Am: So, 10. Mai 2026
In dem ersten Hauptteil der prophetischen Endzeitrede spricht der Herr von Dingen, die die Jünger damals nach der Himmelfahrt des Herrn erlebten und die nach der Entrückung von dem künftigen Überrest wieder erlebt werden: Kriege, Erdbeben, Verfolgungen. Aber besonders schön: Sie werden tätig werden und das Evangelium trotz Verfolgungen in die ganze Welt bringen. Ein echtes Vorbild für uns!
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Wir kommen jetzt ab Matthäus 24 Vers 4 zu dem Bereich in der Endzeitrede des Herrn Jesus,
der den jüdischen Bereich vor Augen hat und der uns zunächst einmal die Zeit, nachdem
der Herr Jesus in den Himmel aufgefahren ist, beschreibt und übergangslos dann weitergeht
in die Zeit nach der Entrückung.
Der Jesus sagt hier in Vers 4, gebt Acht, dass euch niemand verführe, denn viele werden
unter meinem Namen kommen und sagen, ich bin der Christus und sie werden viele verführen.
Das heißt, damals schon, nachdem der Jesus weggegangen ist, da haben viele gesagt, wir
sind es, wir kommen und der Herr Jesus sagt, ihr müsst Acht haben, dass ihr euch nicht
verführen lasst, denn der Christus wird nicht irgendwie im Verborgenen kommen, sondern der
wird sichtbar kommen.
Lasst euch nicht verführen, Acht haben.
Auch wir müssen in der christlichen Zeit Acht haben.
Wir brauchen jetzt nicht irgendwie Angst zu haben, dass der Jesus wiederkommen würde
und der hier auf dieser Erde sein würde, denn als erstes finden wir nach 1.
Thessalonicher 4 die Entrückung.
Also das ist nicht unser Punkt, obwohl leider in der Christenheit inzwischen auch da keine
Klarheit mehr darüber ist, sodass sich da viele verführen lassen könnten. (00:01:02)
Aber wir müssen auch Acht haben.
Habt Acht.
Es gibt viel Verführung auch in der heutigen Zeit, wo man von dem Wort Gottes wegbringen
möchte und wo man falsche Christi bringen möchte, wo man das Wort Gottes verfälscht
und da wollen wir eben bei dem Wort Gottes bleiben und wollen uns nicht abbringen lassen
von dem, was Gottes Wort sagt.
Lukas 6.
Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören.
Gebt Acht.
Erschreckt nicht, denn dies muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.
Das fing damals schon an, Krieg und Kriegsgerüchte und das kam ja auch die Zerstörung dann
von Jerusalem.
Die finden wir stärker in Lukas 21 in dem Parallelbericht des Evangelisten Lukas, der
in großen Teilen vor allen Dingen auf diese ersten Jahre sich bezieht bis zur Zerstörung
des Tempels im Jahr 70.
Hier bei Matthäus sind die nur enthalten, obwohl diese Dinge, von denen der Jesus hier
spricht auch in der Zukunft eben wieder eine Rolle spielen.
Wenn wir entrückt sein werden, wird Gott ein Werk anfangen inmitten der Juden und da (00:02:05)
werden einige sagen, wir sind der Christus, wir sind der Christus.
Dann gibt es Kriege, Kriegsgerüchte und sie denken, jetzt muss es so der Fall sein, aber
sie sollen sich eben nicht durcheinander bringen lassen.
Das ist noch nicht das Ende, das Ende, wo es wirklich zählt, wo Dinge dann passieren,
wo sie wachsam sein müssen, um nicht in eine falsche Richtung zu gehen, bevor eben
der Herr Jesus kommt, dieses finale Gericht, das ist noch viel, viel schlimmer.
Versieben, denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich
und Hungersnöte und Seuchen und Erdbeben werden an verschiedenen Orten sein.
Zum Teil waren damals auch solche Kriege, aber das wird nach der Entrückung in einem
viel, viel höheren Maß sein.
Nationale Kampfhandlungen verbunden eben mit Ereignissen in der Schöpfung, Hungersnöte
und Seuchen, die natürlich auch menschengemacht sind, zum Teil eben durch schlechte Regierungen,
aber die Gott ganz bewusst bringen wird als einen Eingriff in Zucht und in einem Strafgericht (00:03:03)
über die Juden, die den Messias nicht angenommen haben, später dann auch, und das Buch der
Offenbarung bezieht sich stärker darauf, auch über die Nationen, aber hier geht es
um die Juden.
Vers acht, dies alles aber ist der Anfang der Wehen, das heißt, das ist noch nicht
das Ende, das ist noch nicht, um in dem Bild von Matthäus 14 zu bleiben, die vierte Nachtwache,
sondern das ist erst der Anfang dieser ganzen Wehen und in dem Buch der Offenbarung ist
von verschiedenen Wehen die Rede, da wird das aufgegriffen, in Offenbarung 9 bis 11,
wo eben diese Wehen kommen werden und wie die Wehen eben nicht einmalig sind bei der
Geburt, bei der Schwangerschaft einer Frau kurz vor der Geburt, so sind das auch verschiedene
Wehen, die da über das Volk der Juden hinweglaufen werden.
