Matthäus 24,4-15 (Endzeitrede Teil 2)


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(00:00:00) Wir kommen jetzt ab Matthäus 24 Vers 4 zu dem Bereich in der Endzeitrede des Herrn Jesus, der den jüdischen Bereich vor Augen hat und der uns zunächst einmal die Zeit, nachdem der Herr Jesus in den Himmel aufgefahren ist, beschreibt und übergangslos dann weitergeht in die Zeit nach der Entrückung. Der Jesus sagt hier in Vers 4, gebt Acht, dass euch niemand verführe, denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen, ich bin der Christus und sie werden viele verführen. Das heißt, damals schon, nachdem der Jesus weggegangen ist, da haben viele gesagt, wir sind es, wir kommen und der Herr Jesus sagt, ihr müsst Acht haben, dass ihr euch nicht verführen lasst, denn der Christus wird nicht irgendwie im Verborgenen kommen, sondern der wird sichtbar kommen. Lasst euch nicht verführen, Acht haben. Auch wir müssen in der christlichen Zeit Acht haben. Wir brauchen jetzt nicht irgendwie Angst zu haben, dass der Jesus wiederkommen würde und der hier auf dieser Erde sein würde, denn als erstes finden wir nach 1. Thessalonicher 4 die Entrückung. Also das ist nicht unser Punkt, obwohl leider in der Christenheit inzwischen auch da keine Klarheit mehr darüber ist, sodass sich da viele verführen lassen könnten. (00:01:02) Aber wir müssen auch Acht haben. Habt Acht. Es gibt viel Verführung auch in der heutigen Zeit, wo man von dem Wort Gottes wegbringen möchte und wo man falsche Christi bringen möchte, wo man das Wort Gottes verfälscht und da wollen wir eben bei dem Wort Gottes bleiben und wollen uns nicht abbringen lassen von dem, was Gottes Wort sagt. Lukas 6. Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Gebt Acht. Erschreckt nicht, denn dies muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Das fing damals schon an, Krieg und Kriegsgerüchte und das kam ja auch die Zerstörung dann von Jerusalem. Die finden wir stärker in Lukas 21 in dem Parallelbericht des Evangelisten Lukas, der in großen Teilen vor allen Dingen auf diese ersten Jahre sich bezieht bis zur Zerstörung des Tempels im Jahr 70. Hier bei Matthäus sind die nur enthalten, obwohl diese Dinge, von denen der Jesus hier spricht auch in der Zukunft eben wieder eine Rolle spielen. Wenn wir entrückt sein werden, wird Gott ein Werk anfangen inmitten der Juden und da (00:02:05) werden einige sagen, wir sind der Christus, wir sind der Christus. Dann gibt es Kriege, Kriegsgerüchte und sie denken, jetzt muss es so der Fall sein, aber sie sollen sich eben nicht durcheinander bringen lassen. Das ist noch nicht das Ende, das Ende, wo es wirklich zählt, wo Dinge dann passieren, wo sie wachsam sein müssen, um nicht in eine falsche Richtung zu gehen, bevor eben der Herr Jesus kommt, dieses finale Gericht, das ist noch viel, viel schlimmer. Versieben, denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich und Hungersnöte und Seuchen und Erdbeben werden an verschiedenen Orten sein. Zum Teil waren damals auch solche Kriege, aber das wird nach der Entrückung in einem viel, viel höheren Maß sein. Nationale Kampfhandlungen verbunden eben mit Ereignissen in der Schöpfung, Hungersnöte und Seuchen, die natürlich auch menschengemacht sind, zum Teil eben durch schlechte Regierungen, aber die Gott ganz bewusst bringen wird als einen Eingriff in Zucht und in einem Strafgericht (00:03:03) über die Juden, die den Messias nicht angenommen haben, später dann auch, und das Buch der Offenbarung bezieht sich stärker darauf, auch über die Nationen, aber hier geht es um die Juden. Vers acht, dies alles aber ist der Anfang der Wehen, das heißt, das ist noch nicht das Ende, das ist noch nicht, um in dem Bild von Matthäus 14 zu bleiben, die vierte Nachtwache, sondern das ist erst der Anfang dieser ganzen Wehen und in dem Buch der Offenbarung ist von verschiedenen Wehen die Rede, da wird das aufgegriffen, in Offenbarung 9 bis 11, wo eben diese Wehen kommen werden und wie die Wehen eben nicht einmalig sind bei der Geburt, bei der Schwangerschaft einer Frau kurz vor der Geburt, so sind das auch verschiedene Wehen, die da über das Volk der Juden hinweglaufen werden. Vers neun, dann werden sie euch der Drangsal überliefern und euch töten