Psalm 69,31


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(00:00:00) An den gesegneten ersten Tag der Woche mit Psalm 69 Vers 31, da lesen wir, Rümen will ich den Namen Gottes im Lied und ihn erheben mit Lob. An diesem ersten Tag der Woche, den wir heute wieder haben dürfen, denken wir an den Herrn Jesus, denken wir an seine Leiden, denken wir an sein Sterben, dürfen wir seinen Tod verkündigen. Aber wir sehen dabei, in was für einer Art und Weise der Herr Jesus diesen Tod erduldet hat. Und Psalm 69 lässt uns etwas sehen von den Leiden des Herrn Jesus, wenn er sagt, Rette mich, O Gott, denn die Wasser sind bis an die Seele gekommen. Ich bin versunken in tiefem Schlamm und kein Grund ist da. In Wassertiefen bin ich gekommen und die Flut überströmt mich. Das meint hier nicht in Psalm 69 die sühnenden Leiden des Herrn Jesus. Hier geht es nicht um den Schlamm unserer Sünde, in den der Herr Jesus hineingedrungen ist, um diese Sünden dann zu sühnen. Das ist Psalm 22. Aber hier geht es darum, wie schrecklich die Leiden des Herrn Jesus gewesen sind, wie die Menschen ihn verworfen haben, wie die Menschen ihn drangsaliert haben, wie sie ihn in Brutalität behandelt haben. (00:01:02) Und das hat der Jesus empfunden wie einen tiefen Schlamm, wie einen Brunnen, in dem es keinen Grund gibt. Wie sind sie mit ihm umgegangen? Und dem Herrn Jesus war das nicht gleichgültig. Im Gegenteil, er hat das tief empfunden mit was für einem Hass, mit was für einer Gewalttat man ihn behandelt hat. Und doch hat das nicht dazu geführt, dass er nicht inmitten dieser Leiden Gott auch gelobt und gepriesen hat. Ich aber bin elend und mir ist wehe deine Rettung, oh Gott, setzte mich in Sicherheit, ruft er in Vers 30. Rühmen will ich den Namen Gottes im Lied und ihn erheben mit Lob. Und es wird dem Herrn wohlgefälliger sein als ein Rind, ein Stier mit Hörnern und gespaltenen Hufen. Nein, es geht nicht um äußere Opfer, sondern es geht um den Lobgesang Gottes. Und den hat der Jesus selbst in diesen tiefsten Leiden, hat er ihn Gott gegenüber ausgesprochen. Er hat sich nicht in diesen Leiden von Gott irgendwie entfernen lassen, sondern er hat Gott die Ehre gebracht. Und damit wollen wir uns eins machen. Ja, wir wollen Gott angesichts dieser Hingabe des Herrn Jesus, (00:02:01) angesichts seiner Leiden, wollen wir ihn rühmen. Wollen wir ihm ein Loblied singen. Wir müssen bedenken, dass wir selbst letztlich daran beteiligt waren, an diesen Leiden des Herrn Jesus. Nicht nur an den sünnenden Leiden, das sowieso, sondern wir hätten genauso mitgemacht mit den Juden, mit den Nationen, mit den Römern und auch mit den Führern der Juden und hätten den Jesus zu beseitigen versucht. Aber jetzt sehen wir, dass er das alles erduldet hat um unsert Willen und dass er bereit war, das zur Verherrlichung Gottes zu tun. So wollen wir mit ihm Gott rühmen. Wollen wir ihn als den Anstimmer dieses Lobgesangs in unserer Mitte sehen und wollen Gott die Ehre geben in allem. Rühmen will ich den Namen Gottes im Lied und ihn erheben mit Lob.
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