Vers neun, dann werden sie euch der Drangsal überliefern und euch töten und ihr werdet
von allen Nationen gehasst werden um meines Namens Willen, das geht weit über das hinaus,
was wir heute erleben, da ist Israel auch gehasst, der Antisemitismus ist ja ein Hass (00:04:05)
gegen die Juden, ist ein Hass gegen das Volk, ist ein Hass gegen dieses Land, aber das wird
dann noch viel, viel schlimmer werden, das wird man gar nicht mehr irgendwie registrieren,
da wird nicht mehr die Rede davon sein, Antisemitismus, naja vielleicht in Europa, wenn dann das römische
Reich wieder entstehen wird und man sich verbünden wird mit Israel, zum Teil doch, aber das wird
weltweit, wird das ein regelrechter Hass, eine Brutalität gegen dieses Volk sein und
das alles um meines Namens Willen.
Einerseits werden die wahren Juden, wird dieser Überrest, der entstehen wird, wird darunter
leiden um des Namens des Herrn Willen, aber es ist eben auch, weil sie den Herrn Jesus
verurteilt haben, weil sie ihn an das Kreuz gebracht haben, weil sie ihren eigenen König
umgebracht haben.
Vers 10, und dann werden viele zu Fall kommen und werden einander überliefern und einander
hassen.
Das wird so weit gehen, dass Väter ihre Kinder, Kinder ihre Eltern, der Ehemann seine Ehefrau,
die Ehefrau den Ehemann ans Messer liefern wird, das wird also eine furchtbare Zeit sein, (00:05:03)
und wir können uns das überhaupt nicht vorstellen, was da für Drangsale, was da für Verführungen,
was für Gesetzlosigkeit und Brutalität sein wird.
Und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen.
Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe der vielen erkalten.
Diese vielen, das sind die ungläubigen Bekenner, das ist die Masse des Volkes, die eben dadurch
wirklich von einem Weg in Unterordnung unter Gott vollkommen wegkommen wird.
Sie werden sich erweisen als Ungläubige, sie werden sich erweisen als solche, die böse
sind, die kein Interesse daran haben, wirklich Gottgehorsam zu sein.
Und sie werden eben die Liebe erkalten lassen.
Das heißt nicht, dass vorher wahre Gottesliebe, Liebe zum Volk Gottes da gewesen wäre, aber
selbst die natürlichen Zeichen von Liebe werden zerstört werden, dass Frau gegen Frau,
Mann gegen Mann, Vater gegen Kinder, Kinder gegen Väter und so weiter, Ehepaare gegeneinander (00:06:02)
auftreten werden, nur um ihr eigenes Leben zu retten und um selber überleben zu können.
Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden.
Es kommt darauf an, in Treue auszuharren und zwar bis zum Ende.
Nur derjenige, der wirklich ausharrt, nur derjenige, der zu dem Herrn Jesus, zu Christus
steht, der zu Gott steht, der wird am Ende gerettet werden.
Und dieses Evangelium des Reiches wird auf dem ganzen Erdkreis gepredigt werden, allen
Nationen zum Zeugnis und dann wird das Ende kommen.
Das ist bemerkenswert, dass in dieser Zeit Gott inmitten der Juden eine Bewegung bewirken
wird, dass sie das Evangelium des Reiches, nehmt den König an, beugt euch vor ihm, tut
Buße und nehmt den König an, dass Gott das bewirken wird, dass jüdische Sendboten über
die ganze Erde laufen werden und dieses Evangelium verkündigen werden.
Das ist nicht das Evangelium der Gnade, das heute verkündigt wird, sondern da wird eine
ganz kurze Botschaft, man kann das vergleichen mit dem ewigen Evangelium in Offenbarung 14
verkündigt werden, tut Buße, bekehrt euch, eigentlich ähnlich wie Johannes der Täufer (00:07:04)
das gesagt hat, nehmt euren König an, bekennt eure Sünden und bekennt euch zu diesem Messias
und dann werdet ihr gerettet werden.
Darauf nimmt der Herr Jesus später in Kapitel 25 bei den Nationen noch einmal Bezug, aber
hier ist schon etwas bemerkenswert.
Wenn die Entrückung stattfinden wird nach 1. Thessalonicher 4, wird in diesem Augenblick
nicht ein einziger Gläubiger mehr auf der Erde sein, nicht ein einziger und dann wird
Gott ohne einen Boten, ohne einen Evangelisten, heute gibt es Evangelisten, die die Botschaft
weitergeben, dann wird es nicht einen einzigen Evangelisten geben und Gott wird doch in dem
Herzen von Juden bewirken, dass sie an den Herrn Jesus, dass sie an Gott gläubig werden
und inmitten dieser Juden wird es dann solche geben, die Führer sind, die Anleiter sind,
die die anderen unterweisen und sie werden dafür sorgen, dass es eben jüdische Sendboten
gibt, die bereit sind, auch in dieser Verfolgungszeit dann die gute Botschaft weiterzutragen in
die ganze Welt.
