Der aus den Toten auferstandene Christus ist nicht nur der Todesstoß für alle rein auf dem Verstand aufbauenden Überlegungen, sondern zeigt uns die große Tatsache, die Gott dem Glauben vor Augen stellt: der Sieg über das Böse in demjenigen, der dessen Folgen getragen hat im gerechten Gericht Gottes. So kann Gott in souveräner Gnade mit dem Menschen handeln und dem Gläubigen durch den Heiligen Geist moralische Kraft verleihen. Er verbindet den Erlösten offen und triumphierend mit Christus in demselben auferstandenen Zustand, bald und für immer.
Wir können daher die Bemühungen Satans verstehen, unter den Christen Zweifel und Leugnung der Auferstehung der Toten zu bewirken. Als Siegel der Gnade und Herrlichkeit Christi, der Wunder, die Er gewirkt hat, und der Wahrheit, die Er gelehrt hat, ist seine Auferstehung von allergrößter Bedeutung. Sie ist nichts weniger als der Beweis für den besiegten Satan, für die von Gott angenommene Erlösung, für den verherrlichten Gott, selbst in Bezug auf die Sünde und die Sünden, die im Leib Christi auf dem Holz getragen wurden.
Diese Auferstehung ist die Kraft des neuen und inneren Lebens und der Gegenstand und die Quelle der herrlichsten Hoffnung, in welcher der Christ und die Versammlung darauf warten, mit Christus im Himmel gesegnet zu werden. Das ist eine absolut sichere und feststehende Tatsache und ein Anrecht, nachdem Christus das Gericht Gottes für den Gläubigen getragen hat und vom Tod ins Leben übergegangen ist.
Entnommen aus: Kommentar über den 1. Korintherbrief
Quelle: bibelpraxis.de/a8950.html