und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens Willen, das geht weit über das hinaus, was wir heute erleben, da ist Israel auch gehasst, der Antisemitismus ist ja ein Hass (00:04:05) gegen die Juden, ist ein Hass gegen das Volk, ist ein Hass gegen dieses Land, aber das wird dann noch viel, viel schlimmer werden, das wird man gar nicht mehr irgendwie registrieren, da wird nicht mehr die Rede davon sein, Antisemitismus, naja vielleicht in Europa, wenn dann das römische Reich wieder entstehen wird und man sich verbünden wird mit Israel, zum Teil doch, aber das wird weltweit, wird das ein regelrechter Hass, eine Brutalität gegen dieses Volk sein und das alles um meines Namens Willen. Einerseits werden die wahren Juden, wird dieser Überrest, der entstehen wird, wird darunter leiden um des Namens des Herrn Willen, aber es ist eben auch, weil sie den Herrn Jesus verurteilt haben, weil sie ihn an das Kreuz gebracht haben, weil sie ihren eigenen König umgebracht haben. Vers 10, und dann werden viele zu Fall kommen und werden einander überliefern und einander hassen. Das wird so weit gehen, dass Väter ihre Kinder, Kinder ihre Eltern, der Ehemann seine Ehefrau, die Ehefrau den Ehemann ans Messer liefern wird, das wird also eine furchtbare Zeit sein, (00:05:03) und wir können uns das überhaupt nicht vorstellen, was da für Drangsale, was da für Verführungen, was für Gesetzlosigkeit und Brutalität sein wird. Und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen. Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe der vielen erkalten. Diese vielen, das sind die ungläubigen Bekenner, das ist die Masse des Volkes, die eben dadurch wirklich von einem Weg in Unterordnung unter Gott vollkommen wegkommen wird. Sie werden sich erweisen als Ungläubige, sie werden sich erweisen als solche, die böse sind, die kein Interesse daran haben, wirklich Gottgehorsam zu sein. Und sie werden eben die Liebe erkalten lassen. Das heißt nicht, dass vorher wahre Gottesliebe, Liebe zum Volk Gottes da gewesen wäre, aber selbst die natürlichen Zeichen von Liebe werden zerstört werden, dass Frau gegen Frau, Mann gegen Mann, Vater gegen Kinder, Kinder gegen Väter und so weiter, Ehepaare gegeneinander (00:06:02) auftreten werden, nur um ihr eigenes Leben zu retten und um selber überleben zu können. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden. Es kommt darauf an, in Treue auszuharren und zwar bis zum Ende. Nur derjenige, der wirklich ausharrt, nur derjenige, der zu dem Herrn Jesus, zu Christus steht, der zu Gott steht, der wird am Ende gerettet werden. Und dieses Evangelium des Reiches wird auf dem ganzen Erdkreis gepredigt werden, allen Nationen zum Zeugnis und dann wird das Ende kommen. Das ist bemerkenswert, dass in dieser Zeit Gott inmitten der Juden eine Bewegung bewirken wird, dass sie das Evangelium des Reiches, nehmt den König an, beugt euch vor ihm, tut Buße und nehmt den König an, dass Gott das bewirken wird, dass jüdische Sendboten über die ganze Erde laufen werden und dieses Evangelium verkündigen werden. Das ist nicht das Evangelium der Gnade, das heute verkündigt wird, sondern da wird eine ganz kurze Botschaft, man kann das vergleichen mit dem ewigen Evangelium in Offenbarung 14 verkündigt werden, tut Buße, bekehrt euch, eigentlich ähnlich wie Johannes der Täufer (00:07:04) das gesagt hat, nehmt euren König an, bekennt eure Sünden und bekennt euch zu diesem Messias und dann werdet ihr gerettet werden. Darauf nimmt der Herr Jesus später in Kapitel 25 bei den Nationen noch einmal Bezug, aber hier ist schon etwas bemerkenswert. Wenn die Entrückung stattfinden wird nach 1. Thessalonicher 4, wird in diesem Augenblick nicht ein einziger Gläubiger mehr auf der Erde sein, nicht ein einziger und dann wird Gott ohne einen Boten, ohne einen Evangelisten, heute gibt es Evangelisten, die die Botschaft weitergeben, dann wird es nicht einen einzigen Evangelisten geben und Gott wird doch in dem Herzen von Juden bewirken, dass sie an den Herrn Jesus, dass sie an Gott gläubig werden und inmitten dieser Juden wird es dann solche geben, die Führer sind, die Anleiter sind, die die anderen unterweisen und sie werden dafür sorgen, dass es eben jüdische Sendboten gibt, die bereit sind, auch in