Das ist schon besonders, denn man muss bedenken, dass diese Sendboten das tun werden unter (00:08:02)
Gefahr ihres eigenen Lebens.
Das heißt, sie müssen damit rechnen und das wird auch geschehen, dass sie selbst ihr Leben
dabei verlieren.
Aber sie werden so entschieden sein für Jesus, für den Messias, dass sie eben bereit sind,
das in Kauf zu nehmen und wirklich diese Botschaft weiterzugeben, über den, auf den
ganzen Erdkreis, allen Nationen zum Zeugnis und dann heißt es, und dann wird das Ende
kommen und damit zeigt der Jesus, dass das Ende einen ganz bestimmten Anfang hat und das
ist eben Vers 15, wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von dem durch Daniel den Propheten
geredet ist, stehen seht an heiligem Ort, wer es liest, beachte es.
Da wird also nach Daniel 9 ein Gräuel aufgerichtet werden, da wird ein Gräuelbild vor dem Tempel,
in dem Tempel aufgerichtet werden.
Nach 2. Thessalonicher 2 wird der Antichrist sich sogar in den Tempel hineinsetzen.
Das ist unvorstellbar, da wird er von sich sagen, dass er Gott ist, sich als Gott verehren
lassen.
Er wird den römischen Kaiser als Gott verehren lassen. (00:09:03)
Unvorstellbar, dass ein Mensch diese Anmaßung, diesen Hochmut, diese Verdorbenheit besitzt.
Diese dämonische Verführung vornimmt, denn er wird inspiriert sein nach Offenbarung 13
durch den Teufel, also direkt eingesetzt sein durch den Teufel, um diese Verehrung für
sich in Anspruch zu nehmen.
Und das wird ein Gräuel sein, das ist ein Gräuelbild, das wahrscheinlich wie ein Roboter,
wir können uns das heute in diese Richtung vorstellen, was das genau sein wird, das werden
die Juden dann sehen, das wird in den Tempel gestellt werden und das ist ein Gräuel der
Verwüstung, der wird zur Verwüstung führen, weil Gott genau das zum Anlass nimmt, den
Assyrer als seine Zuchtrute zu benutzen, seine Zornesrute, um dann das Volk Israel zu belagern,
um das Volk Israel durch Krieg letztlich in eine Drangsal zu bringen, die ihresgleichen
sucht, die ebenso vorher nicht der Fall gewesen ist. (00:10:01)
Und das ist genau dieser Zeitpunkt, das ist der Anfang dann davon, dass diese Gerichte
in dreieinhalb Jahren in einer Weise über das Volk der Juden kommen wird, in Israel,
dass es unvorstellbar ist.
Was dann geschehen soll, das sehen wir etwa 16, das schauen wir uns beim nächsten Podcast
dann an, aber dieser Punkt, das ist eben die Weichenstellung, die auch sichtbar sein wird
für die Juden.
Sie werden, diese Stellen wie hier und Daniel 9, werden sie lesen und wissen dann, jetzt
kommt das Ende, jetzt kommt die furchtbarste Zeit, die über uns kommen wird.
Das ist ganz anders als bei uns, wir wissen ja nicht, was morgen geschehen wird, sie aber
wissen, was dann kommen wird, weil der Geist Gottes das in dem Wort Gottes im Alten Testament,
in den Propheten, im Neuen Testament, in den Evangelien und in dem Buch der Offenbarung
ganz konkret beschrieben hat und so wissen sie, was ihrer dann erwarten wird.
Eine furchtbare Zeit, die unvorstellbar ist, die etwas von ihnen abverlangen wird, aber
wo genau das gilt, was wir in Vers 13 gelesen haben, wer aber aushabt bis ans Ende, der
wird gerettet werden.
Dann wird das Ende kommen, haben wir gelesen in Vers 14 am Ende, das ist das Ende und man (00:11:02)
muss bis ans Ende, das heißt an das Ende dieses Endes, muss man ausharren, um dann
in die Rettung des tausendjährigen Reiches eingeführt zu werden.
Wir können in Deutschland jedenfalls im Moment nur dankbar sein, in was für ruhigen Verhältnissen
wir leben.
Wir haben es viel leichter, die Frage ist, ob wir mit der gleichen Entschiedenheit, mit
der gleichen Hingabe, ob wir wirklich für Gott, für den Herrn Jesus leben.
Lasst uns das als Konsequenz herausnehmen, dass wir eben nicht so leichtfertig leben,
sondern dass wir wirklich bereit sind, angesichts der viel einfacheren Situation entschieden,
mit Konsequenz, konsequent für den Herrn Jesus zu leben, Zeugen zu sein, den Dienst auszuführen,
den der Herr uns übertragen hat.