen Völker und Völkerschaften werden jeder Teil, der irgendwie eine eigene Sprache hat, wenn man das so in China oder wo sieht, sie werden ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft. Das wird eben nicht, wie das in unseren Zeiten ist. Da wird jemand König und dann wird er wieder abgewählt. Da wird jemand König und dann wird er umgebracht. So ist das immer gewesen und wird das sein, bis Christus kommt. Er wird eine ewige Herrschaft haben, die ihm nicht weggenommen werden kann und die nicht vergehen wird. Sein Königtum wird nicht zerstört werden. Er ist der Höchste, der Oberste. Wir vergessen nicht, dass derjenige, der aus der Wurzel Davids kommt, dass derjenige, der der Löwe ist, einmal dieses Lamm war. Und wir ihn immer sehen werden als das Lamm, wie geschlachtet, der sein Leben gegeben hat. (00:06:01) Wunderbar, dass diese Herrlichkeit mit dem Herrn Jesus, mit Christus, mit diesem einem Sohn des Menschengleichen, der tatsächlich der Sohn des Menschen ist, wie wir das in den Evangelien finden, der bevorzugte Name, den der Herr Jesus immer wieder genannt hat, dass er diese Herrschaft hat. Er möchte diese Herrschaft heute schon in deinem Leben, in meinem haben. Geben wir sie ihm? Übertragen wir sie ihm? Lassen wir ihm diese Herrschaft? Er hat sie. Aber die Frage ist, ob wir sie ihm lassen, ob er wirklich diese Herrschaft in unserem Leben auch antreten kann.
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Artikelreihe: Christus im Alten Testament (Bibelbücher)

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