Christus - unsere Gerechtigkeit (Jer 23,5.6)


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(00:00:00) Jeremia wird der leidende Prophet genannt und das war er auch. Wir finden in dem Propheten Jeremia mehr Vorbilder im Blick auf uns, wo wir lernen als Diener auch in schwierigen Lebensumständen mit dem Herrn zu leben. Aber es ist doch interessant und natürlich macht uns Lukas 24 deutlich, wo der Herr Jesus sagt, dass in allen alttestamentlichen Propheten auch Christus, er der Messias, vorkommt, so ist deutlich, dass auch in dem Propheten Jeremia von der Person des Herrn Jesus die Rede ist. Eine besonders wertvolle Stelle finden wir in Jeremia 23 in Vers 5. Siehe, Tage kommen, spricht der Herr, da ich David einen gerechten Spross erwecken werde. Und er wird als König regieren und verständlich handeln und Recht und Gerechtigkeit üben im Land. In seinen Tagen wird Judah gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen, und dies wird sein Name sein, womit man ihn nennen wird, der Herr unserer Gerechtigkeit. Großartig, dass wir hier im Alten Testament die Vorhersage haben, dass der Sohn Davids (00:01:03) der Herr von Davids sein wird, dass der Sohn Davids die Wurzel Davids sein wird. Da werde ich David einen gerechten Spross erwecken. Das macht deutlich, dass das ein Mensch sein wird, dass Christus wirklich Mensch geworden ist, dass Gott Mensch geworden ist in der Person des Herrn Jesus. Und dass das dazu führt, dass der David, der damals gelebt hat und der ein Mann nach dem Herzen Gottes war, einen Menschen als Nachkommen haben wird, der ihn bei weitem überragen wird, der eben nicht nur der Sohn Davids, sondern der Herr Davids die Wurzel Davids ist. Er wird ein gerechter Spross sein. Er wird jemand sein, der sein Leben in vollkommener Gerechtigkeit führen wird. So war das in dem Leben des Herrn Jesus hier auf dieser Erde. Da war nicht ein einziger Akt, nicht eine einzige Handlung, die nicht zur Verherrlichung Gottes gewesen wäre, die nicht in Übereinstimmung mit den Gedanken Gottes gewesen wäre, die nicht in Übereinstimmung mit der Offenbarung, die Gott gegeben hat, gewesen wäre. Ja, die höchste Offenbarung ist er ja. (00:02:01) Wir können in Christus Gott sehen, Gott den Vater, Gott den Sohn, Gott den Heiligen Geist. Gott ist vollkommen offenbart in der Person des Herrn Jesus. Das ist dieser gerechte Spross. Er wird als König regieren. Ja, das hat er nicht getan. Er war gekommen als der, der die Ansprüche des Messias hatte und die Magier, die aus dem Orient kamen, in Matthäus 2 lesen wir das, die sagen auch, wo ist der König, der geboren werden sollte? Er ist der König gewesen, er hatte das Anrecht, König zu sein, aber weil sein Volk ihn ablehnte, weil es ihn verwarf, weil wir als Menschen den Herrn Jesus verworfen haben, konnte er eben nicht diese Königsherrschaft antreten, sondern musste er zuerst für unsere Sünden, zur Vergebung unserer Sünden leiden. Aber er wird einmal kommen. Das wird sein, nachdem wir entrückt sein werden. Dann wird er nach der Drangsalszeit auf diese Erde zurückkommen und dann wird er als König regieren. Und wie wird er das tun? Er wird verständlich sein, er wird verständlich handeln und Recht und Gerechtigkeit üben im Land. Ja, jeder König, den es heute gab und gibt, den es früher gab und die es heute gibt, (00:03:01) sie sind letztlich nicht verständlich. Sie sind keine Herrscher, die nach Gerechtigkeit und nach Recht in vollem Maß handeln. Wir haben heute, hin und wieder gibt es solche, die doch ein Stück weit diese Gerechtigkeit und das Recht üben. Aber wenn der Herr Jesus kommen wird, da wird nicht eine Handlung in der Regierung sein, da wird nicht eine Handlung von Richtern sein, die ungerecht wären. Er wird dafür sorgen, dass volle, absolute Gerechtigkeit herrscht, dass derjenige, der Recht tut, dass er geehrt wird und dass derjenige, der Unrecht tut, getadelt wird. Jeden Morgen nach Psalm 101 werden Tote dort liegen, weil sie öffentlich gegen