dieser Verfolgungszeit dann die gute Botschaft weiterzutragen in die ganze Welt. Das ist schon besonders, denn man muss bedenken, dass diese Sendboten das tun werden unter (00:08:02) Gefahr ihres eigenen Lebens. Das heißt, sie müssen damit rechnen und das wird auch geschehen, dass sie selbst ihr Leben dabei verlieren. Aber sie werden so entschieden sein für Jesus, für den Messias, dass sie eben bereit sind, das in Kauf zu nehmen und wirklich diese Botschaft weiterzugeben, über den, auf den ganzen Erdkreis, allen Nationen zum Zeugnis und dann heißt es, und dann wird das Ende kommen und damit zeigt der Jesus, dass das Ende einen ganz bestimmten Anfang hat und das ist eben Vers 15, wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel den Propheten geredet ist, stehen seht an heiligem Ort, wer es liest, beachte es. Da wird also nach Daniel 9 ein Gräuel aufgerichtet werden, da wird ein Gräuelbild vor dem Tempel, in dem Tempel aufgerichtet werden. Nach 2. Thessalonicher 2 wird der Antichrist sich sogar in den Tempel hineinsetzen. Das ist unvorstellbar, da wird er von sich sagen, dass er Gott ist, sich als Gott verehren lassen. Er wird den römischen Kaiser als Gott verehren lassen. (00:09:03) Unvorstellbar, dass ein Mensch diese Anmaßung, diesen Hochmut, diese Verdorbenheit besitzt. Diese dämonische Verführung vornimmt, denn er wird inspiriert sein nach Offenbarung 13 durch den Teufel, also direkt eingesetzt sein durch den Teufel, um diese Verehrung für sich in Anspruch zu nehmen. Und das wird ein Gräuel sein, das ist ein Gräuelbild, das wahrscheinlich wie ein Roboter, wir können uns das heute in diese Richtung vorstellen, was das genau sein wird, das werden die Juden dann sehen, das wird in den Tempel gestellt werden und das ist ein Gräuel der Verwüstung, der wird zur Verwüstung führen, weil Gott genau das zum Anlass nimmt, den Assyrer als seine Zuchtrute zu benutzen, seine Zornesrute, um dann das Volk Israel zu belagern, um das Volk Israel durch Krieg letztlich in eine Drangsal zu bringen, die ihresgleichen sucht, die ebenso vorher nicht der Fall gewesen ist. (00:10:01) Und das ist genau dieser Zeitpunkt, das ist der Anfang dann davon, dass diese Gerichte in dreieinhalb Jahren in einer Weise über das Volk der Juden kommen wird, in Israel, dass es unvorstellbar ist. Was dann geschehen soll, das sehen wir etwa 16, das schauen wir uns beim nächsten Podcast dann an, aber dieser Punkt, das ist eben die Weichenstellung, die auch sichtbar sein wird für die Juden. Sie werden, diese Stellen wie hier und Daniel 9, werden sie lesen und wissen dann, jetzt kommt das Ende, jetzt kommt die furchtbarste Zeit, die über uns kommen wird. Das ist ganz anders als bei uns, wir wissen ja nicht, was morgen geschehen wird, sie aber wissen, was dann kommen wird, weil der Geist Gottes das in dem Wort Gottes im Alten Testament, in den Propheten, im Neuen Testament, in den Evangelien und in dem Buch der Offenbarung ganz konkret beschrieben hat und so wissen sie, was ihrer dann erwarten wird. Eine furchtbare Zeit, die unvorstellbar ist, die etwas von ihnen abverlangen wird, aber wo genau das gilt, was wir in Vers 13 gelesen haben, wer aber aushabt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Dann wird das Ende kommen, haben wir gelesen in Vers 14 am Ende, das ist das Ende und man (00:11:02) muss bis ans Ende, das heißt an das Ende dieses Endes, muss man ausharren, um dann in die Rettung des tausendjährigen Reiches eingeführt zu werden. Wir können in Deutschland jedenfalls im Moment nur dankbar sein, in was für ruhigen Verhältnissen wir leben. Wir haben es viel leichter, die Frage ist, ob wir mit der gleichen Entschiedenheit, mit der gleichen Hingabe, ob wir wirklich für Gott, für den Herrn Jesus leben. Lasst uns das als Konsequenz herausnehmen, dass wir eben nicht so leichtfertig leben, sondern dass wir wirklich bereit sind, angesichts der viel einfacheren Situation entschieden, mit Konsequenz, konsequent für den Herrn Jesus zu leben, Zeugen zu sein, den Dienst auszuführen, den der Herr uns übertragen hat.
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Artikelreihe: Durch die Bibel gehen (Matthäus): ein Überblick über Gottes Gedanken

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