diese Herrschaft des Herrn Jesus aufgetreten sind. Aber er wird in vollkommener Gerechtigkeit in Recht handeln. In jenen Tagen wird Judah gerettet werden, durch Christus, durch sein Kommen gibt es Rettung durch den Herrn Jesus. Wenn er auf dem Ölberg stehen wird, dann wird er sein Volk befreien von dieser Macht des bösen Herrschers, des Assyrers. Zuvor wird er schon nach Offenbarung 19 aus dem Himmel kommen und wird den römischen (00:04:04) Herrscher und den Antichristen, wird er mit dem Hauch seines Mundes, wird er sie vernichten. Da wird nichts übrig bleiben, sie werden in den Feuersee geworfen werden, da werden sie in Ewigkeit, werden sie dort die Strafe Gottes erleiden. Er wird sein Volk befreien von diesen Mächten, die sie belagert haben, die sie bedrängt haben, die die Gläubigen dort in dem Land auch töten wollten und zum Teil getötet haben, sodass viele als Märtyrer gestorben sind. Ja, er wird Judah retten und er wird Israel in Sicherheit wohnen lassen. Da braucht Israel keine Mauern mehr, da werden sie in offenen Städten wohnen, weil der Herr Jesus ihre Sicherheit, ihren Schutz darstellen wird. Er wird zum Segen für sie sein. Aber es wird sein Name sein, der Herr, unsere Gerechtigkeit, Yahweh, unsere Gerechtigkeit. In ihm wird das Volk erkennen, das ist ja Gott selbst. Wenn sie das erkennen werden, dann wird der Herr Jesus wiederkommen. Wenn sie erkennen, dass sie nicht nur einfach einen vollkommenen Menschen an das Kreuz gebracht haben, nicht nur den, der das Anrecht auf die Königsherrschaft hatte, sondern dass (00:05:01) das ihr eigener Gott war, der Gott, der sie überhaupt als Volk berufen hatte, der sie als Volk zur Seite gestellt hatte für sich selbst, dass sie den Gott in der Person des Herrn Jesus nicht nur den Gesandten, sondern Gott selbst an das Kreuz gebracht haben. Natürlich ist der Jesus als Mensch gestorben, aber der, den sie dort beseitigt haben, das ist ihr eigener Gott gewesen. Das ist der Gott des Himmels und der Erde, der lebendige Gott gewesen. Und als der wird er da stehen. Unsere Gerechtigkeit. Er wird kommen und er wird diese Gerechtigkeit aufrichten, er wird der Inbegriff dieser Gerechtigkeit sein. Wenn man auf ihn sieht, dann wird man sagen, das ist das gerechte Handeln Gottes. Anders kann man das nicht erklären, anders kann man das nicht verstehen, was Gerechtigkeit ist. Aber wenn wir auf ihn sehen, wenn wir sehen, wer er ist und wie er gehandelt hat und wie er handeln wird, das ist die wahre Gerechtigkeit, das ist unsere Gerechtigkeit, in der Gott sich zu seinem Volk naht. Und das wird dazu führen, dass sie ebenfalls zu Gerechten erklärt werden, dass sie gerechtfertigt (00:06:03) werden als Volk, als der Überrest, der sich auf die Seite des Herrn Jesus stellt und der dadurch gerettet wird. Und das alles, dieser ganze Segen für das irdische Volk, der kommt in Christus. Wir haben einen viel höheren Segen. Auch unser Segen kommt nur in der Person und durch das Wirken des Herrn Jesus. Aber da dürfen wir sehen, wie er auch für sein irdisches Volk diesen Segen bringt. Ja, großartig, dass wir diese Herrlichkeit schon im Alten Testament, auch in den Propheten Jeremia sehen und vor Gott niederfallen dürfen, vor dem Herrn Jesus niederfallen, weil er das alles bewirkt hat, weil er die Grundlage für diesen Segen gelegt hat auf Golgatha und weil er nicht wartet, bis das Volk Israel auf dieser Erde wieder sein Volk ist, sondern heute schon jeden, der aus diesem Volk ihn als Retter annimmt, sogar in einen viel höheren Segen der Versammlung bringt, der Versammlung Gottes. Und das hat er auch mit uns getan, uns, die wir fern waren, hat er nahegebracht. Ja, wir dürfen jetzt diesen Segen genießen der Nähe Gottes, als Kinder Gottes, als Söhne Gottes. Ihm sei dafür die Ehre. (00:07:01) Ihn wollen wir anbeten.
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Artikelreihe: Christus im Alten Testament (Bibelbücher)

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